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Mobben die Birthler, ihre Behörde und alte Stasileute wieder?

9. November 2010

Hurra, würde Erich Mielke schreien, wir sind wieder da. Und recht hätte er wohl, wenn man das liest, was im Fall Kurras und Behördenforscher Helmut Müller-Enbergs abgeht.

Vor kurzem war er noch der große Star, ARD und ZDF saugten seine Forschungsergebnisse wie Honig auf und füllten ihre langweiligen Programme mal mit einer echten Sensation, Karl-Heinz Kurras, Westberliner Polizeibeamter und Star der Bild-Zeitung, Mörder von Benno Ohnesorg und nun im Ruhestand mit sicherer Pension war ein Stasispitzel. Die Nachricht war mal wirklich eine Nachricht aus der Frontstadt des kalten Krieges.

Doch dann kamen die Fragen und die Blogger, sie füllten das Internet mit ihren Informationen und Fragen zu den Hintermännern, Reportern, Staatsanwälten, Ermittlern und so weiter, und das war den Politikern im Land und in der Frontstadt zu viel. Plötzlich war Müller-Enbergs ein Problem, was würde er als nächstes finden und was weiß er noch?

Also liefen die berühmten Drähte heiß und die Buschtrommeln*begannen zu arbeiten. Und mit Frau Birthler (CDU) hatte man eine Karte in der Hand, die hieß CDU, war im Bund an der Macht und die Chefin von der Partei kam aus der DDR oder genauer gesagt aus Brandenburg und Stasiopfer wissen was das heißt im Jahr 2008, 2009 und 2010.

Also muss man Behördenforscher Helmut Müller-Enbergs klar machen, bis hier her und nicht weiter.  Das GG gilt nun mal nicht für jeden Bürger und bei der BStU bestimmt bestimmt die Birthler, was Meinungsfreiheit ist, ganz im Sinne der DDR-Ideologie, also nichts Neues.

Nicht umsonst sitzen viele ehemalige Stasileute heute bei der Birthlerbehörde in Brot und Kohle, sie werden als nicht wichtig eingestuft, zweite oder dritte Reihe sozusagen. Wer das glaubt, der kennt den Stallgeruch der Mielkebehörde nicht, der Mann hat schließlich auf den Straßen von Berlin in den 20er Jahren seine Kampferfahrung gesammelt und schon mal selber zu Knarre gegriffen.

Heute, heute ist man gnädig, die Birthler schaut weg, wie bestellt und gewünscht, und schon hat Behördenforscher Helmut Müller-Enbergs eine Akte, wie schön und wie bekannt, ganz in der Tradition der DDR-Organisation mi den vielen IM´s. Und in dieser Akte – Deutsche lieben Akten über alles, insbesondere wenn dort personenbezogene Daten drin stehen, das ist geschichtlich gesehen fast schon ein Erbgen – ist nun eine Abmahnung gelandet, die es in sich hat.

Eine Abmahnung, die dem „Behördenforscher Helmut Müller-Enbergs“  vorwirft, „die Behördenspitze“ – das will Frau Birthler sein, – Party-Gast bei der BILD-Zeitung, mehr kann sie auch nicht lesen und verstehen – getäuscht zu haben und „über die Veröffentlichung eines Aufsatzes zum Thema … sie nur unzureichend unterrichtet“ informiert zu haben. Wow, Behördenspitze, wer das wohl alles ist?

„Der international anerkannte Wissenschaftler“ klagte nun dagegen und der Fall landete beim Arbeitsgericht Berlin.

„Die ganze Aufregung um diese Geschichte ist uns unverständlich, sagte die Richterin. In ungewöhnlich deutlichen Worten kritisierte sie die Behörde. In der Abmahnung seien Unterstellungen, Indizien und Spekulationen als Tatsache geschildert worden, die den Vorwurf begründen sollen. Dafür aber, dass Müller-Enbergs die Behördenleitung getäuscht habe, sei die Beklagte jeglichen Beweis schuldig geblieben. Dennoch erbat sich die Behörde Bedenkzeit„. (1)

Ziemlich mutig die Richterin oder lag es daran, dass als Zuhörer noch ein Richter im Saal anwesend war? Der wiederum kam zu einem Urteil, dass einen überrascht, ein Richter der von Mobbing spricht.

„Ein Richter auf der Zuschauerbank schüttelte den Kopf und wunderte sich über das Auftreten der Birthler-Vertreter. Da soll ein Angestellter gemobbt werden, sagte er. Seiner Meinung nach hat die Bundesrepublik Deutschland als Beklagte gestern keine gute Figur abgegeben“.(1)

Offenbar muss etwas beim Stripppenzieher der Birthlerbehörde und dem LAG/Arbeitsgericht Berlin schief gelaufen sein, mal sehen was das Nachdenken bei der Birthlerbehörde bringt und auslöst, der Fall hat es in sich und nimmt noch Fahrt auf, darauf muss sich  Helmut Müller-Enbergs einstellen. Und er muss wissen, das war erst der Anfang.

Die Geschichte wird so weiter gehen, entweder er verlässt die Behörde und den Osten, oder wenn mal wieder Sommerpause im Lande ist, kriegt er Einen gebügelt*. Schon längst hat er eine Parallelakte, ein Spezialität der Ossis und der alten Kader. In der einen wird eine Personalakte geführt, die man bei Bedarf der Öffentlichkeit vorlegt. Im anderen Fall wird gesammelt und jede Schikane fein säuberlich festgehalten. So war das und so ist das bei den Behörden, ob Ost oder West.

*DDR Bürger wissen was das heißt.

1)http://dirkvermisst.blog.de/2010/11/05/mobbing-birthler-behoerde-05-11-9918060/comment_ID/14411995/comment_level/1/#c14411995

2)http://www.welt.de/print/welt_kompakt/vermischtes/article10725437/Mobbing-in-der-Birthler-Behoerde.html

Mobbing und schwere Korruptionsvorwürfe gegen Berliner DRK-Kliniken

20. Oktober 2010

Was im Fall der Berliner DRK-Kliniken abgeht, ist einfach unfassbar und zeigt das Grundproblem in unserem Rechtssystem, dass die Täter fördert und die Opfer schikaniert.

Der Detektive mit der Sonnenbrille hat über den Fall der manipulierten Abrechnungen bei den DRK-Kliniken berichtet, aber auch die Vermutung ausgesprochen, dass dieser Skandal nur durch einen Whistleblower bekannt werden konnte und dieser in Gefahr schwebt.

„Nur wenn Whistleblowers an die Öffentlichkeit treten, dann kommen solche Fälle wie bei den DRK-Krankenhäuser ans Tageslicht. Dabei riskieren die Whistleblower Kopf und Kragen, während sich die Second-Handermittler von Polizei und Staatsanwaltschaft in der Presse und im Rundfunk feiern lassen“. (1)

Und so war es dann auch, der „Whistleblower“ wurde dann vor dem Arbeitsgericht Berlin fertig gemacht, was schon zeigt, wie tief unser Rechtssystem in den Sumpf Korruption versunken ist.

„In einem wichtigen Beitrag zur DRK-Krankenhausbetrugsaffaire  von einem Betroffenen erfahren wir, dass sogar das Arbeitsgericht Berlin von den Betrügereien wusste oder Kenntnisse hatte“. (2)

Beweise

Nun finden wir am Montag, den 18.10.2010 die Vermutung bestätigt, dass der „Whistleblower DRK“ vor Gericht unterging und man ihn systematisch zu vor auf Arbeit gemobbt hat. Und was sagt das Arbeitsgericht zu den Straftaten, der Richter scheint sich wie so oft „köstlich amsüiert zu haben“, was beim Arbeitsgericht Berlin-Brandenburg immer öfters vorkommt. Opfer erkennen dann aber zu oft zu spät, dass sie wohl an eine Demokratie geglaubt haben, die auf einem ordentlichen Rechtssystem beruht, ein verhängnisvoller Fehler, wer das LAG Berlin-Brandenburg als „Whistleblower und Mobbing-Opfer“ betritt, verlässt es als Nichtwähler und geläuteter Demokrat und Stasigegner.

„Ehemaliger Arzt: „Die Assistenzärzte müssen von Chefärzten ausgestellte Zeugnisse über  Kenntnisse und Fertigkeiten für die Facharztprüfung vorlegen. Welcher Jungarzt wagt es da, sich Anweisungen der Führungsebene zu verweigern.
 
Unser Arzt will in diesem System nicht mitspielen. Er stellt die Klinikführung zur Rede. Erst wird abgewiegelt, dann mit Entlassung gedroht und schließlich kündigt man dem Arzt. Ein Rechtsstreit  folgt, bei der er – nach eigenen Aussagen – permanent unter Druck gesetzt wird. 
 
Ein Detektiv wird auf ihn angesetzt. Und im August 2009 entdeckt man unter seinem Auto einen Peilsender. Dieser muss vom SEK gesprengt werden, da man einen Sprengsatz befürchtet. Der Arzt, zermürbt und finanziell ausgeblutet, übergibt seine Unterlagen der Polizei. Und stimmt einem gerichtlichen Vergleich mit der Klinik zu. Was bleibt ist Verbitterung“. (3) 1)http://derdetektivmitdersonnenbrille.wordpress.com/2010/10/01/alle-drk-krankenhausern-in-berlin-wegen-korruption-durchsucht/

2)http://derdetektivmitdersonnenbrille.wordpress.com/2010/10/06/berliner-arbeitsgericht-unterstutzt-drk-betruger/

3)http://www.br-online.de/content/cms/Universalseite/2010/07/26/cumulus/BR-online-Publikation-ab-01-2010–237886-20101018150006.pdf

4)http://www.ngo-online.de/2010/05/16/bag-erfurt-2-azr-54408/

5)http://blog.br-online.de/report-muenchen/2010/10/18/die-millionenabzocke-%e2%80%93-der-skandal-in-drk-kliniken.html/comment-page-8#comment-2281

BR-online-Publikation-ab-01-2010–237886-20101018150006

Über dieses Urteil wird in den nächsten Monaten noch viel zu sagen sein, denn es bricht einmalig Macht der Anwälte und Richter, die so viele Opfer mit ihren Vergleichsorgien ruiniert haben.

 Zum Fall des „Whistleblower DRK“ gibt es noch ein sehr gutes Video, das man sich auf jeden Fall runterladen sollte, denn diese Videos sind schnell wieder weg. (5)

Also niemand in diesem Land kann ein Opfer vor dem Verlust der Würde schützen, was will dann dieser Staat eigentlich? Den Richter möchte ich gerne mal  in einer Fernsehdiskussion gegenüber sitzen, der einen „Whistleblower“ mit einem dieser asozailen Vergleichen fertig macht, doch dazu fehlt unseren Arbeitsrichtern der Mut, gerade wenn sie vom LAG Berlin-Brandenburg kommen, warum eigentlich?

Ein Hinweis an den Whistleblower, Vergleiche gelten nicht für die Ewigkeit, nach einem Urteil des BAG wurde ein Vergleich im Sinne des Opfers wieder aufgehoben und den Richtern an den Landesarbeitsgerichten ein wichtiges „Schikaneinstrument genommen“. Hinweis 2 AZR 544/08 auf NGO.

Auch Mobbing ist eine Form von Gewalt

13. Oktober 2010

Mobbing-Opfer Sedika Weingärtner

Die Buchautorin Ilia Faye, der Namen wurde geändert um als Mobbing-Opfer den täglichen Schikanen im Internet und Alltag zu entgehen und wurde daher klug gewählt. Auch etwas, worüber Politiker so gerne schweigen, warum eigentlich? Natürlich werden bei uns Mobbing-Opfer und Whistleblower systematisch nach allen Regeln der Täter, auch wenn sie ihren Arbeitsplatz schon längst verloren haben, schikaniert und weiterhin gemobbt.

Sie glauben das nicht? Dann schalten sie am 18.10.2010, also am kommenden Montag um 21:45 den Fernsehen ein und schalten auf den Kanal vom ARD und sehen sich mal die Sendung Report, das Politmagazin aus München an, dann verstehen sie was Mobbing für einen Whistleblower heißt, insbesondere wenn er dies vor dem Arbeitsgericht Berlin erleben musste, das von der legendären Frau Karin Aust-Dodenhoff geleitet wird. Sie werden ihren Ohren nicht trauen, doch so ist das bei uns in Deutschland und insbesondere in Berlin und wenn sie dann noch an die Gerechtigkeit in Deutschland glauben, dann sie sie wirhklich ein unverbesserlicher Opitimist mit masochistischer Staatsgläubigkeit.

Ilia Faye ist das nach ihrem Kampf gegen Mobbing im Schriftwechsel mit dem legendären Bunderministerium für Justiz schon lange nicht mehr, denke ich mal. Doch ihre Internetseite und ihr Buch sprechen für sich selber. „Gewalt hat viele Gesichter. Auch Mobbing ist eine Form von Gewalt„, besser kann man es nicht formulieren.

Wären da nicht unsere Beamten in den Behörden, denn die wollen genau wissen was Mobbing ist, ohne es selber definieren zu können. So sagt man uns Opfer immer wieder über den Petitionsausschuss und den Ministerien wie dem das für Justiz, wir brauchen kein Antimmobbing-Gesetz, bei uns ist alles geregelt und dann erhält man die Petition  4-16-11-803-018482 zur Antwort, die aber kein Ermittler kennt oder kennen will. Was soll das ganze bitte?

Aus dem Inhalt der Petition das wesentliche, „Mobbing kann zudem nach geltendem recht strafbar sein. Abhängig von den Umständen des Einzelfalles kommt eine Strafbarkeit wegen Körperverletzung (§ 223 StGB), Beleidigung (§§ 185 ff StGB) und Nötigung (§ 240 StGB) in Betracht“. Das war es dann wohl, und mit dem Text soll man bei den Ermittlern Anzeige erstatten. Der Staatsanwalt teilt dann einem mit, es besteht kein öffentliches Interesse, nichts da mit Einzelfallprüfung usw.

Und so kämpft man als Mobbing-Opfer gegen die Betonmauern einer Justiz, die sich nur sich selbst verantwortlioch fühlt und endet dann sehr schnell in der Resignation. Ilia Faye jedoch nicht, sie wird uns den Schriftwechsel mit dem BMfJ bald mitteilen udn wird dürfen uns über jede Menge nichtssagender Aussagen von Beamten freuen.

Ilia Faye hat daher ein Buch geschrieben mit dem Titel „Vereinsmeierei und andere Schweinereien“ und ihren Mobbing-Fall somit aufgearbeitet. Was bleibt einem Mobbing-Opfer sonst auch übrig?

Zum Buchinhalt: „Eine Art Tagebuch, Erzählung über 2 Jahre Vereinsleben, kritische Darstellung von Doppelmoral, von  ‚alltäglichen’ vereinsinternen Intrigen und deren Folgen aus der Sicht eines Mobbingopfers, das sich wehrt“. (1) Und sich wehren heißt Kraft und Energie, Tag für Tag, über Jahre weg, nur wer erträgt das auf die Dauer?

1)http://www.ilia-faye.de/index.html