Oberst im Generalstab mobbt in der Schweizer Armee

Mobbing in der Armee ist oft ein Tabuthema und den meisten Opfern fehlt oft die Zivilcourage als „Vaterlandsverräter oder Weichie“ verschrien zu werden. Man sollte auch mal die Suizidversuche nach ihren Hintergründen unteruschen, auch so ein Thema über das die Herren in Uniform nicht sprechen. Die Macht eines Hochstaplers wie des falschen Doktors beruht nämlich auf diesen Vorurteilen.

Tiziano Sudaro, bis 2008 Leiter der Abteilung, war anfangs dieses Jahres als Hochstapler entlarvt worden, der sich mit einem falschen Doktortitel schmückt. Und nicht nur das. Wie die Rundschau berichtet, sei unter Sudaro, Oberst im Generalstab, massives Mobbing betrieben worden“. (1)

Und der Oberst saß in einer wichtigen Fundktion im sogenannten VBS, also der „Abteilung Strategische Planung (VBS)“, die die Strategie der Schweizer Armee“ bestimmt. Ja so ist das mit Hochstaplern und Mobbing-Täter, sie knnen vor keiner Regel halt und gerade Organisationen mit Hierachiestrukturen sind dafür besonders anfällig.(1)

Die Folgen des Treibens dieses Herrn Oberst und Mobber in Kurzform:

Mobbing

– „Mobbingopfer .. erzählen vor laufender Kamera: Er hat uns ständig sinnlose Arbeiten aufgezwungen, uns kaum gewürdigt und einen schikanösen Führungsstil betrieben“. (1)

– „Der unangebrachte Führungsstil führte dazu, dass sich die Angestellten beim VBS regelmässig krank schreiben liessen“. (1)

–  Der „Divisionär Jakob Baumann“ beschwerte sich beim „damaligen Vorgesetzten von dem aus dem Tessin stammenden Sudaro. Baumann schenkte diesen Anschuldigungen keine Beachtung und deckte seinen Abteilungschef. Dies wohl aus Karrieregründen“, denn „2008 wurde Baumann zum Rüstungschef der Schweizer Armee ernannt. Ein Karrieresprung, der mit Bekanntwerden eines internen Mobbing-Skandals wohl nicht möglich gewesen wäre“. (1)

So funktioniert bei uns Mobbing, wenn Karrieregeilheit, Macht und Unfähigkeit aufeinander treffen, ob in der Schweiz, oder im Saarland oder in Wien, Mobbing kennt keine Grenzen.

„Für Mobbing-Experten, die die Aussagen der damaligen Angestellten fürs Schweizer Fernsehen analysierten, ist der Fall klar: Der Tatbestand des Mobbing ist klar gegeben, sagt Christian Hodler von der Mobbingberatungsstelle Zürich & Bern. Gemäss Hodler wären personelle Konsequenzen angebracht gewesen“. (1) Doch da fehlt es plötzlich an Führungsstil, der Fürsorgepflicht usw., bei Tätern zeigt sich die Gesellschaft plötzlich Handlungs unfähig, gerade wenn es um Mobbing geht.

1)http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/Der-falsche-Doktor-mobbte-und-blockierte-das-VBS-jahrelang/story/26424884

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