Ein 26-jähriger Berliner und Mobbing-Opfer läuft Amok und erhängt sich in Henningsdorf.

Was sich am Mittwoch den 18.04.2012 im „Bürogebäude“ Bauherrenzentrums „im Gewerbegebiet an der Ruppiner Chaussee“ in Hennigsdorf zugetragen hat, liest sich ein Drehbuch zu einem Hollywood Krimi der B-Klasse. Grund dafür ist nicht die Tat oder der Suizid des jungen Berliners, sondern die Informationspolitik einer Polizei, bei der man bis heute nicht weiß, wieviel vorher schon bei der Stasi gearbeitet haben.Wer die Arbeit der Stasibeauftragten vom Land Brandenburg verfolgt, weiß was damit gemeint ist.  

Zurück jedoch zu den makaberen Ereignissen im Gewerbegebiet von Henningsdorf. „Gegen 13 Uhr hatte der Mann ein Bürogebäude im Gewerbegebiet an der Ruppiner Chaussee betreten. Er sagte, er habe eine Bombe bei sich, die er explodieren lassen wolle“. (1) „Was genau der Täter in dem Gebäude wollte und warum er drohte, das Gebäude mit einer Bombe zu zerstören, war zunächst unklar“ und ist es heute noch. (2)

Prècaire

Er hat keine Forderungen gestellt, noch wollte er geld oder etwas anderes wie ein Fluchtfahrzeug haben, so jedenfalls stellt die Polizei nach stundenlangem Kontakt mit dem Täter der Öffentlichkeit ihren Informationsstand dar. „Seine Forderungen waren sehr wirr. Es ging ihm aber nicht um Geld, sagte Polizeisprecher Toralf Reinhardt gestern Abend“. (3) Was man unter Wirr verstehen soll, erklärt Reinhardt genauso wenig, wie den Inhalt des Streites den der junge Mann mit Mitarbeitern des „Hennigsdorfer Baugeschäft Aedium“ hatte. „Das Wortgefecht eskalierte (jedoch), der Unbekannte drohte mit einer Bombe in seiner Sporttasche“. (3)

„Etwa 100 Polizisten – darunter Entschärfer des LKA – waren am Nachmittag (darauf hin) angerückt. Der Sperrkeis rund um das Bürogebäude war mit 500 Metern ungewöhnlich groß“. (3)  „Die Fassade des Gebäudes besteht zum Großteil aus Glas, die Splitter bei einer Explosion wären sehr gefährlich. Deshalb mussten wir so großräumig sperren, sagte Toralf Reinhardt„.(3)

Ob ein ausgebildeter Psychologe in die Gesprächführung mit dem Amokläufer eingeschaltet hat, sagt uns Reinhardt nicht. Um 18:00 Uhr jedenfalls stürmte die Polizei das Gebäude und fand den jungen Berliner tot vor. Er hatte sich erhängt.

„Gegen 18 Uhr stürmten Beamte eines Sondereinsatzkommandos das Gebäude und fanden den leblosen Körper, ein paar Meter weiter lag ein Personalausweis – eventuell gehört er dem Toten. Den Angaben zufolge ist der Mann 26 Jahre alt und kommt aus Berlin. Die Polizei geht davon aus, dass er sich im Bürogebäude stranguliert hat. Eine Bombe wurde nicht gefunden“. (3)

Mehr werden wir wohl auch nie erfahren und das erinnert an den Mobbing-Fall Henning G. , der sich am 10.09.2011 selber verbrannt hat. (4) Warum wegen einer Bombendrohung ohne Forderung solche Aktivitäten der Polizei ausgelöst wurden erinnert an das Muster von Amokläufern und Mobbing-Opfer die durchdrehen. Nur warum wird die Öffentlichkeit nicht über die wahren Hintergründe informiert?

1)http://www.berliner-zeitung.de/polizei/haus-in-hennigsdorf-gestuermt-mann-droht-mit-bombe-und-stirbt,10809296,14949142.html

2)http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12313281/2242247/Polizei-ermittelt-nach-Bombendrohung-in-Hennigsdorf-Hintergruende-unklar.html

3)http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12313294/61129/

4)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/09/13/berliner-polizeibeamter-61-und-mobbing-opfer-hat-sich-selber-angezundet-und-starb/

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