„System Polizei“ oder System-Mobbing

"System Polizei"

Zum Artikel „Gibt es ein System-Mobbing bei der Berliner Polizei?“ hat uns ein interessanter Beitrag als Kommentar erreicht. (1)

„Ich behaupte, es gibt kein „System – Mobbing bei der Polizei“. Es gibt aber ein „System Polizei“ in dem die hierarchischen Strukturen Mobbing mehr fördern, ja, für manche menschlich unzureichende insbesondere Vorgesetzte sogar zur Durchsetzung ihrer begrenzten fachlichen Autorität erforderlich macht, als in der sogenannten „Ellbogengesellschaft“ leider schon fast üblich. Nicht umsonst schätzt man, dass etwa 7 % der Deutschen am Arbeitsplatz gemobbt werden aber 15 % bei der Polizei (und ähnlichen Strukturen).
Was lässt uns die Zahl von geschätzten 50 suizidierten Polizistinnen und Polizisten im Jahr, meist mir der Dienstwaffe und die fast immer auf oder im Umfeld der Dienststelle, wohl schätzen, wie viele Kolleginnen und Kollegen dann tatsächlich bei der Polizei gemobbt werden?
Klar, wenn man den Polizeiführern Glauben schenken will, haben die sich alle aus rein privaten Ursachen selbst gerichtet. Zum Glück sind die die einzigen, die ihren Schilderungen der Presse gegenüber glauben.

"System-Mobbing"

In dem System Polizei muss sich endlich etwas verändern. Ich würde einen unabhängigen „Polizeibeauftragten“ (ähnlich dem Wehrbeauftragten bei der Bundeswehr) präferieren, der klare Ermittlungsbefugnisse hat, Dienstrechtsverfahren selbst einleiten kann und berechtigt ist, Strafverfahren ein zu leiten. Mobber müssen endlich sanktioniert und nicht zur Strafe befördert werden
Die Bundesregierung muss –und das ist eine Maßnahme für alle Mobbingopfer- nicht unbedingt einen Mobbingparagrafen „erfinden“ (wir haben keine zwei bis fünf Jahre oder mehr Zeit, auf so etwas zu warten) sondern das Strafantragsrecht ändern. Bis Mobbingfälle tatsächlich bekannt werden, sind die Antragsfristen für die meist Antragsdelikte, die von Mobbern begangen werden, abgelaufen. Es muss klar im StGB stehen, dass bei Mobbingverdacht Antrags- wie Offizialdelikte von den StA´en zu verfolgen sind (und nicht nur könnten, wenn sie denn öffentliches Interesse begründen würden).
Jürgen Lanuschny“(2)

Die Staatanwälte müssten dann aber auch der Kontrolle des „Polizeibeauftragten“ bei Ermittlungen unterstellt sein, denn sonst beißt sich unserer Meinung von der „aktuellen AMR“ nach, die Katze in den berühmten Schwanz. Alle Anzeigen von Mobbing-Opfern werden heute bei der Staatsanwaltschaft mir kein „öffentliches Interesse“ abgeschmettert, so macht man sich das Leben am „Strand der deutschen Wegschauer“  gemütlich, denn Opfer gerade von Mobbing sind eh schon fertig, wer hilft denen denn noch?

1)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/02/17/gibt-es-ein-system-mobbing-bei-der-berliner-polizei/

2)http://www.juergen-lanuschny.de/

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5 Antworten to “„System Polizei“ oder System-Mobbing”

  1. Martina Foote Says:

    Besonders gemobbt wird man bei der Berliner Polizei, wenn man nach einer sexuellen Belästigung durch den Kommissariatsleiter dies anzeigt und sein bester Freund und Chef, der Referatsleiter, dies auch noch deckelt und behauptet, das Opfer leidet unter Wahrnehmugsstörungen und sei suizidgefährdet. Dir 2 VB II

  2. Martina Foote Says:

    Danke für den Brief an Frau Künast, mal sehen ob er etwas bringt. Das schlimme ist, es mussten sich erst noch andere Frauen bei der Dir 2 VB II outen, ehe dieser Vorgesetzte, ein EKHK, umgesetzt wurde. Ich wurde schon zuvor umgesetzt, weil sich sein Freund und Chef, der Referatsleiter, durch einen Telefonanruf meines Ehemannes angeblich bedroht fühlte. Das habe ich alles schriftlich. Ich kann überhaupt alles schriftlich beweisen.
    Der Clou ist, dass im September 2010 von angeblich allen Kommissariatsleitern der Dir 2 VB ein Pamphlet an die Behördenleitung verschickt wurde. Ich habe dieses Pamphlet hier zu Hause.
    Wer das entworfen hat, kann ich mir denken…Jedenfalls wird dieser Vorgesetzte als Heiliger beschrieben, den man ja „zum Glück“ Sanft umgesetzt hat, aber „wiederhaben will.“
    Bei der Berliner Polizei werden Täter, also Frauengrapscher, sanft behandelt. Ich hingegen werde geradezu als Miststück dargestellt.
    So sieht die Wirklichkeit aus. Ich bin gegen meinen Willen umgesetzt worden. Ich gehöre halt auch nicht zum Dunstkreis des
    Referatsleiters.

    • harrygambler2009 Says:

      Hallo Martina.

      Frau Künast arbeitet wohl wie alle Politiker und Politikerinnen, sie hat nichts gemacht. Schreibe erneut an Sie und Nehme deinen Kommentar als Aufhänger. Hast Du bitte Einwände gegen eine Veröffentlichung?
      Am 28.02.2011 schreibe ich an Sie und veröffentliche den Brief an auch über Facebook und hier.
      Zur Zeit haben über 78 000 Leser die Seite neu für sich entdeckt, die Idee wächts.
      Wünsche deinem Ehemenann und Dir viel Kraft und einen gesunden Frühling.
      MfG
      Harry Gambler

  3. Martina Foote Says:

    Hallo!

    Ich habe keine Einwände, denn wenn man wie Dreck behandelt wird dann darf man sich nicht wundern, wenn man mit Dreck zurück schmeißt.

    Hinsichtlich der sexuellen Attacken wurden mir plötzlich Sachen angedichtet, ich bin aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen. Das waren alles die reinen Erfindungen von dem betreffenden vorgesetzten K-Leiter, diesem EKHK, die Inspektionsleiterin und ganz besonders der Referatsleiter haben dann eine dicke Schippe noch oben drauf gepackt.

    Ich wurde dann gegen meinen Willen in die Walachei umgesetzt, den armen EKHK hat man zutiefst bedauert und dieser Referatsleiter hat dann auch noch ihm und dessen Ehefrau seine Hilfe angeboten. Das habe ich alles schriftlich.
    Die größte Frechheit war die Erfindung meines angeblichen Suizidgedankens, die Inspektionsleiterin hat später zugegeben, dass dies nur erfunden wurde.
    Ich habe gegen die Inspektionsleiterin Anzeige erstattet, aber denkst du, die Generalstaatsanwaltschaft hat mich auch nur angehört?! Erst hieß es: „Vielleicht haben Sie dies doch gesagt, weil Kollegen das gehört haben?“ Nachdem die Lüge aufgedeckt wurde hieß es seitens der StA:“ …Das ist nicht zu beweisen…“
    Der oberste Clou war dann noch, dass zwei Kollegen, mit denen ich eng zusammen gearbeitet hatte, sich für Spitzeldienste einspannen ließen. So habe ich bei einer Kollegen in der Sexuellen Angelegenheit bei ihr zu Hause angerufen. Und was hat diese Kollegin gemacht? Sie hat die AB-Kassette, auf der meine Nachricht aufgenommen wurde, dem Referatsleiter zum Abspielen und Mitschreiben vorgelegt…
    Das habe ich auch schriftlich und habe auch deshalb eine Anzeige wegen Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes erstattet.
    Zur Zeit werden die beiden anderen Frauen, besonders diejenige, der dieser EKHK so richtig an die Wäsche gegangen ist, massiv gemobbt.

    Grüße

    Martina

    • harrygambler2009 Says:

      Hallo Martina,
      Danke.
      Werde Ratzmann von den Grünen und Fraktionsvorsitzenden, sowie die SPD mit einbeziehen.
      Viel Gesundheit und Kraft, lass dich nicht fertig machen.
      MfG
      HG
      PS: Arbeite dieser Woche noch an meiner Mobbingklage, daher bin ich erst ab dem 28.02.2011 wieder offen.

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