Hat Siemens ein System Mobbing und Korruption aufgebaut?

Siemens Mobbing-Opfer Sedika Weingärtner

Die Korruption bei Siemens geht weiter, wie wir aus Österreich erfahren müssen. Offenbar hat Siemens aus dem Fall von Pierer nichts gelernt, außer das man die Methoden der Korruption verfeinern und verschleiern muss. (1)

Und wo die Korruption wie die Pest grasiert da ist immer ein System Mobbing mit am Werk. „„Sie gehören nicht mehr zum Kernteam!“ Mit solchen und ähnlichen Sätzen verbunden mit Arbeitsentzug mobbt Siemens Österreich seit rund zwei Jahren Entwicklungsbeschäftigte von SIS erfolgreich aus dem Betrieb, ohne kündigen zu müssen. Die Firma spart sich auf diese Weise Image-, Gehalts- und Prozesskosten. NetLeiwand informiert wie sich KollegInnen gegen dieses Mobbing wehren können“. (2)

„Zu den Mobbinghandlungen, die das Management etwa im Entwicklungsbereich (SIS SDE bzw. PSE) von Siemens seit 2007 laufend setzt(e), gehören:

  • Trennungsgespräche, wo mehr oder weniger direkt mit Arbeitgeberkündigung gedroht wird. Man stellt die Entscheidungen der Betroffenen, das empfohlene Austrittsangebot mit Sozialplan (jetzt) nicht annehmen zu wollen, in Frage:
    Immer wieder werden die Betroffenen zu Folgegesprächen eingeladen, in denen die Vorgesetzten Entscheidungsstatus und Bewerbungsaktivitäten der Betroffenen abfragen.
    Das hört sich aus dem Munde der österreichischen Siemens Vorstandsvorsitzenden Brigitte Ederer im Standard vom 18.12.2008 z.B. so an:
    Es gibt weniger Arbeit. Das verstehen Sie schon, oder (?) … die Leute (sollen) freiwillig einsehen, dass sie gehen wollen.
  • Arbeitsentzug: Man weist den Betroffenen keine Arbeitsaufgaben zu, indem man ihnen z.B. die Projektmitarbeit verbietet, sie auf „Stehzeit“ kontieren lässt, geringerwertige Tätigkeiten zuweist oder in Besprechungen signalisiert: Sie gehören nicht mehr zu meinem Kernteam! „(2)
Einer fehlt

Einer fehlt

Offenbar ist das System Mobbing bei Siemens nicht nur im Fall von Sedika Weingärtner altiv geworden, sondern hat sich im Rahmen des Unternehmens auch auf andere Firmenteile von Siemens ausgeweitet und perfektioniert. (3) Siemens scheint so etwas wie die Globalisierung von Mobbing ganz gezielt gegen die Mitarbeiter einzusetzen.Es wird nun auch klar, wie wichtig der Kampf gegen Mobbing auf EU-Ebene ist. Nur wenn man Mobbing-Systeme wie bei Siemens rechtlich über die EU angehen kann, hat man Aussicht auf eine faire Arbeitswelt. Leider hat die IGM und der DGB bisher zu den Mobbing-Attacken bei Siemens keine Stellung bezogen. offenbar gibt es da so was wie den „Wegschauer-Pakt 2000„, traurig aber wahr. 

 

1)http://derdetektivmitdersonnenbrille.wordpress.com/2010/10/19/siemens-wieder-im-korruptionssumpf/

2)http://sispsebr.wordpress.com/2009/12/14/sie-gehoren-nicht-mehr-zum-kernteam/

http://www.netzwerkit.de/projekte/netleiwand/chronik/mobbing-sie-gehoeren-nicht-zum-kernteam

https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/01/21/sedika-weingartner-managerin-bei-siemens-wurde-7-jahre-lang-gemobbt/

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