Bebbing oder Führerscheinentzug trotz Fehlmessung

“Opfer ist in einer freien Gesellschaft nicht mehr, wer erniedrigt wird, sondern wer in seine Erniedrigung nicht einwilligt„ von Bundesrichter Thomas Fischer.

Bebbing nennen es die Piraten, wenn eine Behörde eine Bürger mobbt. (1) Und was Bürgermobbing ist weiß der heute „72-jährige Helmut Schwandt und … deutsche Rennfahrerfan von Bernd Rosemeyer“ nur zu gut.

Zu Last wurde Helmut Schwandt gelegt, dass er in einer Tempo-30-Zone mit 111 Stundenkilometer in „Hanau mit .. überhöhte(r) Geschwindigkeit gefahren“ sei. Die Radarfalle knipste ihn wohl dabei ,mit „Bildbeweis“ bekam er … „ein dreimonatiges Fahrverbot, vier Punkte in Flensburg und eine Geldstrafe von 425 Euro“ aufgebrummt.(2)

Der Rennfahrerfan konnte das nicht glauben und ließ durch „seinen Anwalt“ die „saarländische Sachverständigengesellschaft VUT mit einem Gutachten“ beauftragen. „Hans-Peter Grün von der VUT war selbst über 30 Jahre im Polizeidienst, unter anderem als Dienststellenleiter beim Verkehrskommissariat Technik der saarländischen Landespolizei“ übernahm den Job und fand heraus, dass Helmut Schwandt garnicht mit 111 km/h durch die  Tempo-30-Zone gerast ist.(2)

„..Bei der Auswertung der Akten“ stellte Gutachter Grün „fest, dass das Radargerät Multanova 6F die Messung von Helmut Schwandt annulliert hatte. Auf dem Beweisfoto sind klar drei Querstriche zu sehen. Aber der Computer hat bei der Auswertung daraus eine 111 gemacht. So ein dicker Fisch hätte aber jemandem in der Bußgeldstelle auffallen müssen“. (2)

Ja hätte wohl doch offenbar Auffallen müssen, doch gilt hier wohl das „Prinzip Hamm“ in Reinkultur, wie wir es vom Fall des Hauptkommissar Peter R. kennengelernt haben. Soll heißen, zocke den Bürger ab wo es geht und setze deine Polizeibeamten da ein, wo sie dem Bürger nicht helfen, sondern ihm in die Tasche fassen müssen um ihm Kohle abzuknöpfen.(3)

Nun wurde das „Verfahren …im Fall Schwandt „selbstverständlich von der Behörde eingestellt“. (2) Doch zahlen muss Helmut Schwandt trotzdem, nämlich „die Gutachterkosten von 391,77 Euro“ und so was nennen wir doch wohl Mobbing, Abzocken oder eben Bebbing, unglaublich aber wahr. 

1)http://wp.me/puNcW-1I7

2)http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,vl1c6h978knlupj4~cm.asp

3)http://wp.me/puNcW-1VU

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