Umgangsregeln mit Cybermobbing

Mobbingerlebnis

Mobbingerlebnis

Gerade die Gruppe der Schüler scheint eine ideale Beute für die Cybermobber zu sein.  „Knapp 2000 Schülerinnen und Schüler der ersten bis 13. Klasse wurden in der nicht repräsentativen Online-Umfrage zu ihren Erfahrungen mit Mobbing und Cybermobbing befragt. Dabei gaben 40,5 Prozent der Befragten an, von direktem Mobbing betroffen zu sein“.(1)

Sicherlich ist das Internet mit seiner Anonymität für die psychisch gestörten und asozialen Täter von Cybermobbing ein Indiz dafür, dass die Opfer sehr hilflos sind. Weiterhin suchen Kinder und Jugendliche in diesem Entwicklungsstadium oft den Weg um Recht und Unrecht unterscheiden zu können, was will ich und was soll ich. Und wenn gerade noch Jugendliche in der Pubertät in die Klauen von hochpathalogischen Tätern geraten, dann kann es zu Kurzschlusshandlungen kommen. Im Fall Tim K. hat Mobbing ihn zum Amokläufer gemacht oder war ein wesentlicher Meilenstein. Inwieweit Cybermobbing eine Rolle gespielt hat, da verweigert uns die Staatsanwaltschaft die Informationen dazu. Auch so ein Fall oder besonderes Verhältnis, Ermittler und Mobbing.

Werte

Werte

Und im Fall der Jugendlichen kommt neben dem Haupttatort Pausenhof von Mobbingattacken das Handy noch mit dazu. „Am häufigsten werden die Kinder in den großen Pausen auf dem Schulhof Opfer von Gewalt oder Beleidigungen. Doch mit der immer größeren Verbreitung von neuen Technologien nimmt auch das Mobbing per E-Mail, Handy, Instant Messenger oder in virtuellen Internet-Chaträumen zu. 16,5 Prozent der Befragten wurden schon einmal Opfer von Cybermobbing-Angriffen“.(1)

So dass nun Eltern oft überfordert sind um Hilfe zu geben, denn oft kennen sie nicht einmal die Gewohnheiten ihrer Schützlinge. Die Schulen haben hier schon längst versagt, die Behörden insbesondere das Familienministerium der Frau von der Leyen bietet ein Bild der absoluten Jämmerlichkeit. Was können nun die Betroffenen zum konstruktiven Umgang mit Mobbingattacken unternehmen?

Der Wochenanzeiger aus München bietet hier hier einige Hilfesmöglichkeiten an, was schon mal besser ist als garnichts oder sich das banale Gewäsch deutscher Politiker zu dem Thema anzuhören.

Der Schrei

Der Schrei

1. „Sprechen Sie mit Ihrem Kind„, denn somit bieten sie sich als Ansprechpartner erst einmal an.(1)

2. „Belege für Cybermobbing sichern“ in dem sie „Namen oder Nicknames (Spitznamen) der verantwortlichen Nutzer (Cybermobber) notieren“ und so später Angaben zu möglichen Tätern machen können.(1)

3. „Inhalte löschen lassen“, die von den asozialen Mobbern auch gerne per Bilder an die Opfer verschickt werden und sich an die  Beschwerdestellen wie www.jugendschutz.net wenden.(1)

4. „Wenn nichts anderes hilft: Rechtliche Schritte einleiten„, was sicherlich das Schwierigste ist, wenn man die Wegschauermentalität der Staatsanwälte und Politiker kennt und das mangelnde Rechtbewusstsein unserer Ermittlungsbehörden.

„Weitere Informationen gibt es im aktuellen „Schau hin!“-Medienratgeber und im Themenflyer „Schutz der persönlichen Daten Ihrer Kinder im Netz“. Alle Materialien stehen im Internet unter www.schau-hin.info zum Download bereit oder können kostenlos unter Tel. 030/400059959 oder per E-Mail: service@schau-hin.info bestellt werden“.(1)

Und man sollte nicht vergessen, lieber einen Schritt zu viel tun als zu wenig, denn für das Opfer kann dieser eine Schritt oft die größte Hilfe in einer scheinbaren aussichtslosen Lage sein. Arbeiten Sie einfach mit den genannten vier Schritten wie mit einer To-do-Liste, es hilft Ihnen weiter.

Letzte Änderung am 27.10.2015

1)http://www.wochenanzeiger-muenchen.de/Kinder-Jugendliche-Gewalt_15500.html

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