Professor und Vaters eines Suizdi-Mobbing-Opfers (Class, 14 J.) dreht durch.

Mobbingerlebnis

Mobbingerlebnis

Eigentlich sollte man beim Namen Rainer R., 48 Jahre alt und Professor für Molekulare Neurobiologie erwarten, dass er den Nobelpreis bekommt, denn als Wissenschaftler hat er schon Großes vollbracht.

Als  „Lehrbeauftragter (wurde er) an die University of California in Irvine berufen. Dort entdeckte er vor zwei Jahren zusammen mit amerikanischen Kollegen und Wissenschaftlern der Uni Münster ein Enzym, das die Erinnerungsfähigkeit des Gehirns steigert und zugleich Ängste aufzulösen vermag. Es erleichtert die Bekämpfung von Alzheimer, Demenz und Panikattacken und kann das Leben von Millionen von Menschen verbessern“. (1)

Doch daraus wird wohl vererst oder für immer nichts. Der Mob hat gnadenlos und unbarmherzig zugeschlagen und das Leben des Wissenschlafter Rainers aus Deutschland ins Chaos der Gewaltfantasien gestürzt. Sein Sohn hat sich nach Mobbing-Attacken  erhängt. Gegen „Mitternacht im Mason Park, dem Grüngelände auf dem Campus der Irvine University High School, die er besuchte. Das geschah am 14 März diesen Jahres und seit dem Tag ist für Rainer das Leben zu einem Höllentrip geworden.

Er begann sich mehr und mehr mit dem Gedanken zu beschäftigen, wie er die Mobber und Wegschauer im Mobbing-Fall seines Sohnes Claas zur Rechenschaft ziehen kann. Doch wie immer bei Mobbing wird alles verniedlicht und infrage gestellt. Claas, der Sohn von Rainer „habe sich umgebracht, um Hänseleien und Anfeindungen anderer Jugendlicher zu entgehen. Polizei und Schulverwaltung widersprechen entschieden. Ihre Nachforschungen hätten keinerlei Belege für den Vorwurf des Mobbings gefunden. Man habe die Angehörigen und Freunde des Jungen befragt, keiner habe etwas von Mobbing mitbekommen“. (1)

Zwei Zeugen sagen jedoch etwas anderes aus. „Zwei Schüler der Irvine High School versicherten gegenüber Fernsehjournalisten, dass Claas gemobbt worden sei. Meiner Meinung nach gibt es keinen Zweifel, dass (der Suizid) durch Mobbing ausgelöst (wurde), sagte Will H.  Mitschüler Daniel A. beschreibt Claas als traurigen Jungen und das typische Kind im Hintergrund, dem niemand je Beachtung schenkte, es sei denn, um irgendwas Negatives über ihn zu sagen“.(1)

Der Vater begann sich nun wie so viele Angehörioge von Mobbing-Opfer zu fragen, warum und wieso? Er tauchte in den Tunnel der Gewaltfantasien ein und sah schon lange kein Licht mehr am Ende. „Doch die Polizei sagt, R. habe in den Monaten nach dem Suizid fünf Brände gelegt. Mit Zeitungen, Holzscheiten, einem Buch und anderen Gegenständen entzündete er Feuer auf dem Schulcampus und im Mason Park, in dem sich Claas erhängt hatte, sowie am Wohnhaus des Schulleiters. Die Polizei intensivierte ihre Streifen. Als der Professor am 24. Juli den sechsten Brand legen wollte, diesmal wieder im Park, wurde er von Beamten auf frischer Tat ertappt“. (1)

Doch nicht genug damit, Rainer schmiedete per Email sogar Mordpläne. „Ich werde diesen Vize-Schuldirektor finden und herausbekommen, wo er lebt, und ich werde ihn töten, schrieb R. im April, einen Monat nach Claas Selbstmord. Ich werde ihn weinen und betteln lassen, aber ich werde ihm keine Chance geben, so wenig wie er das bei Claas tat. Ich werde ihn sterben lassen, natürlich langsam, lautet ein anderer Text“. (1)

Und schließlich konnte er die Flut nicht mehr stoppen, in der er ertrinken wollte und vielleicht wird: „Ich denke darüber nach, ein Dutzend Maschinengewehre zu besorgen, zur Schule zu gehen und dieses Arschloch von Vize-Schulleiter niederzuschießen, dann den Schulleiter und diese dumme Beratungs-Dame, aber ich werde das Gewehr in ihre (Vagina) stecken, bevor ich abdrücke, sie verdient das. Dann werde ich mindestens 200 Schüler erschießen, bevor ich mich selbst töte. Eine Lehrerin würde er zwingen, sich vor ihren Schülern auszuziehen, dann mit einem Rotstift niederstechen und ihr schließlich in den Kopf schießen. In einer E-Mail an sich selbst schrieb R. über seine Fantasie, mit allen jungen Mädchen Sex zu haben, die er an jenem Tag auf dem Campus sah“. (1)

Und Rainer nahm für sich kein besseres Ende in Kauf, sondern sah im Suizid für sich die „beste Idee“. „Doch zumindest seinen eigenen Tod hatte der Professor aus Hamburg offenkundig geplant. Ich werde mir selbst ein wunderbares Ende bereiten und bald bei Claas sein, schrieb er. Ich mag diesen Plan, endlich eine gute Idee.“ (1)

Rainer wird nun wohl sehr lange in eine Therapie gehen müssen und ob es ihm hilft, darf man sicherlich in Frage stellen. Denn er hat seinen Sohn verloren und die Täter und Wegschauer wird man nie zur Rechenschaft ziehen. Wie so viele Opfer wird Rainer ein Leben lang leiden müssen während die Täter sich schon um das nächste Opfer sich bemühen werden, da bin ich mir ganz sicher.

Doch eines sollten wir nie vergessen, der Fall von Professor Rainer R. zeigt und einmal mehr, Mobbing zerstört alles, trifft jeden ob Wissenschaftler oder Hilfsarbeiter, zersetzt die berufliche Laufbahn, Familie und die Würde eines Menschen. Und wer meint ihn trifft es nicht, kann davon ausgehen, dass er der nächste ist den der Mob sich vorknöpft. (2)

We send out a SOS to Lady Gaga!

1)http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article108481167/Die-grausamen-Fantasien-des-deutschen-Professors.html

2)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2012/08/06/stasi-anweisung-nr-100-76-oder-das-system-mobbing-2012/

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Eine Antwort to “Professor und Vaters eines Suizdi-Mobbing-Opfers (Class, 14 J.) dreht durch.”

  1. Professor und Vaters eines Suizdi-Mobbing-Opfers (Class, 14 J.) dreht durch??? « www.behoerdenstress.de Says:

    […] Professor und Vaters eines Suizdi-Mobbing-Opfers (Class, 14 J.) dreht dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/…/14/profe… […]

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