Fritten ja, Mobbing nein, Demo gegen Burger King in Kassel

Der Schrei

In Kassel haben 50 Bürger gegen Mobbing bei Burger King demonstriert. Nach dem Burger King  die „vier Kasseler Filialen“ an „die Firma „BL Restaurant Management GmbH“ im Rahmen des Franchising abgegeben hat, brennt dort für die Mitarbeiter die Luft. „Kündigungen, Abmahnungen und Psychostress“ sind für die „betroffenen Beschäftigten“ Alltag geworden. (1)

Ziel von BL ist „nach Einschätzung der NGG“ … „Betriebsräte und Angestellte in höheren Lohngruppen loswerden. Der Gipfel war die Kündigung eines 40-jährigen Familienvater“, sagt „der Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung Genussmittel (NGG), Andreas Kampmann„.(1)

Übrigens gab es ähnliche Vorfälle schon im Hamburg. „Bei Burger King in Hamburg wird absurd gemobbt“. (2) Auch dort hat ein „Franchise-Nehmer“, die „DFM Hamburg GmbH & Co. KG“ ihre Mitarbeiter gemobbt. Ja, man hat sich dort sogar vor den Arbeitsgericht getroffen, doch wie immer wurden dort nur viel gequatscht und die berühmten Vergleiche abgeschlossen, die nicht einmal das Papier wert waren auf dem sie standen.

„Vor Gericht einigte man sich auf einen Vergleich. Der Geschäftsführer von DFM Hamburg verpflichtete sich die Abmahnung zurückzuziehen. Und alle glauben das, nur der Täter hat eben schon längst den nächsten Schritt geplant und pfeift auf den Vergleich, kein Problem bei unseren Arbeitsgerichten denn die wissen ja nicht was sie tun“. (2)

32aIn Kassel geht man wohl nun die gleichen Schritte, nur das es dort endlich mal zu einem „öffentlichen Protest“ gegen Mobbing kam. Und man bekam sogar mal Unterstützung aus Gießen wo es wohl ähnliche Zustände gibt.  „Solidarität bekamen die Kasseler Beschäftigten auch von der Gießener Betriebsratsvorsitzenden Katja Stiller. Sie war extra für die Kundgebung nach Kassel gekommen. Nachdem sie von ihren eigenen Erfahrungen berichtet hatte, gab sie nur einen Ratschlag: Haltet durch!“ (1)

„Am 7. Dezember 2011 findet vor dem Arbeitsgericht in Kassel die nächste Verhandlung über die Kündigung eines Betriebsratsmitgliedes statt. Auch dann sollen nach dem Wunsch der NGG wieder viele Bürger ihre Unterstützung zeigen – als stille Zuschauer im Gerichtssaal“. (1) Es bleibt zu hoffen, dass viele diesem Aufruf folgen.

1) http://extratip.de/2011/12/02/burger-demo-fritten-ja-mobbing-nein/

2)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/08/24/bei-burger-king-in-hamburg-wird-absurd-gemobbt/

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