Mobbing-Experte Thomas Müller bei den Wiener Verkehrsbetrieben

Trotz alle Bemühungen und Gerichtsurteilen hat sich die Lage in den „Wiener Linien“ für viele Beschäftigte dramatisch entwickelt. Es wird gemobbt auf Teufel komm raus.

„Wir haben uns in der Sache zwar sehr bemüht, aber letztlich haben wir den Arbeitskonflikt dort nicht in den Griff bekommen, erklärt Meder-Schäfer. In der für die Infrastruktur wichtigen Abteilung mit rund 60Mitarbeitern hätten sich jetzt zwei Lager gebildet – mit verhärteten Fronten und gekennzeichnet von teils destruktivem Verhalten“. (1)

Alleine die Benutzung der Kriegsbegriffe wie Fronten und Lager zeigt einmal mehr, wie desolat die Unternehmenskultur vor Ort ist.  „Mobbing bei V47“ schreibt in seinem Kommentar in der Wiener Zeitung passend dazu, derzeit läuft z. B. ein Mobbingprozess bereits über 8 Jahre!( V47 )
Die Täter wurden und werden auch niemals zur Rechenschaft gezogen, sondern noch befördert,offens. Beweise der Unschuld des Opfers werden ignoriert,vertuscht, unterdrückt usw. ….das vorrangige Ziel des Betriebes ist die Opfer, egal mit welchen Mitteln, zum Schweigen zu bringen! Jetzt wo sehr vieles in der Öffentl. Publik wird,versucht man serienweise die vorzeitig in den Ruhestand abgeschobenen wieder pro forma zu Reaktivieren. Die Gemobbten müssen natürlich an die ursprüngliche Dienststelle, und zwar zurück zu den Mobbern! Daran allein erkennt man schon,wie Krank dieses System is“. (1)

Aufschrei im Land der Arbeit

Also hat man bei den Wiener Verkehrsbetrieben sich um Hilfe umgeschuat und den bekannten Kriminalpsychologe Thomas Müller aus München geholt und um Hilfe gebeten.

Kriminalpsychologe, Gerichtsgutachter und Profiler, der bei praktisch allen spektakulären heimischen Kriminalfällen – von Jack Unterweger bis Franz Fuchs – zum Einsatz gekommen ist. Seit einiger Zeit bestreitet Thomas Müller auch andere Wege und widmet sich der Kriminalität sowie Arbeitskonflikten in Unternehmen (Buch: Gierige Bestie)“. (1)

Offenbar hat man die Kontrolle über die gierigen Bestien bei den Wiener Linien verloren.  „Insider“ benennt in seinem Kommentar das Problem wohl am treffensten. „Genau bei ihr – gemeint ist Frau Mederer-Schäfer- und P21 aber liegt das Problem, dass es zu keiner Einigung kommt. Ich bestreite ja nicht den Willen Ruhe einkehren zu lassen. Aber mit welchen Mitteln? Wenn die Opfer bestraft werden indem man sie versetzt oder in die Pensi schickt, so ist das keine Lösung“.(1)

Richtig, man muss die Täter bestrafen und nicht die Opfer, was soll das für eine Gerechtigkeit sein? Mit solchen Methoden der Täterliebe fordert man ja sozusagen die nächste Mobbingattacke heraus und wieder wird ein Opfer untergehen. Egal wie gut Müller ist, er wird an dem Mob sich die Zähne ausbeißen, zu lange hat man die Täter agieren lassen und so was zahlt sich immer bitterlich aus. Das nächste Opfer tut mir jetzt schon leid, es muss die ganze Rechnung bezahlen, so sind Mobbing-Täter, krank und brutal wie eine Hundeschnauze.(2)

1)http://wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=5067&alias=wzo&cob=519731

2)http://www.ngo-online.de/2010/09/2/kriminalpsychologie-und-workplace-violence/

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