CDU als Trittbrettfahrer in der Mobbing-Diskussion

Wenn die Umfragen für die nächsten Wahlen schlecht sind, dann müssen für die Wahlpropagande die Ausländer herhalten. Das war schon so bei Strauß und Stoiber so in Bayern und ist heute nicht anders. In Berlin wird die CDU bei den nächsten Wahlen zum Abgeordnetenhaus beten müssen, dass sie 10 % bekommt, wobei nicht einmal 50 % an den Wahlen teilnehmen werden und wenn dann noch die Populisten um René Stadtkewitz die Antiislamisten der CDU und FDP sich scharen, wird die Partei von Merkel, CDU-Fraktions- und Landesvorsitzende Frank Henkel aus Berlin und  Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hoffen müssen, dass sie wenigstens mit der LINKEN gleichziehen kann. (1)

Die FDP ist eh vom Fenster weg und wird wohl an der 5 % Hürde scheitern. Dann wundert es einen nicht, warum nun plötzlich Herr Henkel das Wort Mobbing so oft in den Mund nimmt, obwohl die CDU jede Anti-Mobbing-Gesetzgebung ablehnt. Die Absicht des Mitnahmeeffekts ist zu eindeutig, denn Politiker sind nun mal die geboren Wegschauer und keiner der prominenten Parteigenossen von Herrn Henkel ist auch Pate an einer Ghettoschule, warum eigentlich nicht?

Deutsche Heldenmütter

„Die Berliner CDU hat dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) vorgeworfen, das Mobbing deutscher Schüler durch türkisch- oder arabischstämmige Mitschüler zu verharmlosen“. (2)

Und ins gleiche Horn bläst die Bundesfamilienministerin, nur eben, dass sie sich vor dem Wort „Mobbing“ fürchtet, wie der Teufel vor dem Weihwasser. „In der Debatte um Deutschenfeindlichkeit an Berliner Schulen hat Bundesfamilienministerin Kristina Schröder vor Diskriminierung im eigenen Land gewarnt“. (3)

Dann haben mal wieder Viele viel gesagt und nichts bewirkt, und weil das so schön war, saßen wieder die altbekannten Partygäste bei „Hart und Fair“ (Özil hui, Ali pfui – und Politiker?) und haben viel ohne Ziel über das gleiche Thema gelabert. So ist das bei unseren Politikern, im Fernsehen spielen sie den „dicken Maxe“ und in der Realität haben sie für Probleme und Ghettoschulen keine Zeit, denn die vielen lukrativen Nebenjobs sind doch so wichtig, nur wozu brauchen wir Parlamentarier die nichts können und nur auf Nebenjobs scharf sind?(4)

Es gibt in berlin Senatoren die haben bis zu 46 Nebenjobs, wann wollen die eigentlich Politik machen? (5)*

1)http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Nach-dem-CDU-Rauswurf-gruendet-islamkritischer-Parlamentarier-neue-Partei-id3691981.html

http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE69C08M20101013

2)http://www.bild.de/BILD/regional/berlin/dpa/2010/10/11/henkel-wowereit-beschoenigt-mobbing-gegen.html

http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE69C0JL20101013

3)http://www.dnews.de/nachrichten/politik/337486/debatte-mobbing-deutsche-.html

4)http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/sendungen/2010/20101013.php5?akt=1

5)http://www.tagesspiegel.de/berlin/landespolitik/senatoren-haben-bis-zu-46-nebenjobs/1253160.html

*Dazu gehören Posten in zahlreichen Aufsichtsräten, Vorständen, Kuratorien oder Stiftungen. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) bringt es auf 19 Nebentätigkeiten, Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) sogar auf 46 und Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) auf 33 Nebenjobs, berichtete die „Berliner Zeitung“. Umweltsenatorin Katrin Lompscher (Linke) meldet elf Nebenjobs, Innensenator Ehrhart Körting (SPD) sieben.

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