Mobbing gegen Schiedsrichter Babak Rafati, Wolfgang Overath, Fußball-Fan verliert Arm und kein Ende.

Mobbing Improvisation 3

Mit Schrecken und Entsetzen mussten wir am Samstag, den 19.11.2011 aus Fernsehen, Radio und Internet die Meldung vernehmen, dass Schiedsrichter Babak Rafati in einem Hotel in Köln einen Suizidversuch unternommen hat. Die Ursachen dafür versucht man wohl bei uns in Deutschland zu vertuschen. Nur aus dem „Kurier“ aus Österreich erfahren wir mehr und mehr über das „System Mobbing“ gegen Schiedsrichter im Fußball.

 Am Sonntag berichtet der Kurier über „das harte Los eines Schiedsrichters: Kritik, Spott & Mobbing“. Und dass im Internet und insbesondere auf Facebook es eine “ Anti-Rafati-Front“ gegeben hat, für die der Schiedsrichter zur Zielscheibe ihrer Mobbing-Attacken wurde. „Auf der Anti-Babak-Rafati-Seite bei Facebook diskutierten die User aus Fankreisen nun nach dem Selbstmordversuch, ob sie den Schiedsrichter gemobbt hätten. Und ob man diese Seite nicht besser löschen sollte“.(1) Im Klartext, Täter geben offen zu den Schiedsrichter Babak Rafati systemmatisch gemobbt zu haben.

Theo Zwanziger (Präsident des Deutschen Fußball-Bundes) schweigt wie die Presse und die öffentlich, rechtlichen Medien dazu. Dabei ist es von besonderer Bedeutung zu erfahren, wusste man beim Deutschen Fussball Bund, dem DFB also von dieser Anti-Rafati-Front und der  Mobbingplattform auf Facebook gegen ihn, und was hat man dagegen unternommen? Warum gibt es beim reichen DFB keinen Ombudsmann gegen Mobbing? An wen hätte sich Babak Rafati wenden könne, nach dem an ihn öffentlich beleidigt, gedemütigt und fertig gemacht hat? Wo nimmt hier der DFB seine Fürsorgepflicht war?

Heute nun berichtet wiederum der Kurier, dass es einen „Enormer Druck“ auf Schiedsrichter gibt und der „Selbstmord-Versuch von Babak Rafati …  in Österreich für Diskussionen über Schiedsrichter-Mobbing“ ausgelöst hat. Warum gibt es so eine Diskussion um das System Mobbing gegen Schiedrichter nicht bei uns?

Und wenn dabei bedenkt, dass schon im Fall des „Mobbing-Opfer Overath„, dem Ex-Präsidenten des Traditionsverein 1. Fc Köln bei seinem Rücktritt vor einer Woche der DFB und sein Präsident geschwiegen haben, kann es einem nur noch als „Angst und Bange“ werden, wie hier mit Mobbing und deren Geschädigten und Opfer umgegangen wird.(2)

Wen wundert es dann noch, dass am selben Tag, als Babak Rafati im Hotel in Köln mit dem Hass und dem enormen Druck nicht mehr fertig wurde, ein Fußball Fan am Kölner Hauptbahnhof absichtlich vor einen ICE gestoßen wurde. Trotz OP verlor der Fan oder wie die BILD so gerne reißerisch schreibt, Hooligan seinen Arm, mit 19 Jahren für ein ganzes Leben nun behindert, was ist daran noch Sport?

„Ein Nürnberger Fußball-Hooligan (19) wurde vermutlich von einem Mainzer Hooligan vor einen einfahrenden Zug geschubst! Der 19-Jährige verlor einen Arm. (Ein)  Rettungswagen bringt ihn in die Klinik. Dort musste ihm der rechte Arm amputiert werden“. (3)

Mobbing ist heute die größte Seuche in unserem Alltag, ob in der Fabrik im Büro, im Bus oder beim Sport, es werden Menschen nur noch fertig gemacht und alle schauen weg, ob Politiker, Journalisten oder Funktionäre. Wie grausam seid ihr eigentlich wirklich?

1)http://kurier.at/sport/fussball/4316874.php

2)http://www.bild.de/sport/fussball/fc-koeln/mobbing-opfer-wolfgang-overath-20986100.bild.html

3)http://www.bild.de/regional/koeln/amputation/fussball-fan-in-koeln-vor-zug-gestossen-21122220.bild.html

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2 Antworten to “Mobbing gegen Schiedsrichter Babak Rafati, Wolfgang Overath, Fußball-Fan verliert Arm und kein Ende.”

  1. Marlon Says:

    Hey, ich bin mal so frei und poste mal was in deinen Blog. Sieht super aus! Ich bin auch seit einige Zeit mit WordPress beschaeftigt verstehe aber noch nicht alle Funktionen. Deine Seite ist mir da immer eine tolle Anregung. Danke!

  2. Heinz Müller Says:

    Frechheit das Facebook diese Seite nicht löscht

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