Verbales Mobbing oder Gesicht zeigen

Phoebe Prince (15)

Es dauert oft Jahre, bis unsere Kollegen von der Printpresse sagen könne, jetzt ist der Groschen gefallen. Offenbar bedurfte es erst der WM in Südafrika und den “ unappetitlichen Beschimpfungen des Foulspielers Boateng“ im Internet, bis auch die Gattung der konservativen Schreiber aufgeschreckt wurden.

Blogger und Forenbenutzer kennen die „Gewalt der Mobbingattacken“ schon seit Jahren, nun endlich reicht es wohl allen, den die Unkultur des Internetmobbings ist längst schon in die reale Welt eingdrungen. “ Seit Jahren hat sich in Blogs, Foren, sozialen Netzwerken und den Leserkommentarseiten der Zeitungen eine Unkultur breitgemacht, die die gesamte Gesellschaft betrifft“. (1)

Und wer viel im Internet unterwegs ist, der weiß was da abgeht. „Dass Streuen von Verschwörungstheorien, Antisemitismus oder purer Kenntnislosigkeit ist kein Zeichen einer freien, offenen Gesellschaft, sondern ein Symptom der totalen Gleichgültigkeit“, und dieser Gleichgültigkiet, an der insbesondere die Politiker, Medien-Gurus und Printkollegen Schuld sind, sollten wir gemeinsam die Stirn bieten.

Und die Parole könnte heißen: “ Wer nur rumpöbeln will, hat den Schutz der Anonymität nicht verdient. Er sollte Gesicht zeigen oder die Klappe halten„. (1)

1)http://www.welt.de/die-welt/debatte/article7710068/Gesicht-zeigen.html

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