Posts Tagged ‘2 AZR 544/08’

Mobbing-Opfer Milan Petrovic hat von VW Post bekommen.

21. März 2011

Bespitzeln

Der Leiter der Abteilung Recht bei VW, Hubert Nieswandt hat an Milan geschrieben. Nächste Woche folgt die Anwort von Milan. Nun sind erstmal beide im Gespräch.

Herr Neiswandt sollte sich aber nochmals bitte Urteil vom BAG Erfurt – 2 AZR 544/08 anschauen, damit er auf den neuesten Stand der herrschenden Rechtssprechung ist.

Hier das Schreiben an Milan Petrovic vom 17.03.2011:

„Sehr geehrter Herr Petrovic,

bezugnehmend auf Ihr Mail vom 15.03.2011 an Herrn Prof.Dr.Winterkorn bedauern wir Ihnen mitteilen zu müssen, dass aus den Ihnen im Mail vom 28.01.2011 bereits im Einzelnen mitgeteilten Gründen Ihrem Anliegen einer ergänzenden Vergleichsregelung weiterhin nicht entsprochen werden kann und diese Entscheidung endgültig ist.

Wir haben Verständnis für Ihre schwierige persönliche Situation. Wie in Ihrem Fall ist aber auch in den weiteren von Ihnen genannten Fällen eine angebliche Mobbing-Situation zurückzuweisen.

Bitte haben Sie zudem Verständnis dafür, dass rechtskräftig abschlossene Verfahren nicht nachträglich im Sinne einer Partei neu
aufgearbeitet werden können. In dem gerichtlichen Verfahren sind umfangreiche Sachverhalte vorgebracht worden, auf die Sie sich nunmehr weiterhin beziehen. Das Verfahren endete in einer umfassenden gerichtlichen Vergleichsregelung, der Sie nach Beratung mit Ihrem Anwalt zugestimmt haben. Auf Anraten des Arbeitsgerichts haben Sie sich zudem dazu verplichtet, Mobbing-Vorwürfe nicht weiter kundzutun.

Nicht nur in rechtlicher Hinsicht, sondern auch im Interesse einer endgültigen Befriedung ist der Fall damit abgeschlossen.

Das Ihnen unterbreitete Angebot medizinischer Unterstützung bleibt aufrechterhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Hubert Nieswandt

Leiter Recht Unternehmen/Head of Legal Department Company Operations, K-GLU, Volkswagen Aktiengesellschaft“.

Milan wird nun im Laufe der Woche auf diesen Brief antworten, die aktuelle Antimobbingrundschau wird darüber berichten.

Mobbing und schwere Korruptionsvorwürfe gegen Berliner DRK-Kliniken

20. Oktober 2010

Was im Fall der Berliner DRK-Kliniken abgeht, ist einfach unfassbar und zeigt das Grundproblem in unserem Rechtssystem, dass die Täter fördert und die Opfer schikaniert.

Der Detektive mit der Sonnenbrille hat über den Fall der manipulierten Abrechnungen bei den DRK-Kliniken berichtet, aber auch die Vermutung ausgesprochen, dass dieser Skandal nur durch einen Whistleblower bekannt werden konnte und dieser in Gefahr schwebt.

„Nur wenn Whistleblowers an die Öffentlichkeit treten, dann kommen solche Fälle wie bei den DRK-Krankenhäuser ans Tageslicht. Dabei riskieren die Whistleblower Kopf und Kragen, während sich die Second-Handermittler von Polizei und Staatsanwaltschaft in der Presse und im Rundfunk feiern lassen“. (1)

Und so war es dann auch, der „Whistleblower“ wurde dann vor dem Arbeitsgericht Berlin fertig gemacht, was schon zeigt, wie tief unser Rechtssystem in den Sumpf Korruption versunken ist.

„In einem wichtigen Beitrag zur DRK-Krankenhausbetrugsaffaire  von einem Betroffenen erfahren wir, dass sogar das Arbeitsgericht Berlin von den Betrügereien wusste oder Kenntnisse hatte“. (2)

Beweise

Nun finden wir am Montag, den 18.10.2010 die Vermutung bestätigt, dass der „Whistleblower DRK“ vor Gericht unterging und man ihn systematisch zu vor auf Arbeit gemobbt hat. Und was sagt das Arbeitsgericht zu den Straftaten, der Richter scheint sich wie so oft „köstlich amsüiert zu haben“, was beim Arbeitsgericht Berlin-Brandenburg immer öfters vorkommt. Opfer erkennen dann aber zu oft zu spät, dass sie wohl an eine Demokratie geglaubt haben, die auf einem ordentlichen Rechtssystem beruht, ein verhängnisvoller Fehler, wer das LAG Berlin-Brandenburg als „Whistleblower und Mobbing-Opfer“ betritt, verlässt es als Nichtwähler und geläuteter Demokrat und Stasigegner.

„Ehemaliger Arzt: „Die Assistenzärzte müssen von Chefärzten ausgestellte Zeugnisse über  Kenntnisse und Fertigkeiten für die Facharztprüfung vorlegen. Welcher Jungarzt wagt es da, sich Anweisungen der Führungsebene zu verweigern.
 
Unser Arzt will in diesem System nicht mitspielen. Er stellt die Klinikführung zur Rede. Erst wird abgewiegelt, dann mit Entlassung gedroht und schließlich kündigt man dem Arzt. Ein Rechtsstreit  folgt, bei der er – nach eigenen Aussagen – permanent unter Druck gesetzt wird. 
 
Ein Detektiv wird auf ihn angesetzt. Und im August 2009 entdeckt man unter seinem Auto einen Peilsender. Dieser muss vom SEK gesprengt werden, da man einen Sprengsatz befürchtet. Der Arzt, zermürbt und finanziell ausgeblutet, übergibt seine Unterlagen der Polizei. Und stimmt einem gerichtlichen Vergleich mit der Klinik zu. Was bleibt ist Verbitterung“. (3) 1)http://derdetektivmitdersonnenbrille.wordpress.com/2010/10/01/alle-drk-krankenhausern-in-berlin-wegen-korruption-durchsucht/

2)http://derdetektivmitdersonnenbrille.wordpress.com/2010/10/06/berliner-arbeitsgericht-unterstutzt-drk-betruger/

3)http://www.br-online.de/content/cms/Universalseite/2010/07/26/cumulus/BR-online-Publikation-ab-01-2010–237886-20101018150006.pdf

4)http://www.ngo-online.de/2010/05/16/bag-erfurt-2-azr-54408/

5)http://blog.br-online.de/report-muenchen/2010/10/18/die-millionenabzocke-%e2%80%93-der-skandal-in-drk-kliniken.html/comment-page-8#comment-2281

BR-online-Publikation-ab-01-2010–237886-20101018150006

Über dieses Urteil wird in den nächsten Monaten noch viel zu sagen sein, denn es bricht einmalig Macht der Anwälte und Richter, die so viele Opfer mit ihren Vergleichsorgien ruiniert haben.

 Zum Fall des „Whistleblower DRK“ gibt es noch ein sehr gutes Video, das man sich auf jeden Fall runterladen sollte, denn diese Videos sind schnell wieder weg. (5)

Also niemand in diesem Land kann ein Opfer vor dem Verlust der Würde schützen, was will dann dieser Staat eigentlich? Den Richter möchte ich gerne mal  in einer Fernsehdiskussion gegenüber sitzen, der einen „Whistleblower“ mit einem dieser asozailen Vergleichen fertig macht, doch dazu fehlt unseren Arbeitsrichtern der Mut, gerade wenn sie vom LAG Berlin-Brandenburg kommen, warum eigentlich?

Ein Hinweis an den Whistleblower, Vergleiche gelten nicht für die Ewigkeit, nach einem Urteil des BAG wurde ein Vergleich im Sinne des Opfers wieder aufgehoben und den Richtern an den Landesarbeitsgerichten ein wichtiges „Schikaneinstrument genommen“. Hinweis 2 AZR 544/08 auf NGO.

Bundesarbeitsgericht in Erfurt hebt gerichtlichen Vergleich auf

20. Mai 2010

Die Anwälte und Arbeitsrichter haben uns Jahre lang versucht einzureden, dass egal wie und womit, notfalls auch mit Zwang – nehmen sie das Geld oder sie kriegen Nichts – ein Ja bei einem Prozess zu einem Vergleich entgültig sei. Dementsprechend sieht seit Jahren die Arbeitsgerichtskultur in Deutschkland aus, Richter führen keine Verhandlungen sondern nötigen zum Beispiel Mobbing-Opfer etwas zuzustimmen, was sie nicht wollen. Erspart dann dem Richter ein Urteil und viel Arbeit, er kann sich an außerdem am Zusammenbruch des Opfers erfreuen.

Und unsere Anwälte waren schon immer für den Vergleich, da haben sie doppelt so viel bekommen, es ist eine regelrechte Gelddruckmaschine geworden, diese Vergleichsorgien an den Arbeitsgerichten, nur mit Rechtssprechung hatte das schon lange nichts mehr zu tun. Wie kann es nur sein, dass Anwälte bei einem Vergleich für einen nicht stattfinden Termin Geld bekommen?

Nun hat das Bundesarbeitsgericht ein Grundsatzurteil gefällt, das wohl wie eine Bombe bei den Arbeitsrichtern und Abzockern von Anwälten einschlagen dürfte. „Das BAG (Bundesarbeitsgericht in Erfurt) hat einer Anfechtung eines gerichtlichen Vergleichs stattgegeben“. (1)

„Das BAG Urteil von 12.05.2010 unter dem Aktenzeichen 2 AZR 544/08“ wird vom Mobbing-Gegner und der NGO-Online umgehend bei Freigabe durch Erfurt veröffentlicht. Endlich ist mal was geschehen, dass dieser Allmacht von Richtern an den Arbeitsgerichten klar macht, hier gilt Recht und nicht der Druck zum Vergleich.

1)http://forum.mobbing-gegner.de/urteile/bag-azr-544-t1040.html

http://wiki.mobbing-gegner.de/Hans-Karl_L%C3%B6ber

http://www.ngo-online.de/