LAG Mecklenburg-Vorpommern lässt Mobbing-Opfer abblitzen

Die Tendenz der Arbeits- und Landesarbeitsgerichte gegenüber Mobbing-Opfer ist erschreckend und für unsere Gesellschaft schädlich. Aktuell hat ein diplomierter Jurist und Kriminologe vor dem LAG Mecklenburg-Vorpommern ein „angemessenes Schmerzensgeld, welches 35.000,00 Euro nicht unterschreiten sollte, sowie die Zahlung von entgangenem Entgelt iHv. ca. 6.000,00 Euro“ (1) gefordert.

Damit lag er über der Grenze dessen, was irgendwann ein Richter mit einem Würfelbecher mal festgelegt hat, 30 000 Euro und nicht mehr. Rechtlich hat diese Grenze keinerlei Grundlage und ist auch nicht zu verstehen, politisch ist sie wohl sehr gewollt, ob nun im Ossi- oder Wessiland.

Zum Glück gibt das Mobbing-Opfer nicht auf und versucht über das BAG sein Recht zu bekommen. “ Mit der auf seine Nichtzulassungsbeschwerde hin vom Bundesarbeitsgericht zugelassenen Revision verfolgt der Kläger sein Klagebegehren weiter“. (1)

Näheres erfolgt nun mit dem Urteil des Bundesarbeitsgerichtes am 28.10.2010 und wird dann Wochen später veröffentlicht werden. „Die Parteien streiten über die Zahlung von Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen Mobbings„. BAG-8 AZR 546/09 (2)

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