ALDI mobbt dreifache Mutter aus dem Job.

ALDI mag keine Mütter.

Da mag Frau Ursula von der Leyen quatschen was sie will, Frau Dr. Schröder (1) labern und grinsen was sie kann, in der Realität werden Mütter mit Kinder einfach fertig gemacht. Bei ALDI kündigt man nicht mehr, man lässt Aufhebungsverträge unterschreiben. Somit ist das Kündigungsschutzgesetz schon mal hinfällig und verdi glotzt mal wieder wie der berühmte Ochse aus dem Stall.

„Emotional aufgewühlt sei sie gewesen, deshalb habe sie den Aufhebungsvertrag unterschrieben, berichtete sie“, die Verkäuferin und dreifache Mutter, nachdem „Aldi … sie nicht weiterbeschäftigen“ wollte. (2) Vielleicht wollen in Zukunft alle Mütter nicht mehr bei ALDI weiter einkaufen, wäre ja mal nur so eine Idee am Rande.

Obwohl im Vertragsrecht das Widerrufsrecht als ein wichtiger Korrekturfaktor bei übereilten Vertragsabschlüssen gilt, hat das Arbeitsgericht Herne unter dem Vorsitz des „legandären Richters „Ulrich Nierhoff  … keine Chance (gesehen), gegen den Vertrag vorzugehen“.

„Das Widerrufsrecht stellt gemäß § 355 BGB ein Recht jedes Verbrauchers dar, sich unter bestimmten Umständen von einem bereits geschlossenen, aber noch schwebend wirksamen Vertrag innerhalb gesetzlicher Fristen durch Erklärung des Widerrufs zu lösen. Dabei handelt es sich um eine Ausnahme von dem Grundsatz „pacta sunt servanda“, wonach Verträge normalerweise für beide Seiten verbindlich sind“. Und emotional aufgewühlt war die Verkäuferin ja nun bekanntlich.

Ich frage mich, kennen unsere Richter eigentlich so grundlegende Eckpfeiler des Vertragsrecht überhaupt. Und warum hat der der Anwalt der Klägerin, der „Herner Heinrich Hendricks“ nicht den EU-Gerichtshof angerufen und auf das  Widerrufsrecht hingewiesen? Wie er seine Rechnung ausstellen muss, das weiß er nach dem Beratungsgespräch sicherlich.

Mich wundert es nicht, das in einem Land, in dem ein Anwalt wie Lars Kolks,  Vertreter des Discounters,…  in der Anhörung klar (machen durfte) , dass Aldi kein Interesse daran habe, die 32-Jährige weiter zu beschäftigen“, Frauen keinen Wunsch mehr nach Kinder verspüren. Ich weiß leider nicht, warum die Mutter von Lars Kolks eigentlich kein Interesse mehr an ihm hatte, dann wäre uns viel erspart geblieben.

So kann ALDI voller stolz verkünden, ich habe eine Mutter von drei Kindern nach 15 Jahren Betriebszugehörigkeit und trotz Verdi-Betriebsräten ohne Probleme aus dem Job gemobbt, Kündigungsschutz hin oder her, Widerufsrecht ja oder nein, am Ende siegt immer das große Geld und das nennen wir dann soziale Marktwirtschaft und für die Familie der Verkäuferin bleibt ja Hartz IV. Was für ein geistig und sozial armseliges Land doch Deutschland ist

 1)http://www.kristinaschroeder.de/

2)http://de.wikipedia.org/wiki/Widerrufsrecht

3)http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-herne-und-wanne-eickel/aldi-setzt-mutter-vor-id6305629.html

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