Archive for Oktober 2010

Bürgermobbing und Mafiamethoden bei den Finanzämtern

24. Oktober 2010

Die Scharfmacher und Einpeitscher

Es ist sehr selten, dass Journalisten in diesem Biedermeierstaat* den Mut haben, Faktensendungen über Bürgermobbing durch Behörden, insbesondere Finanzämter zu bringen. Nachstellungen (Stalking) und andere Schikanen sind die Folgen, das System Stasi 2010 funktioniert besser als damals in der DDR.

Nun hat nach wohl „zig“ Fällen Frontal 21 den Mut gehabt, einen Teilbereich des Bürgermobbings von Finanzämtern zu zeigen. Der Mut weniger wie in Erfurt oder Niedersachsen zeigt, hier ist ein Sumpf aus Mobbing und Stalking, Nötigung und Betrug entstanden, denn keiner genau erfassen kann, die Schikanen wären und sind für jeden verheerend.

Der fast komplette Auszug aus dem Artikel zu der Sendung von Andreas Halbach und Oliver Lauter am 19.10.2010. Die zwei Reporter können sich schon mal auf den Besuch aus ihrem Finanzamt vorbereiten, so kurz vor Weihnachten wird der sogenannte Betriebsprüfer auftauchen, dann sind die Damen und Herren Vorgesetzte im Urlaub und die Treibjagd kann beginnen, mal gespannt, ob es so wie bei den Politikern in Berlin abläuft, die haben damals das Wort Petitionsausschuss und das Beschwerderecht nach dem GG zu ernst genommen.**

Suizid der Gerechtigkeit?

„Das Klima bei Betriebsprüfungen sei vor allem bei Kleinunternehmen „deutlich härter“ geworden, sagt Wolfgang Bornheim, Präsident des Bundesverbandes der Steuerberater. Die Finanzverwaltung steht enorm unter Druck, sie hat den Finanzbedarf des Staates als Vorgabe. Da wird heute leider sehr viel Unrecht produziert, so Bornheim gegenüber Frontal21.

Ungerechte Steuerbescheide

Der Bundesfinanzhof sieht „zunehmende verfassungsrechtliche Probleme“ im Zusammenhang mit ungerechten Steuerbescheiden, von denen gerade Kleinbetriebe oft betroffen seien. So würden viele Finanzgerichtsurteile zu Gunsten des Steuerbürgers vom Fiskus ignoriert mittels so genannter „Nichtanwendungserlasse“. Dabei handelt es sich um Verwaltungsanweisungen der Bundes- und Länder-Finanzministerien, ein Urteil auf einen anderen, gleichartigen Sachverhalt nicht anzuwenden. So muss ein Steuerzahler, der gegen seinen Steuerbescheid vorgehen will, erneut klagen, obwohl bereits ein Urteil in einem vergleichbaren Fall vorliegt.

Die Steuerexperten

Oft könne der Bürger gar nicht erkennen, dass sein Steuerbescheid rechtlich unsicher ist, kritisiert der Sprecher des Bundesfinanzhofes, Michael Wendt. „Meines Erachtens wäre es ein Gebot der Fairness, im Steuerbescheid darauf hinzuweisen, dass man von der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes abgewichen ist“, so Wendt gegenüber Frontal21.

Bloße Schätzungen

Der Bund der Steuerzahler rügt außerdem die Zunahme der so genannten „Kennziffern“ bei den Finanzbehörden. Dabei handelt es sich um bloße Schätzungen der amtlichen Betriebsprüfer. So gebe es immer mehr Durchschnittskennzahlen, mit denen beispielsweise aus dem Materialeinsatz auf die Menge der verkauften Produkte geschlossen wird. Dies ist häufig nicht gerichtsfest, kritisiert der Bund der Steuerzahler“. (1)

Opfer Dietrich Wagner

Nur wenn immer mehr Bürger Zivilcourage zeigen und sich wehren, notfalls bis zum EU-Gerichtshof, dann wird sich etwas für uns ändern. Hut ab vor den Kleinunternehmern und Bürgern, sie gehen ein großen Risiko ein, doch sie haben Recht und das GG auf ihrer Seite. Nicht umsonst sieht der „Bundesfinanzhof …  zunehmende verfassungsrechtliche Probleme“ im Handeln der Finanzämter.

1). http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1168562/Kleinbetriebe-Finanzamt-im-Jagdfieber#/beitrag/video/1168562/Kleinbetriebe-Finanzamt-im-Jagdfieber

http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/8/0,1872,8121352,00.html

*http://www.referate-max.de/referate/001004_biedermann_und_die_brandstifter.htm

**http://www.webarchiv-server.de/pin/archiv07/3620070908paz09.htm

https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/09/07/das-system-mobbing-des-herrn-thilo-sarazzin-teil-5/

https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/09/03/das-system-mobbing-des-herrn-thilo-sarazzin-teil-4/

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Amokläufer und Mobbing-Opfer Florian K. zu 14 Jahren verurteilt

23. Oktober 2010

Viele Beoabachter haben den Inhalt des Prozesses überhaupt nicht verstanden, urteilen mit Quasibegriffen wie „weitgehend regungslos und scheinbar emotionslos verfolgt“ oder „kein böser Killertyp, sondern ein kranker Mensch„. Und auch der hilflos wirkende Richter und Vorsitzende „Michael Wolpert sagte, man könne nur hoffen, dass der Verurteilte irgendwann erkennt, was er angerichtet hat“.(1)

Was aber zu bezwweifeln ist, denn der 23-jährige Florian K. leidet an einem „Chromosomendefekt auf den unter anderem sein starkes Übergewicht und Sprachstörungen zurückzuführen sind“, was das für sein Sozialverhalten heißt, wurde leider nicht erörtert. Es hat jedoch zu mindest im Prozess eine große Rolle gespielt, denn Flroian K. kommt in die „Psychiatrie an, wo die Persönlichkeitsstörung des Mannes behandelt werden soll“. (1)

Für die Angehörigen des Opfers, den  58 Jahre alten Lehrer war Florian K. nicht einmal in der Lage eine plausible Form der Entschuldigung vorzulesen, „er hat ja überhaupt keine Reue gezeigt.“(1)

Suizidopfer David Askew

„Als er vor dem Urteil noch einmal das Wort bekam, zog er einen Zettel aus seiner Hosentasche und entschuldigte sich bei der Familie des Opfers für das Leid, das er ihr angetan habe. Wahrscheinlich kann ich nicht ansatzweise nachvollziehen, was sie durchmachen müssen, sagte er zu der Frau des Getöteten“. (1)

Wie sollte er das auch können, wenn er nicht einmal auf die Mobbing-Attacken an der Berufsschule reagieren konnte. Nach dem von ihm beganngen Mord “ war er laut Wolpert mehr oder weniger planlos durch die Schule gestreift, schoss mit einer Schreckschusswaffe auf weitere Lehrer und entzündete bengalische Feuer„. (1)

Offenbar wird Florian K. in seinem zerstörten Leben als Behinderter immer planlos durch sein Leben streifen. Auch die verspäteten Versuche seiner Umwelt, im begreiflich zu  machen, was er mit seinem Mord angerichtet hat, werden kaum mehr dem Opfer, dem 58 jährigen Lehrer helfen, sie Leben wurde ausgelöscht. Weshalb man Florian K. nicht früher geholfen hat, wurde in dem Prozess nicht geklärt und zeigt die Unfähigkeit und Hilsflosigkeit einer Justitz, wenn Opfer zu Täter werden und planlos morden, wie pflegen Juristen so gerne zu sagen, Mobbing ist nicht rechtlich definiert, das Ergebnis einer solchen Definitionshilflosigkeit sehen wie ja im Fall des Amokläufers Florian K. und seines Opfers.

1)http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-14-Jahre-Freiheitsstrafe-und-Psychiatrie-fuer-Lehrermord-_arid,151772.html

https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/09/29/florian-k-oder-wenn-mobbing-zum-amoklauf-fuhrt/

In eigener Sache, die meistgelesenen Artikel der 42. KW

22. Oktober 2010

Anbei die Auswertung von WordPress.com zu den beliebsten Artikel der Leser für die 42. KW.

„Top Posts (die vergangene Woche)

1.) Selbstmord des 18-jährigen Tyler Clementi nach Cyber-Mobbing …… 146 Besuche

2. ) Cyber – und Schulmobbingopfer Phoebe Prince (15) Jahre beging Selbstmord. …… 73 Besuche

3.) Tatort Internet, Ermittlungen gegen Brandenburger Lehrer, die Guttenbergshow  …. 45 Besuche

4. ) Hat Siemens ein System Mobbing und Korruption aufgebaut? …… 19 Besuche

5.) Mobbing und schwere Korruptionsvorwürfe gegen Berliner DRK-Kliniken …..  18 Besuche

6.) Hauptschule Karnap in Essen, rassistisch bedingtes Mobbing? ….. 17 Besuche

7) Cybermobbing und Homophobie, Musikstars bekennen Farbe …  12 Besuche

8.) Gegen Mobbing und Gewalt, das DIETRICH-BONHOEFFER-GYMNASIUM12 Besuche“.

Cybermobbing, Gewalt an Schulen und Mobbing-Systeme sind durchgehend für die Leser von Interesse.

 

Schadensersatz wegen geschlechtsspezifischer Benachteiligung und in der Schwangerschaft

21. Oktober 2010

Die Politiker aus den Parlamenten mögen uns einreden was sie wollen, die Wahrheit vor Ort sieht anders aus. Trotz AGG und Bundesfamilienministerium, Frauen die in der Arbeitswelt schwanger werden, können einpacken und sich vor diesen unsäglichen Arbeitsgerichten zu Tode ärgern.

Gerade wenn solche Fälle vor das berühmt und berüchtigte LAG Berlin-Brandenburg kommen, kann man sich von der Vorstellung der Würde des Menschen und der Gerechtigkeit trennen. Ob als „Whistleblower DRK“ oder als “ weibliche Abteilungsleiterin“, die Kinderfeindlichkeit in diesem Land ist unerträglich und beschämend, gerade wenn die Chefin von dem Gericht auch noch eine Frau ist, dann weiß man was es heißt, wenn Frauen Frauen fertig machen.

„Die Parteien streiten über Schadensersatz wegen geschlechtsspezifischer Benachteiligung bei einer Beförderung“. Der Fall wird nun beim BAG am 28.10.2010 behandelt und hat die Nummer – 8 AZR 483/09 -.

„Die Klägerin ist seit April 2002 bei der Beklagten, zuletzt als Marketing Director International Division, beschäftigt. Sie ist die einzige weibliche Abteilungsleiterin von insgesamt drei Abteilungsleitern im Bereich International Marketing. Im September 2005 wurde die Stelle des Bereichsleiters vakant. Die Auswahlentscheidung der Beklagten für die Neubesetzung der Stelle fiel auf einen der beiden männlichen Abteilungsleiter. Zum Zeitpunkt dieser Entscheidung war die Klägerin schwanger.

Mit ihrer Klage begehrt die Klägerin die Zahlung von Schadensersatz. Sie ist der Ansicht, sie sei bei der Beförderungsentscheidung wegen ihres Geschlechts benachteiligt worden. Die für sie negative Auswahlentscheidung beruhe auf ihrer Schwangerschaft und anschließender Mutterschaft. Bei der Bekanntgabe der Auswahlentscheidung sei sie auf ihre familiäre Situation hingewiesen worden.

Die Beklagte vertritt die Auffassung, die Klägerin habe keine hinreichenden Indizien für eine geschlechtsspezifische Benachteiligung vorgetragen. Zudem hätten sachliche Gründe für eine Beförderung des männlichen Bewerbers gesprochen.

Das Arbeitsgericht hat der Klage stattgegeben. Das Landesarbeitsgericht hat auf die Berufung der Beklagten die Klage abgewiesen. Mit der auf ihre Nichtzulassungsbeschwerde hin vom Bundesarbeitsgericht zugelassenen Revision verfolgt die Klägerin ihr Klagebegehren weiter.
(Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 12. Februar 2009 – 2 Sa 2070/08 -)“. (1)

Man darf sich nur noch wundern, was in diesem Land ales möglcih ist, um zu verhindern, dass Frauen in angesehenen Positionen schwanger werden, schließlich haben wir ja zu viel Kinder, oder verstehe ich hier etwas falsch, was Realität in Deutschland 2010 ist?

Politiker aus dem Bundestag werden bestimmt nicht an dem Gerichtstermin teilnehmen, auch nicht Frau Ministerin Kristina Schröder, so viel Bürgernähe wer dann doch wohl nicht im Sinne des Freizeitparks „Bundesregierung“, wo es darum geht, viel zu sagen und nichts zu bewirken.(2)

1)http://www.rechtsanwalt-schwirtz.de/informationen/entscheidungen-des-bag-fuer-oktober-2010/

http://www.bundesarbeitsgericht.de/termine/oktobertermine.html

2)http://m.bmfsfj.de/BMFSFJmobile/meldungen,did=158940.html#topnav

LAG Mecklenburg-Vorpommern lässt Mobbing-Opfer abblitzen

21. Oktober 2010

Die Tendenz der Arbeits- und Landesarbeitsgerichte gegenüber Mobbing-Opfer ist erschreckend und für unsere Gesellschaft schädlich. Aktuell hat ein diplomierter Jurist und Kriminologe vor dem LAG Mecklenburg-Vorpommern ein „angemessenes Schmerzensgeld, welches 35.000,00 Euro nicht unterschreiten sollte, sowie die Zahlung von entgangenem Entgelt iHv. ca. 6.000,00 Euro“ (1) gefordert.

Damit lag er über der Grenze dessen, was irgendwann ein Richter mit einem Würfelbecher mal festgelegt hat, 30 000 Euro und nicht mehr. Rechtlich hat diese Grenze keinerlei Grundlage und ist auch nicht zu verstehen, politisch ist sie wohl sehr gewollt, ob nun im Ossi- oder Wessiland.

Zum Glück gibt das Mobbing-Opfer nicht auf und versucht über das BAG sein Recht zu bekommen. “ Mit der auf seine Nichtzulassungsbeschwerde hin vom Bundesarbeitsgericht zugelassenen Revision verfolgt der Kläger sein Klagebegehren weiter“. (1)

Näheres erfolgt nun mit dem Urteil des Bundesarbeitsgerichtes am 28.10.2010 und wird dann Wochen später veröffentlicht werden. „Die Parteien streiten über die Zahlung von Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen Mobbings„. BAG-8 AZR 546/09 (2)

Neologismus oder haben Hannover und Deutschland Ghettoschulen?

21. Oktober 2010

In Deutschland findet in Teilen der Medien und Öffentlichkeit eine Diskussion statt, die an der Oberfläche gerne Mobbing genannt wird, die Hintermänner jedoch ihre Schuld am Zusammenbruch einer Kultur und sozialen Gesellschaft nur kaschieren wollen. Immer wenn es den Politikern und Lobbyisten schlecht geht, dann wird auf die „Ausländer“ gezeigt oder eingeschlagen, nur diesmal scheinen die zurückzuschlagen.

Lange hat dieses Land sich geweigert die „Ghettoschulen und ihre Bezirke“ auch so zu nennen. Nun tauchen an diesen Ghettoschulen Probleme mit Mobbing-Fällen auf. Doch statt das unsere Politiker sich einmischen, Patenschaften und Arbeitskreise mit den Betroffenen vor Ort bilden, wird nun eine Geisterdiskussion geführt, die „Deutschfeindlichkeit“ heißen soll und so im Fernsehn mehr und mehr auftaucht.

Was ist „Deutschfeindlichkeit“ überhaupt. Dazu eine kurze Erklärung aus dem verhassten Wikipedia. „Ein Neologismus (mit lateinischer Endung entlehnt vom griechischen νεολογισμός neologismos, von νέος neos „neu“ und λόγος logos „Wort“) ist ein lexikalisches Zeichen (= neues Wort oder mit neuer Bedeutung verwendetes, bereits vorhandenes Wort), das in einem bestimmten Zeitraum in einer Sprachgemeinschaft aufkommt und sich verbreitet“.

Umgesetzt in den Alltag heißt das, „Deutschenfeindlichkeit? Mit dem Wort können die beiden jungen Türken, die auf dem Bolzplatz des Freizeitheims Stöcken hinterm Tor stehen, nichts anfangen. Was soll das sein(?), fragen sie. (1) Und sie fragen zu recht. Sie könnten dann weiter fregen, wer bringt solche Begriffe eigentlich auf?

„Nach dem Aufruf bei stern TV hat die Redaktion mehr als 4300 E-Mails zum Thema Deutschenfeindlichkeit bekommen. Die meisten Zuschauer fanden die Debatte berechtigt. Und 85 Prozent der Menschen, die geschrieben haben, haben Deutschenfeindlichkeit schon selbst erlebt. Vor allem an Schulen kommt es offenbar regelmäßig zu Beschimpfungen, Ausgrenzung und Gewalt gegen deutsche Schüler“. (2)

Aus der Diskussion um „Mobbingattacken an den „Ghettoschulen“ in Deutschland ist mal wieder eine irrationale Diskussion mit Moslemphobie als Hauptelement geworden. Und unsere Politiker, die nur noch 40 % der Bürger zu ihren Wahlurnen bringen,  haben schlichtweg Angst. „Die Wahlbeteiligung fiel mit 42,1 Prozent noch niedriger aus als bei der Hauptwahl vor zwei Wochen. Insgesamt waren mehr als 127500 Potsdamer zur Stichwahl aufgerufen“. Und das zum Tag der deutschen Einheit.(3)

Und wenn Politiker Angst haben, dann wird es für die Bürger gefährlich, das war schon damals so und ist es heute noch gravierender. Alleine die Tatsache um das Opfer von Stuttgart 21 (10)  und deren dadurch ausgelöste Bürgerproteste zeigen einmal mehr, hier findet eine systematische, „andere Zerstörung der Vernunft“ statt, die ihre Ursachen im wesentlichen in der gescheiterten Einheitsideologie von 1989/90 hat. (4)

Deutschland ist heute ein mehrfach geteiltes Land, im geographischen wie im sozialen Sinne. Die Grenzen sind teilwiese fließend oder orientieren sich an alten Muster, Beipsiel Ossi-Wessi- Debatte, die man schnell nach dem 3. Oktober 2010 in eine „Deutschfeindlichkeitsdiskussion“ umgesteuert hat. Es ist ja auch einfacher auf soziale Minderheiten einzuprügeln,  insbesondere wenn die sich durch sozialfaschistische Äußerungen hervortun und aus der Unterschicht ihrer Heimatländer stammen.

Deutsche raus, Ihr habt hier nichts zu suchen“. (2) Die Problematik der „No-Go-Areas“ wird in solchen Häuserwandparolen nur umgedreht, aber von unfähigen Journalsiten wie Jauch – der in Potsdam, seinem Wohnort als der „Jude“ bezeichnet wird, natürlich unter vorgehaltener Hand, wie das bei Ossis üblich ist – gleich zu einem Fernsehabend umgestaltet wird.

„Am Stöckener Markt sitzen zwei Mädchen auf einer Bank, Teenageralter, die Augenlider sorgfältig geschminkt. Die Frage nach der sogenannten Deutschenfeindlichkeit hat für sie offensichtlich etwas Naives. Natürlich gibt es das, vor allem, wenn die Deutschen in der Unterzahl sind, sagt eine. Also dort, wo es eine ethnisch-soziale Unterschichtenkonzentration gibt, wie es der Politologe Stefan Luft von der Uni Bremen ausdrückt“. (1)

Man kann es aber auch einfacher sagen, statt  „ethnisch-soziale Unterschichtenkonzentration“, wer ist die Mehrheitsfraktion im Ghetto, doch das stört ja uns Detsche, weil wir so gerne als Sozial uns bezeichnen, nur was ist das bitte?

„Einmal sei eine türkische Mitschülerin sogar mit einer Flasche auf sie losgegangen. Und dass ihre beste Freundin eine Türkin war, konnte Mandy an ihrer Schule nicht offen zeigen. Die türkische Freundin hätte sonst Stress mit ihren Landsleuten bekommen“. (5)

Ja, das wäre dann Mobbing unter Türken, wie es Aylin oder Fatima an ihrer Schule erlebte. (6)

Aber Aylin oder Fatima wird eben auch auf Arbeit gemobbt, wenn sie älter ist. Und wenn sie sich wehrt und Zivilcourage zeigt, wird sie dann vor einem deutschen Arbeitsgericht fertig gemacht. (7)

Doch auch wenn sie nicht  Aylin oder Fatima heißen würde und rein deutsch wie der „Whistleblower DRK“ wäre, dann würde sie genauso fertig gemacht werden, den wozu haben wir Peilsender? Übrigens die Stasi hat gerne mit diesen Peilern gearbeitet, nett, dass diese Tradition 2010 so verbreitet ist bei uns Deutschen, woran das wohl liegen mag?(8)

Hat es doch vielleicht mir der „anderen Zerstörung der Vernunft“ zu tun, vor der uns Habermas so eingehend gewarnt hat und die der konservative Journalist Maxim Biller als „die Ossifizierung des Westens“ oder die „deutsche deprimierende Republik“ bezeichnet hat. Im Osten ist es heute üblich, dass Schüler sich mit den Worten „Du Jude“ oder „Opfer“ begrüßen, seit neustem auch mit „Du Schwuler„, und alle hören mal wieder weg, Lehrer, Busfahrer, Eltern,Politiker und Polizisten. Nur wer sollte denn aufschreien, wenn es im Ghetto heißt, „Deutsche raus hier“, etwa unsere Lehrer, Politiker, Eltern, Anwohner und Polizisten?

Um sich zu wehren benötigt man Zivilcourage und jede Menge Vernunft, um den richtigen Weg zu finden, doch wo sind Werte wie Zivilcourage und Vernunft bei uns überhaupt gefragt, wenn Frau Merkel nach dem Besuch der Fußballnationalmannschaft die unter anderem aus Özil*, Khedira, Klose, Podolski, Cacau und Gomez besteht erklärt, es ist jetzt Schluß mit Multi-Kulti.(9) Heißt dass, das diese Spieler jetzt nicht mehr für Deutschland spielen dürfen oder Frau Merkel einen Knick in der Optik und im Weltbild hat?

1)http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Paedagogen-berichten-von-Mobbing-gegen-deutsche-Schueler

2)http://sosheimat.wordpress.com/2010/10/20/deutschenfeindlichkeit-realitat-an-deutschen-schulen/#comment-20100

3)http://www.tagesspiegel.de/berlin/jakobs-gewinnt-stichwahl-in-potsdam/1948792.html

4)http://www.zeit.de/1991/20/Die-andere-Zerstoerung-der-Vernunft?page=3

5)http://www.stern.de/tv/sterntv/integration-deutschenfeindlichkeit-realitaet-an-deutschen-schulen-1615218.html

6)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2009/12/15/turkische-schuler-und-schulerinnen-mobben-aylin/

7)http://www.gutefrage.net/frage/kann-ich-beim-arbeitgeber-kuendigen-wenn-ich-in-der-private-insolvenz-bin

8)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/10/20/mobbing-und-schwere-korruptionsvorwurfe-gegen-berliner-drk-kliniken/

9)http://www.dfb.de/index.php?id=128

10)http://harrygambler2009.wordpress.com/2010/10/14/polizeieinsatzopfer-dietrich-wagner-stuttgart-21-auf-einem-auge-bling/

*Als Özil in der 83. Minute ausgewechselt wurde, erhoben sich die Zuschauer im Estadio Santiago Bernabéu und applaudierten dem 22- Jährigen. „Das ist ein sehr schönes Gefühl. Das sind geile Fans, die uns 90 Minuten unterstützen“, sagte er beeindruckt.

http://magazine.web.de/de/themen/sport/fussball/champions-league/11382996-Oezil-glaenzt-bei-Real-Sieg.html

Gemobbte Finanzbeamte, Lehrer und Polizisten aus Niedersachsen gesucht

20. Oktober 2010

Mobbing

Anbei ein Aufruf von Ute aus Niesersachsen vom 14.10.2010
„Wer kann mir weitere mehr oder weniger krasse* Fälle von mobbingartigem und auch intrigenhaftem Verhalten gegenüber Beamten
(Finanzbeamte, Lehrer, Polizisten etc) in Niedersachsen nennen ?
Namen müssen und sollten vielleicht auch nicht genannt werden.
Es reicht eine kurze Beschreibung der Geschehnisse mit Hilfe derer man den Fall einigermaßen von außen einschätzen kann.
Wer spielt / e eine Rolle ? (einzelne oder zahlreiche Kollegen, Vorgesetzte, private oder amtsärztliche Gutachter, Verwaltungsgerichte etc). Ich kann gegebenfalls auch beraten und auch an weitere Organisationen weiterleiten“.

Email: waleska.wiesinger@nord-com.net

*http://www.derweg.org/aktuell/deutschland/vollkrass.html

Mobbing und schwere Korruptionsvorwürfe gegen Berliner DRK-Kliniken

20. Oktober 2010

Was im Fall der Berliner DRK-Kliniken abgeht, ist einfach unfassbar und zeigt das Grundproblem in unserem Rechtssystem, dass die Täter fördert und die Opfer schikaniert.

Der Detektive mit der Sonnenbrille hat über den Fall der manipulierten Abrechnungen bei den DRK-Kliniken berichtet, aber auch die Vermutung ausgesprochen, dass dieser Skandal nur durch einen Whistleblower bekannt werden konnte und dieser in Gefahr schwebt.

„Nur wenn Whistleblowers an die Öffentlichkeit treten, dann kommen solche Fälle wie bei den DRK-Krankenhäuser ans Tageslicht. Dabei riskieren die Whistleblower Kopf und Kragen, während sich die Second-Handermittler von Polizei und Staatsanwaltschaft in der Presse und im Rundfunk feiern lassen“. (1)

Und so war es dann auch, der „Whistleblower“ wurde dann vor dem Arbeitsgericht Berlin fertig gemacht, was schon zeigt, wie tief unser Rechtssystem in den Sumpf Korruption versunken ist.

„In einem wichtigen Beitrag zur DRK-Krankenhausbetrugsaffaire  von einem Betroffenen erfahren wir, dass sogar das Arbeitsgericht Berlin von den Betrügereien wusste oder Kenntnisse hatte“. (2)

Beweise

Nun finden wir am Montag, den 18.10.2010 die Vermutung bestätigt, dass der „Whistleblower DRK“ vor Gericht unterging und man ihn systematisch zu vor auf Arbeit gemobbt hat. Und was sagt das Arbeitsgericht zu den Straftaten, der Richter scheint sich wie so oft „köstlich amsüiert zu haben“, was beim Arbeitsgericht Berlin-Brandenburg immer öfters vorkommt. Opfer erkennen dann aber zu oft zu spät, dass sie wohl an eine Demokratie geglaubt haben, die auf einem ordentlichen Rechtssystem beruht, ein verhängnisvoller Fehler, wer das LAG Berlin-Brandenburg als „Whistleblower und Mobbing-Opfer“ betritt, verlässt es als Nichtwähler und geläuteter Demokrat und Stasigegner.

„Ehemaliger Arzt: „Die Assistenzärzte müssen von Chefärzten ausgestellte Zeugnisse über  Kenntnisse und Fertigkeiten für die Facharztprüfung vorlegen. Welcher Jungarzt wagt es da, sich Anweisungen der Führungsebene zu verweigern.
 
Unser Arzt will in diesem System nicht mitspielen. Er stellt die Klinikführung zur Rede. Erst wird abgewiegelt, dann mit Entlassung gedroht und schließlich kündigt man dem Arzt. Ein Rechtsstreit  folgt, bei der er – nach eigenen Aussagen – permanent unter Druck gesetzt wird. 
 
Ein Detektiv wird auf ihn angesetzt. Und im August 2009 entdeckt man unter seinem Auto einen Peilsender. Dieser muss vom SEK gesprengt werden, da man einen Sprengsatz befürchtet. Der Arzt, zermürbt und finanziell ausgeblutet, übergibt seine Unterlagen der Polizei. Und stimmt einem gerichtlichen Vergleich mit der Klinik zu. Was bleibt ist Verbitterung“. (3) 1)http://derdetektivmitdersonnenbrille.wordpress.com/2010/10/01/alle-drk-krankenhausern-in-berlin-wegen-korruption-durchsucht/

2)http://derdetektivmitdersonnenbrille.wordpress.com/2010/10/06/berliner-arbeitsgericht-unterstutzt-drk-betruger/

3)http://www.br-online.de/content/cms/Universalseite/2010/07/26/cumulus/BR-online-Publikation-ab-01-2010–237886-20101018150006.pdf

4)http://www.ngo-online.de/2010/05/16/bag-erfurt-2-azr-54408/

5)http://blog.br-online.de/report-muenchen/2010/10/18/die-millionenabzocke-%e2%80%93-der-skandal-in-drk-kliniken.html/comment-page-8#comment-2281

BR-online-Publikation-ab-01-2010–237886-20101018150006

Über dieses Urteil wird in den nächsten Monaten noch viel zu sagen sein, denn es bricht einmalig Macht der Anwälte und Richter, die so viele Opfer mit ihren Vergleichsorgien ruiniert haben.

 Zum Fall des „Whistleblower DRK“ gibt es noch ein sehr gutes Video, das man sich auf jeden Fall runterladen sollte, denn diese Videos sind schnell wieder weg. (5)

Also niemand in diesem Land kann ein Opfer vor dem Verlust der Würde schützen, was will dann dieser Staat eigentlich? Den Richter möchte ich gerne mal  in einer Fernsehdiskussion gegenüber sitzen, der einen „Whistleblower“ mit einem dieser asozailen Vergleichen fertig macht, doch dazu fehlt unseren Arbeitsrichtern der Mut, gerade wenn sie vom LAG Berlin-Brandenburg kommen, warum eigentlich?

Ein Hinweis an den Whistleblower, Vergleiche gelten nicht für die Ewigkeit, nach einem Urteil des BAG wurde ein Vergleich im Sinne des Opfers wieder aufgehoben und den Richtern an den Landesarbeitsgerichten ein wichtiges „Schikaneinstrument genommen“. Hinweis 2 AZR 544/08 auf NGO.

Türkische Hacker wehren sich gegen Webseiten der CDU

19. Oktober 2010

Wer anderen eine Grube gräbt fällt selbst hineien das merke Dir. Die ständigen Angriffe von CDU-Hardliner auf Moslems, Türken und Araber hat wohl nun einen Krieg im Internet ausgelöst.

Türksche Hacker haben Seiten der CDU neu gestaltet. „Hi Hamburg: We are from Turkey“ – so freundlich grüßten Hacker von der Internetseite der CDU Hamburg. Dann folgen Fragen an Angela Merkel“. (1)

Offenbar wollten die Hacker mit sehr guten englisch und Internetkenntnissen nachweisen, was Türken so alles können. Die Wirtschaft müsste erfreut ssein, wenn man solche Hacker mit den Kenntnissen für ein Unternehmen gewinnt oder gewinnen kann, in den USA Gang und Gebe.

Die CDU hat mal wieder auf den Falschen rumgetrampelt, nun haben sie erstmal den Salat.

1)http://www.welt.de/politik/deutschland/article10398618/Tuerkische-Hacker-sabotieren-Webseiten-der-CDU.html?wtmc=RSS.Politik.Deutschland

Bürger-Mobbing und Einwohner-Diskriminierung in Duisburg

19. Oktober 2010

Seit dem Unglück um die „love parade“ kommt Duisburg nicht mehr aus dem Sumpf. Nun wird bekannt, dass Bürger-Mobbing und Einwohnerdiskriminierung Alltag bei den Behörden ist.

Auf dem Blog „Jacobswege: Ruhrgebiet & Niederrhein wird der Brief  des Duisburger Arztes Müller (DaL) an die Geschäftsstellen der Ratsfraktionen der Stadt Duisburg veröffentlicht. Hier ein Auszug:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

ich danke Ihnen, dass ich heute dem Referat für Integration der Stadt Duisburg meine Sorgen über Bürger-Mobbing und Einwohner-Diskriminierung durch Behörden vortragen durfte.

Zur Diskussion habe ich angeboten, dass die Verbraucherzentrale NRW den Auftrag übernehmen soll, Einwohner bei Schwierigkeiten mit Behörden zu beraten, ob die formalen administrativen Pflichten eines Verwaltungsvorgangs eingehalten wurden (und nicht inhaltlich Rat zu geben)“. (1)

Seltsam, dass immer an Orten wo gemobbt wird auch Unglücke auftauchen, oder was meinen Sie dazu?

1)http://jakobswege.wordpress.com/2010/10/12/ruhrgebiet-burger-mobbing-und-einwohner-diskriminierung/