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Bochumer Polizeioberkommissar (61) klagt gegen das System Mobbing in NRW

15. Dezember 2011

Sie mögen es nennen wie sie es wollen, das System Mobbing bei der Polizei gilt Deutschland weit. So hat jetzt ein Polizeioberkommissar den Mut gefasst und seine Vorgesetzten, „darunter .. (den) .. Präsidenten Thomas Wenner“ in über 50 Fällen wegen Mobbing verklagt.(1)

Der gute Mann wurde als ehemaliger Gewerkschaftsfunktionär jahrelang „bespitzelt, ausgegrenzt, schikaniert, ungerecht beurteilt, bloßgestellt und verunglimpft“.(1) Doch wer unsere Richter kennt und ihre Verhältnis zu Mobbing weiß was dann so kommt. Trotz stichhaltiger Beweise haben die Richter von dem Polizeioberkommissar mit Jahrzehnte langen Erfahrungen erwartet mehr erwartet, es wurden ihm nicht die 30 000 Euro Schmerzensgeld gewährt.

Nein, man musste ihm aber „3000 Euro Schmerzensgeld“ zusprechen, zu bezahlen „vom Land NRW“ also „seinem Dienstherrn“, zu eindeutig waren die Beweise. Er wurde nämlich „heimlich von einem Vorgesetzten über ein Jahr lang auf mögliches Fehlverhalten hin überwacht“ ….. Als er davon später erfahren habe, habe er gesundheitliche Probleme erlitten“.(1) Und da sahen dann die Richter auch kein Hintertürchen mehr.

Zu Recht schreibt ein Kommentator, „egal die Betragshöhe und wenns 1,50 Euro gewesen wäre! Das Land NRW, respektive POLIZEI BOCHUM ist wegen MOBBINGS VERURTEILT!“. (1)

Nun muss sich also der „faulste Beamte“(1) klar werden, ob er sich bis zum EU-Gerichtshof durchkämpft, ist jedoch eine finanzielle Angelegenheit, denn Recht zu haben und das Geld zu besitzen um dieses auch einzuklagen sind zwei verschiedene Dinge in Deutschland.

1)http://www.derwesten.de/staedte/bochum/mobbing-fall-polizist-klagt-3000-euro-vom-land-ein-id6163223.html

Das WDR wird aktiv gegen Mobbing

10. Februar 2010

Mobbingopfer Stefan K.

Mobbing-Opfer kennen das Problem mit den öffentlichen Medien, meist wird Mobbing bestritten, gibt es mal Sendungen zu dem Thema, dann tauchen immer wieder die gleichen Teilnehmer auf. Meist hat man den Eindruck, In Deutschland leben nur Rapper wie Bushido oder Funktionäre wie Henkel und Kanngießer, die Gewerkschaftsbewegung bestehe nur aus Sommer und Huber.

Doch wer sich dem Thema mal wirklich nähert, der findet dann ein weites Feld von Mobbing-Fällen, Gesprächspartnern und interessanten Opfer die auch was mitzuteilen haben, außer dem Senf eines Harald Schmidt, Kerner oder Beckmann, bei denen man eh fragt, wo ist die Wurst.

Der WDR versucht nicht nur mit der Sendung „Hart aber Fair“ dem Laber & Rhabarber-Kartell der Maischbergers, Kerners und Maybrit Illners zu entgehen und bei Mobbing hat der WDR sich mit „neuneinhalb Rückschau“ dem Thema angenommen.

Laber & Rhabarber

„Mobbing – Was kann man dagegen tun?“ kann nur ein Schritt sein, doch die Geschichte ist interessant und man kann auch das Video noch komplett dazu sehen.

Nepomuk ist 17 Jahre alt und macht gerade seinen Realschulabschluss. Heute geht er ganz gerne zur Schule, aber das war nicht immer so. In seiner alten Schule wurde Nepomuk nämlich von seinen Mitschülern gemobbt: Mehrere Monate lang wurde er ausgegrenzt, verspottet und sogar geschlagen. Malin hat Nepomuk besucht und mit ihm über diese schwierige Zeit gesprochen“. (1)

Das Video zu dem Gespräch finden sie ebenso unter dem Link. (1)

1) http://www.wdr.de/tv/neuneinhalb/sendungen/2010/01/2010_01_30.php5