Warum schweigt Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, FDP?

Mobbing Improvisation 3

Hexenjagd“ oder „wenn aus Freundschaft Mobbing wird“ hat Ilia Faye am eigen Leib erlebt, doch sie hat nie resigniert und sich für den Kampf gegen Mobbing und für die Menschenrechte stark gemacht, so etwa für das Recht sich „mit Bitten und Beschwerden an die zuständigen Stellen zu wenden“ das uns Artikel 17 unseres Grundgesetzes gewährt. Doch da unsere Politiker sich gerne mit sich selber beschäftigen haben sie nie Zeit für uns Bürger, obwohl sie doch einen Eid auf das GG abgelegt haben. (1)

 
Nun also hat sich  Ilia Faye mit einem 4. offenen Brief an die Bundesministerin der Justiz, Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger gewandt, in der Hoffnung doch mal irgendwann eine Antwort zu erhalten. Hier der Text:
 
„Gesetz / Strafrecht gegen Mobbing

„Jedermann hat das Recht, sich […] schriftlich mit Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen und an die Volksvertretung zu wenden.“

Sehr geehrte Frau Ministerin,

von meinem vorgenannten Recht gemäß Artikel 17 unseres Grundgesetzes habe ich Gebrauch gemacht. Mehrfach bereits. Bedauerlicherweise hat man wohl vergessen in diesem Artikel zu erfassen, dass solcherlei Bitten und Beschwerden von den zuständigen Stellen auch ernst genommen werden sollten.

Meine erste Anfrage vom 16. September 2010 haben Sie mit einem pauschalierten Standard-Schreiben ‚abgefertigt’. Wie unzutreffend Ihre Darstellungen sind, habe ich in zwei weiteren Briefen dargelegt – einzelne Ausführungen zu wiederholen, erspare ich mir hier – und nochmals um Ihre Antworten gebeten. Darauf warte ich immer noch. Haben Sie eigentlich keine Antworten für mich?

Sie haben die Verantwortung übernommen für Recht und Gesetz in Deutschland. Ich frage Sie, warum Ihre Behörde – wenn es doch so einfach ist, wie Sie es darstellen – eigentlich nicht wegen Körperverletzung gegen meine Mobber vorgeht. Stattdessen verschanzen Sie sich hinter der Aussage, Mobbing weiterhin unter dem Gesichtpunkt gesetzgeberischen Handlungsbedarfes zu beobachten

Ich trage bis heute die Konsequenzen erlittenen Rufmordes und psychischer Gewalt. Können Sie sich eigentlich vorstellen, wie es ist, über mehrere Jahre an den Folgen massiven Mobbings zu leiden – und das deutsche Strafrecht schützt die Täter?

Brauchen wir erst ein ‚Mobbing-Fukushima’ – einen ‚Mobbing-Super-GAU’ –, damit Sie den Ernst der Lage erkennen und endlich ein Strafrecht gegen Mobbing schaffen?

Mit freundlichen Grüßen, Ilia Faye, Autorin“. (2)

Die Zivilcourage und Ausdauer von Ilia Faye ist  nur zu bewundern, wenn man bedenkt, dass sie als Mobbing-Opfer den Kampf für die „Würde des Menschen und den Schutz seiner Gesundheit“ nach Artikel 1 und 2 des GG. nie aufgegeben hat. Und wir sagen an dieser Stelle, wir warten Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger auf ihre Antwort.

1)http://menschen.ilia-faye.de/

2)http://www.ilia-faye.de/pdf/OB4BJM.pdf
 

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