Alleinerziehende Mutter wird von der Arbeitsagentur gemobbt

Agentur für Schikane

Schon längst sind im Rahmen von Hartz IV die Mitarbeiter der Agenturen für Arbeit zu Mobbingexperten geworden. Gesetzliche Lücken, asoziale Werteeinstellung und der Größenwahn, sich als Götter über die Existenz der Versicherten ein Urteil zu erlauben, hat das Elend der Arbeitssuchenden dramatisch vergrößert.

Ein Härtefall hat sich in Hessen zugetragen. „Einer alleinerziehenden Mutter eines zehnjährigen Sohnes wurde der komplette Hartz-IV-Satz gestrichen. Weil sie zweimal unentschuldigt nicht bei ihrer Fallmanagerin erschien“.(1)

Laut Gesetz und Verordnung ist das unzulässig. „Es ist höchstens eine Kürzung von 30 Prozent erlaubt.“(1) Doch was interessiert das die Götter von der AfA, auch wenn sie nur Diener unserer Versicherungsbeiträge sind. Umstandformen, Serviceleistung und soziale Ausdrucksformen sind Mangelerscheinungen der „Hartz IV-Scharfrichter“.

Agentur für Mobbing

Selbst wenn sich dann herausstellt, dass die eigene Unfähigkeit der Agenturmitarbeiter schuld an der Kürzungsorgie waren. „Nach Recherchen stellte sich heraus, dass die Mutter sich telefonisch im Amt krank gemeldet hatte, die Kollegin der Fallmanagerin vergessen hatte, dies auszurichten. Nach einem Anruf bei der Vorgesetzten räumten die Sachbearbeiterin den Fehler ein„.(1)

Und solche Fälle sind bei den AfA`s Alltäglichkeit, keine Kontrolle ihrer Arbeit, asoziale Antworten der Leiter der Agenturen, wenn Beschwerden bearbeitet werden müssen, scheinen dort selbstverständlich zu sein. Hartz IV ist heute so was wie die Grundlage für einen neuen „Sozialfaschismus“, und das 60 jahre nach dem Untergang des III. Reiches und 20 Jahre nach dem Fall der Mauer.

Übrigens sind massenweise in Berlin und den neuen Bundesländern Ex-Stasileute in den AfA`s tätig, auch so ein Skandal, der einmal mehr zeigt, was dort abgeht. Agenturen für Schikane  wäre ein besserer Begriff für diese Behörde mit Sitz in Nürnberg für das Jahr 2010.

Und noch so einFall, wo ungebildete Agenturmitarbeiter berechtigte Leistungen den Versicherten verweigern. „Eine Hartz-IV-Empfängerin zog nach der Trennung von ihrem Ehemann in eine Wohnung. Das Amt ließ sie ein Darlehen von 415 Euro für Möbel und Herd abstottern. Eine Erstausstattung nach einer Trennung stehe Hilfeempfängern aber zu, sagt Ansgar Robel. Die Betroffene erhielt schließlich die Summe zurück“. (1)

Und was man heute schon ertragen muss, wenn man Arbeitslos ist, zeigt der Fall eines „Langzeitarbeitslosen“. „Er sollte ein Praktikum in einem Hotel machen. Das Amt verweigerte ihm, die Kosten für angemessene Kleidung zu bezahlen. Die Initiative hakte nach, und der Mann erhielt dann doch eine schwarze Hose, ein weißes Hemd und ordentliche Schuhe. Und er durfte, welch Wunder, die Klamotten nach dem Praktikum behalten“. Traurig aber wahr, und man muss dabei wissen, wir leben in Europa und nicht in der DDR oder Nordkorea.

Zu zweifacher Übernahme der Kosten für Kleidung reicht aber das Wunder nicht. Dazu muss man wissen, dass wohl viele Agenturmitarbeier auch nur einmal im Jahr ihre Unterwäsche wechseln. Unfassbar was sich heute in diesem Land zuträgt.

Die Initiative für soziale Gerechtigkeit hat in allen Fällen geholfen und wer kann, sollte sie als Hartz IV`ler einschalten.(2)

1)http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/dossiers/ein_euro_jobber_wiesbaden/1808632_Hilfe-im-Einzelfall-Gegen-Schikane-und-Schlamperei.html

2)http://www.fuer-soziale-gerechtigkeit.de/

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Eine Antwort to “Alleinerziehende Mutter wird von der Arbeitsagentur gemobbt”

  1. WeeRascal Says:

    Die Afas haben nichts mit Hartz IV zu tun. Das sind zwei getrennte Institutionen mit zwei verschiedenen Töpfen. „Hartz IV“ sprich Arbeitslosengeld II wird von den Kreisjobcentern und Argen gezahlt. Das Arbeitslosengeld I von der Agentur für Arbeit. Jobcenter mit „Hartz IV“ arbeiten nicht mit den AfAs zusammen, die zwei Institutionen sind sich eher feind und stehen organisatorisch nicht in Verbindung miteinander.

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