Mobbing bis zum Mord, warum musste Mirco sterben, Teil 6 und kein Ende?

Es war zu befürchten, dass das Urteil des Krefelder Landgerichts unter dem Vorsitzenden Richter Herbert Luczak schon bei seiner Verkündung überholt ist. „Verteidiger G. M. will beim Bundesgerichtshof Revision einlegen“. (1)

Und das war zu erwarten. Zu viele Zeugen haben zu unterschiedliche Aussagen zum Fall gemacht. Das sind einmal die „drei Ex-Ehefrauen“ von Olaf H. und ihre übereinstimmende Aussage. „Im Zeugenstand hatten die drei früheren Ehefrauen den laut einem Gutachter weit überdurchschnittlich intelligenten Angeklagten als liebevollen Vater ohne jeden Hang zu Gewalt geschildert“. (2)

Es kam dann zur These, dass Olaf H. einen Dritten aus der Familie schützen will, der die Tat vollbracht haben könnte. Der Richter hat hierzu kein Gutachten beantragt, genauso wenig wie der Staatsanwalt. Allein dieser Punkt wird in Zukunft immer wieder zu Spekulationen führen und das hat die Familie von Mirco und die Öffentlichkeit nicht verdient.

Dann hat der Gutachter in diesem Prozess selber immer wieder Anlass zu Spekulatioen gegeben. Er kam zur Anischt, dass Olaf H. ein hochintelligenter, aber „sadistisch-perverser Täter“ ist. (2) Gleichzietig hat er Gerüchte verbreitet, ein Sadist quält und tötet nicht. „So deute der psychiatrische Gutachter Martin Albrecht in einer Prozesspause ….. an, dass Sadisten, wie Olaf H. vermutlich einer (es) sei, mit einem Messer eher das lebende Opfer quälen, um sich daran zu ergötzen“. (3)

Hier hätte nun schon ein zweiter Gutachter vom Gericht  bestellt werden müssen, denn zwischen Tatmotiv und Täterprofil klafft einfach eine Lücke, und die darf der Anwalt des Olaf H. natürlich zur Reivisionsbegründung nützen, das ist seine Aufgabe. Und im übrigen hat der Anwalt G. M. in dem Prozess und im Umgang mit dem Täter Olaf H. das notwendige Fingerspitzengefühl gezeigt, dass Hassatttacken und Drohbriefe an ihn auf keinen Fall rechtfertigen.

Nicht näher verfolgt hat sowohl der Vorsitzende Richter als auch der Gutachter die „Motivangabe“ von Olaf H., er sei an seinem Arbeitsplatz bei der Telekom auf das Übelste gemobbt worden. Hier hätte spätestens den diversen sich widersprechenden Angaben von Zeugen einen zweiten Gutachter einschalten müssen.

Wir werden also ein erneutes Vefahren erleben und dabei die Hoffnug haben, dass der Bundesgerichtshof und seine Richter mehr Fähigkeit besitzen so einen Prozess zu leiten als der völlig überforderte Vorsitzenden Richter Herbert Luczak. Mirco hat etwas anders verdient, als das sein grausamer Tod zur Spekulationsmasse  für die Regenbogenpresse wird, auch Tote haben eine Würde, gerade wenn sie Opfer einer hasserfüllten und sadistisch-perversen Umwelt geworden sind.

1)http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13632673/Lebenslange-Haft-fuer-Moerder-des-zehnjaehrigen-Mirco.html

2)http://de.nachrichten.yahoo.com/urteil-prozess-um-mord-zehnj%C3%A4hrigem-mirco-erwartet-051631493.html

3)http://wp.me/puNcW-1Qk

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Eine Antwort to “Mobbing bis zum Mord, warum musste Mirco sterben, Teil 6 und kein Ende?”

  1. Sich.-Ing.J.Hensel Says:

    Vorstand der Deutschen Polizeigewerkschaft bestätigt Rechtslage – Strafprozessordnung, Zivilprozessordnung und das Gesetz über Ordnungswidrigkeiten sind ungültig.

    Der ganze Artikel unter

    …. http://menschenrechtsverfahren.wordpress.com

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