Gemobbte Schüler berichten aus dem Cyber-Mobbing-Krieg Berlin

Man kann sich nur  noch die Augen reiben, wenn man die Aussagen der Schüler liest, die im CMK (Cyber-Mobbing-Krieg) belästigt und beleidgt wurden und  wohl jetzt auch noch vermehrt angeriffen werden, denn viele Eltern haben Anzeige erstattet. Doch bei der Arbeitsmethode der Berliner Staatsanwälte brauchen die Täter keine Angst zu haben, die Akten werden 6 Monate auf Eis gelegt und dann wird das Vefahren mit einem Satz wie „kein öffentliches Interesse“ oder die „Täter konnten nicht ermittelt“ werden eingestellt.

Die Berliner Polizei wird auch nicht ermitteln, das System Mobbing bei ihnenist  nicht unbekannt, alleine 2010 gab es dort zwei Suizide. Also was wird wohl der „Innenausschuß des Abgeordnetenhauses“ uns heute mitteilen?Man wird sich auf die „Medienkompetenz der Schüler stürzen“ und damit haben dann auch wieder die Opfer den schwarzen Peter. So einfach macht man sich das in der Hauptstadt, von den klugen Schweizer will man ja nicht lernen, die wissen wie man Täter erwischt, Polizei, Eltern, Lehrer und Mobbing-Opfer müssen einfach mal zusammenarbeiten, Schule für Schule und schon hat man das Problem gelöst. Doch wer will das schon in Deutschland?

Nun erschien am 26.März.2011 ein Artikel, in dem Schüler über die Erfahrungen und Beleidigungen  mit dem Hetz-Internetportal Isharegossip.com berichten und das leist sich ganz anders, als was uns die Medien bisher berichtet haben:

„Sie schrieben, dass ich einen Büffelarsch habe und doof bin.“

„Viele Mädchen behaupten, ich habe eine Krankheit im Genitalbereich“

„Typen, die solche Gerüchte verbreiten, sind total feige“

„Sie hetzten über meine Hautfarbe und beschimpften mich als Neger“

– „Ich kann Einträge über mich nicht löschen. Die Seite muss abgeschaltet werden.“ (1)

Zu Recht fordert “ Marc (15)“, der ein „Gymnasium in Charlottenburg“ besucht, die Möglichkeit, dass er die Einträge löschen kann. Und hier müsste nun mal den Datenschutzbeauftragte von Berlin mit seinem Kollgen in Schweden reden und das Problem lösen. Doch merkwürdigerweise will uns der Genosse Berliner Datenschutzbeauftragte Dix einreden, in Schweden sei man da „liberaler“. Er hat sich bisher nicht einmal die Mühe gemacht Kontakt auzunehmen.

Aber er behauptet in einem Interview folgendes „die Frage ist aber, was man nach schwedischem Recht konkret unternehmen kann. Meines Wissens ist der Umgang mit freier Meinungsäußerung dort ähnlich liberal wie in den USA, was eine Strafverfolgung erschwert„. (2) Freie Meinungsäußerung ja, aber nicht Beleidgungen und Mobbing, das ist nur bei uns erlaubt, Genosse Dix von der SPD.Schweden hat eine der besten Anti-Mobbing-Bestimmungen in Europa, davon dürfen wir in Deutschland nur träumen. Ich habe das Original beigefügt, liegt nur in Englisch leider vor, sorry.  Offenbar sollte Herr Dix sich zuerst mal informieren, bevor er Gerüchte in Umlauf setzt. Man muss aber mal den Begriff Mobbing erwähnen und nicht Litauen mit Lettland verwechseln, Genosse Alexander Dix.  

Schweden gegen Mobbing

1)http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/wir-werden-auf-der-hass-seite-gemobbt-article1149685.html

2)http://www.tagesspiegel.de/berlin/schule/alle-moeglichkeiten-gegen-isharegossip-ausschoepfen/3990258.html

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Eine Antwort to “Gemobbte Schüler berichten aus dem Cyber-Mobbing-Krieg Berlin”

  1. Jenny Says:

    Nicht nur unter Schülern ist Cybermobbing verbreitet! In einem mir bekannten Fall betreibt der Mobber mehrere Blogs mit so harmlos klingenden Namen wie “Rundschau …..( Name einer Stadt )“ oder “News zur ( ein tragisches Ereignis ) 2010“. Jedoch erfährt man dort nichts wesentlich neues aus besagter Stadt oder zu besagter Katastrophe, sondern die Blogs scheinen vorwiegend einem Zweck zu dienen: Personen zu denunzieren. Was das Ganze noch schlimmer macht: Er schadet damit nicht nur diesen Personen, sondern auch den sozialen Initiativen, c
    denen diese vorstehen.
    Kritisiert man ihn, bekommt man schnell eine fingierte Strafanzeigen sowie einen verleumderischen Anruf beim Arbeitgeber.

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