Mobbinghochburgen im Gesundheits- und Sozialwesen

In Österreich hat man sich nach langer Zeit entschlossen dem Mobbing den Kampf anzusagen. Neben dem gesetzlichen Verbot von Mobbing unter Richtern und im öffentlichen Dienst machen nun auch die Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesen Druck gegen die Mobber. (1)

Aus Deutschland hört man dazu nichts, hier gilt wieder die Heldenpose der Politiker, die sie dem Vogel Strauß abgeschaut haben, Kopf in den Sand stecken und laut brüllen, ich sehe nichts, also gibt es auch nichts was uns bedroht.

„Es gehört zu einer guten Unternehmenskultur, dass die Unternehmensführung beim Thema Mobbing nicht wegschaut, sondern damit konstruktiv und professionell umgeht – zum Wohle aller MitarbeiterInnen und damit des Konzerns, erklärte Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag. Sonja Wehsely anlässlich der Präsentation des Netzwerks MOBnet“. (1)

Und man findet auch in der Diskussion in Österreich Hinsweise, was bei den Nachbarn passiert. „In Deutschland gibt es eine Million, in der Schweiz 100.000 und in Österreich geschätzte 200.000 Mobbing-Opfer. Die Zahlen machen betroffen“. (2) Aber eben nicht alle, so die Deutschen und allen voran ihr neuer Minister für Gesundheit, Rösler von der FDP der sogar als Arzt sich nicht für ein Mobbing-Verbot einsetzt.

So ist das eben, offenbar hat Menschlichkeit eine Grenze die Alpen heißt, auf der einen Seite MOBnet, und auf der anderen Seite Vogel Strauß aus Berlin.

„Krankenhäuser weisen neben Bildungseinrichtungen die höchsten Mobbing-Raten auf. Die Plattform MOBnet will gegen diese Probleme im Gesundheits- und Sozialwesen effektiv auftreten“. (1)

letzte Änderung am 09.08.2015

1)http://gesundesleben.at/lebensraum/arbeitswelt/gesunde-mitarbeiter/dem-mobbing-den-kampf-ansagen

http://www.mobnet.at/

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