Behinderten-Mobbing an der Uni und bei der Arbeit.

Einer fehlt!

Der Lebens- und Ausbildungsweg von Marie Christine Lanfermann (22) in den letzten 12 Jahren zeigt, wie groß der Graben bei uns zwischen Anpsruch und Wirklichkeit in Sachen Behinderung und Ausgrenzung ist.(1)

Marie Christine Lanfermann leidet an Tetraspastik, das heißt, sie hatte einen „frühkindlichen Hirnschaden..,.. der ihre Bewegungsfreiheit radikal einschränkt“ und versucht dennoch für sich das Beste daraus zu machen. Doch wenn sie ehrlich ist,  kennt sie nur Hürden. So wird sie etwa beim Wunsch nach einem Studium gefragt, „warum sie denn studieren wolle und finanzielle Hilfe dafür brauche. Der Antrag war 17 Seiten dick“. (1) Bei uns sind eben Behinderte nicht gerne in der Öffentlichkeit gesehen, schon gar nicht, wenn dort die Elite von Morgen (EvM) verkehrt.

Und das beileibe ist nicht die Ausnahme. „Bei einem Volontariat in der Pressestelle der Verwaltung einer Nachbarstadt hat man mich gemobbt. Ich sollte täglich zehn Stunden sitzen und durfte aus versicherungstechnischen Gründen nicht aufstehen, sagt die 22-Jährige“. 10 Stunden sitzen, wie so hat man sie nicht gleich gefesselt?(1)

Man kann nur hoffen, dass Marie Christine ihre Hoffnung nicht verliert, wenn sie auch weiß, „normal zu leben, ist für mich unmöglich. Nicht, weil ich behindert bin, sondern, weil ich behindert werde.“(1)

1)http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/behinderte-studentin-der-tu-dortmund-leidet-unter-mobbing-id6091475.html

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