Mobbing-Opfer und Romanautor, „Nicht mit mir“, liest für Sie

Sehr geehrte Damen und Herren,

Von 1980 bis 1996 war ich Mitarbeiter der Hoechst AG in Frankfurt und wurde im letzten Jahr zum Opfer von Mobbing-Behandlungen, die darauf abzielten, im Vorfeld der Zergliederung des Unternehmens die Belegschaft zur Eigenkündigung zu motivieren, und damit die Zahlung von Abfindungen und pressewirksame Massenentlassungen zu vermeiden.

Ich habe den historischen Rahmen und wahre Geschichten in abgeänderter Romanform in meiner Neuerscheinung „Nicht mit mir! – Im Ausverkauf von Turm und Brücke“ beschrieben. Das Buch wurde am 26.09.in Guntersblum vorgestellt und fand ein gutes Echo in der Presse. Als Beispiel: http://www.nibelungenkurier.de/?t=news&s=Lokalnachricht&ID=31359).

Ich würde gerne bei Ihrer Einrichtung über meine Erfahrungen mit Mobbing und über meinen Roman selbst referieren, bzw. mich an einer Podiumsdiskussion (honorarfrei) beteiligen. Da ich abwechselnd in Guntersblum und in Triest wohne, würde mir ein Termin nach dem 30.03.2011 besser passen.

Mit freundlichen Grüßen

Julius Franzot

„Dieser rein fiktive Roman spielt vor dem historischen Hintergrund der Zergliederung der HOECHST AG in Frankfurt (1997) und setzt sich mit dem damals breit eingesetzten Mobbing auseinander. Dabei wird der Leser in die Mäander der heutigen Arbeitswelt eingeführt.

Egon, der Held des Romans, wird von seiner Ehefrau verlassen und kann sich ein Leben als Single nicht vorstellen kann. Genauso wenig will er auf seinen Arbeitsplatz verzichten und sich ins Gedränge der Gesellschaft der Flexibilität begeben. Er merkt nur zögerlich, dass er sich in einer Zeit des Umbruchs befindet. Erst nach dem Einstecken zahlreicher Niederlagen kommt er zur Einsicht, dass er nichts Festes mehr besitzt und daher Neues und Flexibles suchen muss. Dies gilt für Arbeit und Privates, da ein Gemobbter keine Frau fürs Leben findet und ein neurotischer Junggeselle wider Willen nicht den besten Eindruck im Büro hinterlässt. Egons Suche nach einer neuen Frau endet mit einer Niederlage auf breiter Front und sein verkrampfter Versuch, den Arbeitsplatz um jeden Preis zu behalten, erweist sich als sinnlos, da die Firma gar keine Arbeitsplätze mehr zu bieten hat“.(1)

Arbeitsrichter

„Bis auf die erste Reihe füllte sich der Kulturkeller des Gunterblumer Museums mit neugierigen Lauschern. „Ungewöhnlich viel Publikum für eine Lesung“ begrüßte Bürgermeister Reiner Schmitt als Dr. Julius Franzot seinen jüngsten Roman am neuen Wohnsitz der Öffentlichkeit präsentierte.

Nicht mit mir – Im Ausverkauf von Turm und Brücke nutzt real-histotischen Hintergrund, als 1997 die Frankfurter Hoechst AG sich vom Pharma-Bereich trennte. Als promovierter Pharmazeut, der im Marketing jenes Weltunternehmens wirkte, verfügt der nachdenkliche Autor über hinreichend Insider – Wissen, um eine ebenso unterhaltsam – ironische wie analytisch – kritische Parabel zu schreiben.  Firmengeschichte konkret zu referieren, ist nicht Hauptanliegen. Denn alle handelnden Personen und deren persönliches Beziehungsgeflecht sind frei erfunden, spiegeln aber realistisch schleichende Zerfallsprozesse“. (2)

1) http://www.nibelungenkurier.de/?t=news&s=Veranstaltung&ID=31174

2) http://www.nibelungenkurier.de/?t=news&s=Lokalnachricht&ID=31359

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