Gemobbt bis er wegen Polizeidienstunfähigkeit entlassen wurde, Teil 2

„Opfer ist in einer freien Gesellschaft nicht mehr, wer erniedrigt wird, sondern wer in seine Erniedrigung nicht einwilligt„ von Bundesrichter Thomas Fischer. (1)

Teil 1 der Mobbing-Geschichte von Take kann nachgelesen werden unter, „der Ärger fing mit einem alten Chef an, insbesondere nachdem ich ihm erzählt hatte, dass ich wegen Burnout zur Kur gehe“. (2) In Teil 2 geht es nun unter anderem um die Fähigkeiten von Take. Kreative und kluge Menschen werden immer von den Tätern gerne als Opfer für Mobbing ausgesucht, der Neidfaktor ist hier die Triebfeder alles Handelns, notfalls bis zum Suizid des Opfers. (3)

„Es sei nur am Rande erwähnt, dass

1. ein Kollege im höheren Dienst, mir vorgeschlagen hatte mich in die Arbeitsgemeinschaft „Häusliche Gewalt“ einzuladen.
2. Ein Kollege wegen eines guten Ratschlages von mir, sich die Mühe auf sich genommen hatte, nachdem ich umgesetzt worden war, meinen dienstlichen Anschluss wegen einer Rechtsfrage herauszubekommen.

Aber wie ging es nun weiter an der Polizeiakademie.

Anfangs fühlte ich mich da als Sachbearbeiter Schadensrecht sehr wohl. Das Mobbing in der alten Dienststelle hatte ich vergessen. Tja und dann machte ich wohl einen Fehler. Im unseren behördeninternen Intranet wurde der Autor samt Dienststelle pp. genannt. Wegen der Umstrukturierung fiel das jedoch weg, so dass ich meine alten Urteilsrezensionen pp. raus nahm und wieder freischalten ließ.

Meine Chefin sagte mir im Beisein der Justitairin, dass der Al 2 das nicht mehr wünsche. Ich gab dem des lieben Friedens willens nach. Das war Anfang 2008, glaube ich.

Das andere Problem, wegen meiner Urteillsrezensionen und Fachaufsätze war ich relativ gut bekannt in Niedersachsen. Das führte dazu, dass mich Kollegen aus dem Streifen- und Ermittlungsdienst um rechtlichen Rat telefonisch kontaktierten, obwohl die jeweilige Polizeidirkektion ein eigenes Justitiariat haben. Als das meine neue Chefin mitbekam, wurde mir untersagt, Kollegen da zu helfen. Ungefährer Woirtlaut: Die haben ihre eigene Justitiarite.

Dieselbe Justitiatin untersagte mir auch, andere Behörden, wie z:b. den Landesrechnungshof um Rechtsrat zu fragen. Das sei ja peinlich, wenn ich als Volljurist dort anrufe. Ich kann nur sagen, dass der Kollege vom Landesrechnungshof sehr freundlich und hilfsbereit war. Er hatte mir auch so manche Tipps gegeben.

Von dieser Dame wurde ich dann – so wie ich es damals empfunden habe- sehr klein gehalten. Sie bemäkelte auch meinen persönlichen Stil und verlangte von mir als ausgebildeten Volljurist, dass ich viele Dinge im juristischen Gutachtenstil -also wie ein Student- prüfe. Bei ihrer Vorgängerin war das nicht so der Fall. Wenn also z,B. das Land Niedersachsen auf eine Forderung komplett verzichten wollte, dann kam ich meist mit einer DIN A 4 Seite hin. Bei ihr nicht. Ich habe mich bei ihr gefühlt wie nen Studienanfänger. Wegen gewisser Probleme mit ihr, habe ich das Gespräch mit meiner Vorgesetzten gesucht und dieser gesagt, dass ich mir ernsthaft -wegen dieser Durchläuferin- überlege, meinen Job hier aufzugeben.

Nach diesem Gespräch hatte es sich verschlimmert. Kein Klärungsgespräch, stattdessen Druck auf mich“, verfasst von Take.

Es ist heute üblich, dass sogenannte „Klärungsgespräche“ angekündigt werden, aber in Wahrheit dann zu „Druck- oder Erpressungsgesprächen“ werden. Man ist schon längst Opfer im System Mobbing, denn man hat schließlich ja nicht „in seine Erniedrigung  einwilligt“. (1)

1) http://wp.me/puNcW-1Sh

2)http://wp.me/puNcW-1RY

3)http://wp.me/puNcW-1O0

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