Berliner Jobcenter mobbt und schnüffelt Künstler aus

Von den Jobcentern wissen wir, dass sie schon lange mit Leonard Kroppach oder dessen Farm arbeiten. Da werden Arbeitslosenversicherte vorgeführt, beleidigt, Anträge nicht bearbeitet und schon mal im Internet das Leben ausgeschnüffelt. Seien sie also vorsichtig, wenn sie auf Facebook, Kochrezepte, Gartentipps oder mal ein Gedicht veröffentlichen? Für viele Job-Center sind sie dann ein Fall.

Hartz IV

Hartz IV

„Leonard Kroppach ist Rapper und unter dem Künstlernamen »Tapete« bekannt. Er lebt von Hartz-IV“ und somit ein Fall für die Jobcenter-Schnüffler.(1)

Nicht die Suche nach passenden Jobs haben sich drei Sachbearbeiter zur Aufgabe gestellt, sondern warum der Rapper bestimmte Textzeilen verfasst hat. “ »Ich bedanke mich jeden Tag bei Vater Staat, daß ich auf seine Kosten leben darf«, ist eine dieser Textzeilen.

Nun wurde Kroppach, der sich selbstständig machen will und muss, denn das Job-Center kann ihm ja keinen Job vermitteln, durch die Mangel gedreht. Dabei haben sich diese Möchtegerndetektive mal wieder so angestellt, dass sie bewiesen haben, sie verstehen nichts von einem Künstlerdasein und einem Business-Plan .

Statt ihn dabei zu unterstützen, muss Tapete nun dem „Jobcenter .. schriftlich  Stellung zu der erwähnten Textzeile  beziehen … (außerdem soll er) bis zum 13. Februar Unterlagen darüber einreichen, wo Sie in den vergangenen drei Jahren aufgetreten sind und bei wem sie übernachtet haben“. (1)

Ich frage mich, was haben eigentlich diese drei Sachbearbeiter die letzten Jahre gemacht: Wie viele Hartz IV Empfänger haben sie in Arbeit und Brot gebracht? Von wann bis wann machen sie Frühstück und Mittag, wie oft gehen sie auf die Toilette und wie lange lesen sie Zeitung an ihrem Arbeitsplatz? Wie oft waren sie krank, wann gehen sie am Freitag nach Hause usw., schließlich muss  ich diese Sachbarbeiter mit meinem Beitrag für die Arbeitslosenversicherung bezahlen, nur wofür, das weiß ich eben nicht.

Man kann aber auch sagen, bei den Jobcenter in Berlin gilt das Arbeitsmotto: „Tod der Kunst, es lebe Erich Mielke und alle seine Mitarbeiter, auch wenn der Chef schon tot ist. We send out an SOS to Lady Gaga.

1)http://www.jungewelt.de/2012/02-03/037.php

http://www.tapeteberlin.de/

http://www.formyband.com/news.17.html

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4 Antworten to “Berliner Jobcenter mobbt und schnüffelt Künstler aus”

  1. tapeteberlinTAPETE Says:

    Neuer Track + Video „Master of Harz“ by TAPETE -> http://youtu.be/bqp03O3bVJY?hd=1

  2. ggbloggerin Says:

    Das Verhalten der Sachbearbeiter ist einfach nur Allerletzte.

  3. TB Says:

    Ich berichte Ihnen folgendes:

    „Heute kam ich ins Jobcenter Charlottenburg-Wilmersdorf mit der Absicht einen Vorschuss zu beantragen. Ich saß da mit eine Bronchitis, Fieber und wollte eigentlich nicht wegen 10 €uro für Medikamente rum debattieren.

    Ich hatte das Pech und bin bei der Pielicke gelandet.

    Die Pielicke ging zu der Dobrina und kam mit folgender Aussage zurück:

    „ Die Teamleiterin hat Absprache mit der Leistungsabteilung erhalten und Sie werden keinen Vorschuss bekommen.
    Sie haben die volle Leistung für den Monat erhalten und die Mittelosigkeit wird nicht anerkannt.“

    Ich darauf: „Das möchte ich von Ihnen schriftlich haben.“

    Pielicke: „Wie schriftlich? Die Aussage von der Teamleiterin reicht doch aus.“

    Ich: „Das tut es selbstverständlich nicht. Ich kann mit einer mündlichen Äußerung von IHNEN weder zum Sozialgericht noch zur Polizei noch sonst wo. Wie sind hier nicht in der DDR und Sie wohnen nicht erst seit gestern hier. Natürlich habe ich das Recht als Bürger alles was Sie an Entscheidungen treffen oder an Äußerungen machen in schriftlicher Form zu erhalten.“

    Dies verneinte die Pielicke.

    Daraufhin verlangte ich mit der Teamleitung der Leistungsabteilung zu sprechen sowie auch mit der Geschäftsführung dass die mir dann erklären konnten, was für Rechte ich als Bürger habe und was für Rechte nicht.

    Dies verneinte die Pielicke erneut.

    Ich: „Ich habe das Recht die Geschäftsführung und die Teamleitung zu verlangen um diese Angelegenheit zu klären.“

    Pielicke drauf: „Nein das Recht haben Sie nicht.“

    Ich: „Wie sind hier nicht in der DDR. Natürlich habe ich Rechte.“

    Die Frau Pielicke, die offensichtlich nicht nur das Grundgesetz des Landes West Berlin mit irgend welchen DDR Vorschriften verwechselte, bat mich dann das Zimmer zu verlassen mit der Begründung, sie sei in ihren geistigen Fähigkeiten mit dem Gespräch völlig überfördert.

    Ich ging dann zurück zur Eingangszone und einen Gespräch mit der Geschäftsführung zu verlangen.

    Die Eingangszone hat sich geweigert mich zu den Herren Peikert weiterzuleiten.

    In der Zwischenzeit kamen die Sicherheitskräfte an und meinten, ich hätte für den Tag Hausverbot.

    Ich verlangte dies schriftlich zu bekommen. Die Sicherheitskräfte sagten dann aus: Das können wir Ihnen nicht geben. Das hat die Teamleitung entschieden.“

    Ich: Welche Teamleitung? Von der Leistungsabteilung? Von der Eingangszone?“

    Sicherheitskraft 1: „Ich weiß nicht.“

    Ich: „Soll das etwas heißen, es liegt keine Begründung vor, keiner weiß wer das Hausverbot ausgesprochen hat? Man muss nicht eine Straftat begehen bevor man Hausverbot kriegt?“

    Sicherheitskraft 2: „Wenn man Hausrecht hat kann man auch Hausverbot aussprechen. Man braucht dafür keine Begründung.“

    Ich: „Das heißt wenn die Neger und Juden aus Spaß schikanieren und ohne Grund rausschmeißen wollen, können die das machen?“

    Sicherheitskraft 2: „Ja so ungefähr.“

    Der Sicherheitskraft wurde das ganze unangenehm und er schickte mich zu der Dobrina.

    Die Dobrina hat sich natürlich geweigert die Aussage der Pielicke zu bestätigen und weigerte sich auch mich an den Herren Piekert weiterzuleiten.
    Sie hat auch behauptet, das Recht auf Akteneinsicht wurde mir als Bürger nicht zustehen und sie weigerte sich mir eine schriftliche Bestätigung der Entscheidung zu geben. (Das heißt, dass die Mittelosigkeit von der Leistungsabteilung nicht anerkannt wurde sie nicht bestätigen. Sie sei nur der Bote.)

    Sie sagte dann, sie hätte keine Lust sich darüber zu unterhalten ich wurde alles schriftlich erledigen können und das war´s.

    Ich informierte dann die Sicherheitskräfte und die Herrschaften an der Information das ich die Polizei alarmieren wurde und das die Polizeibeamten den Herren Piekert, die Dobrina und die Pielicke erst mal erklären sollen, was für Rechte ich als Bürger habe und was für Rechte die als Staatsdiener NICHT HABEN.

    Wo ich draußen auf die Polizei wartete kam mir dann der Gedanke, dass ich über die Bundesministerin für Arbeit und Soziales und Facebook eventuell mehr Gerechtigkeit bekommen wurde als nur mit polizeiliche Anzeigen.

    Der Bericht was Sie jetzt lesen wurde bereits an Andrea Nahles weitergeleitet. Ich gehe jetzt zur Polizei und erkundige mich, wo für ich die Dobrina und Pielicke anzeigen kann, da die beiden Degenerierten offen sichtlich meine civil Rechte mit ihren Späßchen verletzt haben.

    Das wird natürlich alles über Facebook, CNN verbreitet-das versteht sich.

    Ich werde am Montagmorgen wieder in der Eingang Zone erscheinen und ich erwarte dass die Geschäftsführung des Jobcenters erscheint, um mir und alle Beteiligten ganz genau zu erklären was für Rechte ich als Bürger habe und welche nicht.

    16.5.2014

    • harrygambler2009 Says:

      Werter TB,
      ich habe deinen Beitrag Online gestellt. Weitere Beiträge stelle ich ebenfalls gerne ins Internet.
      Hilfe kann man bei Inge Hannemann bekommen oder einfach mal mit KenFM in Verbindung setzen.
      Konkret soll es in Berlin den „sogenannten Kummerkasten“ des CDU-Prof. Korte geben, näheres ..
      „Sie haben ein Problem mit Ämtern und Behörden? Die CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus und Berliner Woche helfen. Die Kummer-Nummer erreichen Sie unter Tel. 23 25 28 37 (dienstags und donnerstags von 14.30 bis 16.30 Uhr) oder per E-Mail an Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailkontakt@kummer-nummer.de.

      Mehr lesen auf BERLINER WOCHE Online: http://www.berliner-woche.de/kummer-nummer/#ixzz324QzsXzg
      Follow us: @berlinerwoche on Twitter | BerlinerWoche on Facebook“ auf http://www.berliner-woche.de/kummer-nummer/. Ich verfolge die Beiträge seit einigen Monaten in der kostenlos verteilten Berliner Woche, vielleicht lässt sich da in kurzer Zeit Abhilfe schaffen.
      Viel Erfolg

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