Posts Tagged ‘asoziale Werteeinstellung’

Alleinerziehende Mutter wird von der Arbeitsagentur gemobbt

1. Januar 2010

Agentur für Schikane

Schon längst sind im Rahmen von Hartz IV die Mitarbeiter der Agenturen für Arbeit zu Mobbingexperten geworden. Gesetzliche Lücken, asoziale Werteeinstellung und der Größenwahn, sich als Götter über die Existenz der Versicherten ein Urteil zu erlauben, hat das Elend der Arbeitssuchenden dramatisch vergrößert.

Ein Härtefall hat sich in Hessen zugetragen. „Einer alleinerziehenden Mutter eines zehnjährigen Sohnes wurde der komplette Hartz-IV-Satz gestrichen. Weil sie zweimal unentschuldigt nicht bei ihrer Fallmanagerin erschien“.(1)

Laut Gesetz und Verordnung ist das unzulässig. „Es ist höchstens eine Kürzung von 30 Prozent erlaubt.“(1) Doch was interessiert das die Götter von der AfA, auch wenn sie nur Diener unserer Versicherungsbeiträge sind. Umstandformen, Serviceleistung und soziale Ausdrucksformen sind Mangelerscheinungen der „Hartz IV-Scharfrichter“.

Agentur für Mobbing

Selbst wenn sich dann herausstellt, dass die eigene Unfähigkeit der Agenturmitarbeiter schuld an der Kürzungsorgie waren. „Nach Recherchen stellte sich heraus, dass die Mutter sich telefonisch im Amt krank gemeldet hatte, die Kollegin der Fallmanagerin vergessen hatte, dies auszurichten. Nach einem Anruf bei der Vorgesetzten räumten die Sachbearbeiterin den Fehler ein„.(1)

Und solche Fälle sind bei den AfA`s Alltäglichkeit, keine Kontrolle ihrer Arbeit, asoziale Antworten der Leiter der Agenturen, wenn Beschwerden bearbeitet werden müssen, scheinen dort selbstverständlich zu sein. Hartz IV ist heute so was wie die Grundlage für einen neuen „Sozialfaschismus“, und das 60 jahre nach dem Untergang des III. Reiches und 20 Jahre nach dem Fall der Mauer.

Übrigens sind massenweise in Berlin und den neuen Bundesländern Ex-Stasileute in den AfA`s tätig, auch so ein Skandal, der einmal mehr zeigt, was dort abgeht. Agenturen für Schikane  wäre ein besserer Begriff für diese Behörde mit Sitz in Nürnberg für das Jahr 2010.

Und noch so einFall, wo ungebildete Agenturmitarbeiter berechtigte Leistungen den Versicherten verweigern. „Eine Hartz-IV-Empfängerin zog nach der Trennung von ihrem Ehemann in eine Wohnung. Das Amt ließ sie ein Darlehen von 415 Euro für Möbel und Herd abstottern. Eine Erstausstattung nach einer Trennung stehe Hilfeempfängern aber zu, sagt Ansgar Robel. Die Betroffene erhielt schließlich die Summe zurück“. (1)

Und was man heute schon ertragen muss, wenn man Arbeitslos ist, zeigt der Fall eines „Langzeitarbeitslosen“. „Er sollte ein Praktikum in einem Hotel machen. Das Amt verweigerte ihm, die Kosten für angemessene Kleidung zu bezahlen. Die Initiative hakte nach, und der Mann erhielt dann doch eine schwarze Hose, ein weißes Hemd und ordentliche Schuhe. Und er durfte, welch Wunder, die Klamotten nach dem Praktikum behalten“. Traurig aber wahr, und man muss dabei wissen, wir leben in Europa und nicht in der DDR oder Nordkorea.

Zu zweifacher Übernahme der Kosten für Kleidung reicht aber das Wunder nicht. Dazu muss man wissen, dass wohl viele Agenturmitarbeier auch nur einmal im Jahr ihre Unterwäsche wechseln. Unfassbar was sich heute in diesem Land zuträgt.

Die Initiative für soziale Gerechtigkeit hat in allen Fällen geholfen und wer kann, sollte sie als Hartz IV`ler einschalten.(2)

1)http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/dossiers/ein_euro_jobber_wiesbaden/1808632_Hilfe-im-Einzelfall-Gegen-Schikane-und-Schlamperei.html

2)http://www.fuer-soziale-gerechtigkeit.de/

Auszubildende wurde von der Agentur für Arbeit gemobbt

17. November 2009

Hartz IV vor Gericht?

Seit der Kriegerklärung der Politik – Gazprom-Schröder und BMW-Fischer waren die sogenannten Paten des Herrn Hartz – an die Langzeitarbeitslosen und Mindesteinkommensbezieher entpuppen sich insbesondere die Agenturen für Arbeit in Berlin als Hort der Mobber.

Der Fall einer Auszubildenden – nachzulesen in einem der besten Artikel zur Hartz IV`lern in Berlin von Marianne Rittner in der Berliner Woche Nummer 46 – zeigt einmal mehr, was dort schikaniert und gemobbt wird. Erschreckend auch, wenn man bedenkt, dass alleine in Berlin 574 368 Bürger von Hartz IV leben müssen. Das ist der gesellschaftliche Notstand.

Und dann noch jetzt die Tatsache, dass sich die eh schon Gedemütigten bei den Agenturen für Arbeit erneut Mobbingattacken ausgesetzt sehen. Was da mit unseren Geldern für die NothilfeArbeitslosigkeit“ von unfähigen und teilweise asozialen Mitarbeitern getrieben wird, ist ein Krieg gegen die Würde des Menschen.

Hartz IV Opfer

Hartz IV Opfer

Im Fall der jungen Frau, die in einem Ausbildungsverhältnis stand, hat sich folgendes zugetragen. Die Firma ging Pleite und sie verlor somit ihren Ausbildungsplatz ohne Eigenverschuldung. Dann beantragte die junge Frau Arbeitslosengeld, dafür ist ja bekanntlich die Arbeitslosenversicherung geschaffen worden und wird von uns Arbeitnehmern finanziert, im Rahmen der Solidargemeinschaft.

Doch wenn Unfähigkeit, mangelnde Schulbildung und asoziale Werteeinstellung sich in Behörden zusammenrotten dürfen, entstehen regelrechte „Schlachtfelder“ von Mobbern. Der jungen Frau wurde nämlich von den Agenturmitarbeitern unterstellt, sie hätte ihre „Lehre gekündigt„. Ein Anruf bei der Firma, die schon im Totenbett lag, hätte da normalerweise genügt, um Klarheit zu verschaffen, doch nicht so bei Mitarbeitern der Arbeitsagentur. Da wurde erstmal richtig das Arbeitslosenopfer fertig gemacht.

Die junge Frau hat sich dann an den „Hartz IV Empfänger Peter Beyer, Ex-LKW-Fahrer“ gewandt und um Hilfe gebeten. Der kannte aus eigener Erfahrung die Anstalt AfA und ist einer dieser vielen „wichtigen ehrenamtlichen Mitarbeitern“ im Kiezladen Marzahn und anderen Selbsthilfeeinrichtungen. Er ging mit der Azubifrau zu deren Agentur und wurde dort dann schlagartig von fünf Mitarbeitern bearbeitet.

Fünf Mitarbeiter, die weder sich vorher sachkundig gemacht haben und wohl auch sonst nichts zu tun haben, denn eigentlich ist nur ein Jobcenter-Mitarbeiter für einen Arbeitssuchenden zuständig. So sollte jedenfalls die Personaleinteilung dort stattfinden. Doch was ist in Deutschland 2009 schon normal?

Hartnäckig und mit dem Recht der Moral beharrte Peter Beyer auf der Wahrheit, dass nämlich nicht die junge Frau gekündigt häte, sondern wegen der Firmenpleite auch ihr Ausbildungsplatz verschwunden ist, was ja logisch ist.  Aber eben nicht für Behördenmitarbeiter die gerne schikanieren und mobben.

Gerechtigkeit ist ein undeutscher Wert.

„Erst als er die Jobcenter-Mitarbeiter bewegen konnte,“ – Bewegung und Denken sind Eigenschaften die man von Mitarbeitern einer Behörde niemals erwarten sollte – „genauer  in die Akten zu sehen“, stellte sich heraus, dass die junge Frau eben „nicht gekündigt hatte. Zwei Tage später hat sie einen neuen Ausbildungsvertrag“ und Peter leider keinen Job bei der AfA, denn dazu war er zu hilfsbereit und sein Wissen zu gut. Die Mitarbeiter der AfA haben sich auch nie für ihr „asoziales Verhalten“ entschuldigt, woher sollten sie auch solch eine soziale Verhaltensweise kennen, die sind ja „die frei schwebenden Damen und Herren“ über dem Recht.

Man wundert sich nach der Story dann auch nicht mehr, dass alleine 26 ooo  Klagen in diesem Jahr alleine in Berlin vor dem Sozialgericht anstehen und die Tendenz ist steigend. „Mehr als jede zweite Klage hatte bisher Erfolg“, Tendenz steigend.

1)  http://www.berliner-woche.de/fileadmin/Wochenblatt-Ausgaben/2009/0946_STN.pdf letzte Seite.