Augsburger Jugend- und Schülerkalender 2010 gibt Antimobbingtipps

Mobbingopfer Stefan K.

Der Kalender „gibt Ratschläge und listet die Stellen auf, an die sich Kinder und Jugendliche wenden können, wenn sie Hilfe brauchen. Mobbing schleiche sich langsam ein, erklärt Gerhard Bachmann vom Augsburger Amt für Kinder, Jugend und Familie. Lieber jemand sucht sich zu früh einen Ansprechpartner, als zu spät“, rät er Jugendlichen“.(1)

Und „die Diplompsychologin Angelika Schlüter von der Beratungsstelle des Diakonischen Werkes Augsburg weiß aus ihrer Tätigkeit: Bei vielen psychischen Störungen steht im Hintergrund ein Mobbing-Geschehen“.(1) Eine Erkenntnis, die sich langsam mehr und mehr in der Gesellschaft durchsetzt.

Außerdem weiß sie aus Erfahrung, dass „schnell  aus Opfern auch Täter werden (können). Schlüter appelliert daher an jeden Schüler nicht einfach wegzuschauen“ – unseren Politikern und Juristen, insbesondere Richter ist diese demokratische Grundtugend immer noch fremd -, “wenn sie mitbekämen, dass einzelne bewusst ausgegrenzt würden. Hilfe sei von den Klassenkameraden genauso wichtig, wie zu wissen, wo man professionelle Hilfe bekommt“.(1)

Man kann nur hoffen, das aus der Bundesregierung bezüglich der Arbeitswelt und den Universitäten 2011 eine ähnliche Aktion kommt. Denn bekanntlich kostet Mobbing unsere Gesellschaft in der Zwischenzeit schon über 100 Milliarden Euro, Geld, das wir nicht haben und auch nicht haben sollten.

1) http://www.epv.de/node/5069

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