Esther Schapira, Hessischer Rundfunk zum Fall Henryk M. Broder

Dada doc 12„Sehr geehrter Herr Gambler,
vielen Dank für Ihre kritische Zuschrift zu unserer Sendung „Entweder Broder„. Entschuldigen Sie bitte, dass ich erst heute dazu komme, Ihnen zu antworten. Zunächst einmal freue ich mich als verantwortliche Redakteurin nicht nur über das so überwältigend positive Echo bei Kritikern und Zuschauern, sondern auch und gerade über die lebhafte Debatte – vorausgesetzt es werden Argumente vorgebracht, mit denen sich eine Auseinandersetzung lohnt. Die Beleidigung eines der renommiertesten Journalisten unseres Landes gehört nicht dazu. Henryk M. Broder versteht es als Börne-Preisträger zwar in bester Tradition zu polarisieren, aber er streitet immer mit großer Leidenschaft für die Freiheit und wird selbst eben gerade nicht persönlich ausfällig, sondern geht auch mit politischen „Gegnern“ wie z.B. Prof. Udo Steinbach schlagfertig um und zollt Ihnen jenen Respekt, den Sie leider vermissen lassen. Zu Ihrer Entschuldigung lasse ich selbstverständlich gelten, dass die absurde Behauptung, ausgerechnet Henryk M. Broder, der leidenschaftlich für eine pluralistische, offene Gesellschaft und die Einhaltung der Menschenrechte streitet, sei mitverantwortlich für den Massenmord des Oslo-Attentäters, auch von seriösen Zeitungsjournalisten insinuiert wurde.
Mit freundlichen Grüßen
Von: Harry Gambler [mailto:gambler_harry@yahoo.de]
Gesendet: Montag, 28. November 2011 21:03
An: 3sat, Info
Betreff: Henryk M. Broder      Schade, dass so ein Sender wie 3Sat dem Mobber, Journalisten und
Godfahter des Oslo Attentäter so einen Sendetermin einräumt. Für
mich ist klar, ihr Sender gehört zu denen, die man möglichst meiden
sollte, es gibt ja Arte, Euronews, das Internet und Ken Jebsen mit
KenFM auf im WWW.
Leider kann ich nicht dafür sorgen, dass sie von meinen GEZ-Gebühren
nichts abbekommen, sonst würde ich das liebend gerne machen.
MfG
Harry Gambler
https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/“ .. von Esther Schapira, FS Politik u. Gesellschaft, Red. Zeitgeschichte
Hessischer Rundfunk, Frankfurt

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Eine Antwort to “Esther Schapira, Hessischer Rundfunk zum Fall Henryk M. Broder”

  1. Jan Says:

    Mahlzeit, ich bin mal so frech und schreibe was im Blog. Sieht super aus! Ich bin auch seit einige Zeit mit WordPress beschaeftigt steige aber noch nicht durch alle Funktionen durch. Deine Seite ist mir da immer eine willkommene Anregung. Danke!

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