In China wachsen mehr und mehr die Mindestlöhne an

Ein Täter entschuldigt sich, aber nur in China

Man mag über das Reich der Mitte lächeln, doch was im Rahmen der Mindestlohneinführung in China geschieht ist besser, als das was wir hier in unserem Lande haben.

Nach und nach führt wohl eine Provinz nach der anderen den Mindestlohn ein, ein Erfolg der „wilden Streiks“ der Arbeitnehmer. „Als 27 der 31 Provinzen und Regionen habe nun die abgelegene Provinz Qinghai im Westen des Landes den Mindestlohn angehoben, berichtete die Zeitung „Beijing News„.(1)

Doch der Kampf bleibt hart für die Arbeitnehmer, die nicht auf eine Demokratie und Gewerkschaft bauen können, sondern mit ihren spontanen wilden Streiks oft Kopf und Kragen riskieren.

„Spitzenreiter 2010 sei die südliche Insel Hainan mit einem Anstieg von 37 Prozent. Der höchste Mindestlohn werde mit monatlich 1120 Yuan (rund 128 Euro) in der Finanzmetropole Shanghai gezahlt. Lediglich in der rasch wachsenden Wirtschaftsmetropole Chongqing und den drei ärmeren Regionen Gansu im Westen sowie Guangxi und Guizhou im Südwesten gebe es noch keine Erhöhung“. (1)

Die Richtung stimmt, doch immer noch sind die Mindestlöhne erschreckend niederig, was man bei einer kommunistischen Regierung kaum verstehen kann. 400 Euro sagen Eperten sei eine ausreichender und möglicher Mindestlohn für das Entwicklungsniveau von China.

1)http://de.reuters.com/article/economicsNews/idDEBEE67H0A520100818

Letzte Änderung am 16.08.2015

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