Mobbte die niedersächsischen Sozialministerin Aygül Özkan (CDU)?

Seit Rößler und seinen Gesundheitsreformorgien wissen wir, Migranten- und Asylkinder lernen oft schneller deutsch zu sein, als die Deutschen selber. Der Fall des Fahrers im Dienste der niedersächsischen Sozialministerin offenbart zwei Probelme, einmal der Umgang mit Mitarbeitern und dann die Arbeitsbedingungen im Staatsdienst.

„Der Fahrer der niedersächsischen Sozialministerin wurde in den Fuhrpark versetzt – angeblich, weil er wollte, dass seine Überstunden bezahlt werden“. (1) Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, doch mit der Einführung der „Zeitkonten“ versuchen immer mehr Arbeitgeber Überstunden nicht zu bezahlen.

Und eigentlich hat jeder Bürger laut dem GG ein Recht auf Beschwerde, was der Fahrer auch in Anspruch nahm. „Wie die Bild-Zeitung berichtet, habe der Fahrer Lutz H. beim Personalrat nachgefragt, ob Mehrarbeit vergütet werde“, und das war wohl der Frau Ministerin zu viel. Sie hat dem Fahrer klar gemacht, wer sich wehrt, der lebt verkehrt, gerade wenn die CDU regiert.

Doch geklärt wurde nicht die Überstunden und wie der Fahrer einen Ausgleich bekommen sollte, sondern er wurde einfach versetzt, eine beliebte Methode in der Beamtenschaft um jemanden fertig zu machen, man schiebt ihn auf eine schlechtere Position ab und das nennt man dann christliche Nächstenliebe.

„Als sie davon erfahren habe, soll Özkan ihn zur Rede gestellt und seine Versetzung veranlasst haben“. (1)

Doch plötzlich wird auch über das Ausmaß der Überstunden diskutiert und wo nun die Frau Ministerin wohnt? „Er (der Fahrer) habe die Ministerin nach eigenen Angaben häufiger in ihre Privatwohnung nach Hamburg chauffieren müssen“ und laut den „Grünen und „dem DG“ sind „durch (die) zahlreichen Fahrten nach Hamburg übermäßig Überstunden angesammelt“ worden. „Es gibt eine ganz klare Obergrenze für Arbeitsstunden und Überstunden, das hat auch etwas mit Sicherheit zu tun, sagte der niedersächsische DGB-Chef Hartmut Tölle“.

Doch die Ministerin bestreitet das wohl und verweist dabei auf die Tatsache, der Fahrer habe ja weiterhin „einen krisensicheren Job unter Beibehaltung seiner derzeitigen Vergütung“, doch von der Würde des Menschen hat Frau Aygül Özkan wohl nichts gehört und dass man sich auch über seinen Arbeitgeber beschweren darf, das steht nämlich auch im Grundgesetz und nennt sich „Beschwerderecht„.

Warum also die Versetzung? Man könnte den Verdacht haben, dass hier nach der Methode, „willst du nicht mein Bruder sein, so …“ gearbeitet worden ist.

1)http://www.welt.de/politik/deutschland/article13147127/Ministerin-Oezkan-und-der-Aerger-mit-ihrem-Chauffeur.html

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