Einheitliche Schulkleidung hilft nicht gegen Mobbing

Mobbingopfer Stefan K.

„Glaubt man den Politikerinnen wie Reiche (CDU), Schavan (CDU) und Zypries (SPD), dann helfe die einheitliche Einkleidung, im deutschen auch Schuluniform genannt dabei, Mobbing zu bekämpfen“. (1)

Nun haben sie die Lehrergewerkschaft und die LINKE auch zu Wort gemeldet um mit dem unsinnigen Argument Schuluniform versus Mobbing aufzuräumen. “ CDU- und SPD-Politiker hatten sich zuvor für einheitliche Schulkleidung ausgesprochen, da so Mobbing verhindert werden könne. Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hatte die Forderung unterstützt“. (2)

„Gewerkschaften und Linke haben Forderungen nach Einführung einer Schuluniform eine Absage erteilt. Der »Markenterror« werde sonst nur auf Schuhe, Handys, Uhren oder iPads verlagert«, sagte die Sprecherin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Martina Schmerr, am Freitag in Berlin. Die Abgeordnete der Linksfraktion im Bundestag, Nele Hirsch, sagte, vielmehr sollten die starken Einkommensunterschiede zwischen den Eltern verringert werden“. (2)

GEW-Schulexpertin Schmerr sagte, „profitieren würde davon in erster Linie die Bekleidungsindustrie“.(2)

Dem Argument kann man sich kaum verschließen, wenn man weiß, dass die Schuluniform nur an den staatlichen Schulen Pflicht werden kann, die „Privatschulen“ machen bekanntlich ihren eigenen Staat.

1)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/07/16/politikerinnen-fasseln-hamburger-burger-mobben/

http://www.jungewelt.de/2010/07-17/049.php

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