Cyber-Mobbing und Happy-Slapping als Realität

Mobbingerlebnis

Mobbingerlebnis

Eine interessante Tagung findet am Freitag, den 06.11.2009 in der Technischen Universität (TU) in Berlin statt. Leider haben sich die Veranstalter, die Länder Brandenburg und Berlin nicht dazu durchringen können, mehrere Gastreferenten zu dem Termin einzuladen. Ich glaube es liegt unter anderem daran, dass man noch nicht den Ernst der Lage in den Behörden wahrgenommen hat. Der Anfang ist zumindestens mal gemacht.

„Oft beginnt der Spaß mit dem Fotohandy. Doch wenn peinliche Bilder – womöglich mit hämischen Kommentaren ungewollt im Netz landen, kann das „globale Dorf“ für die Betroffenen schnell zur virtuellen Hölle werden. Die Wandlung von der „social community“ zur „Hassgruppe“ führt zu einer massiven sozialen Verunsicherung der Opfer und löst Wut und Ängste aus. Cybermobbing, das Mobbing durch den Einsatz neuer Medien, ist längst ein Alltagsphänomen für viele Jugendliche geworden und somit zu einer Herausforderung für Eltern, Lehrerinnen und Lehrer“.(1)

Aufschrei im Land der Arbeit

Aufschrei im Land der Arbeit

„Die Fachtagung des LISUM Cyber-Mobbing und Happy-Slapping als Realität in der Mediengesellschaft – Möglichkeiten der pädagogischen Intervention und Prävention verfolgt das Ziel, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Überblick über Erscheinungsformen und Ausmaß von Cyber-Mobbing und Happy-Slapping in der Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen zu geben. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Diskussion mit Vertretern von Schulen, der Schulpsychologie, den außerschulischen Bildungseinrichtungen, der Polizei, der Initiative Klicksafe, der Provider und mit Elternvertretern über erfolgreiche praktische Beispiele der pädagogischen Prävention“.(1)

Leider hat man sich bei den Veranstalter nicht dazu durchringen können, rechtzeitig eine Tagesordnung auf der Internetseite zur Konferenz zu veröffentlichen. Auch fehlt eine live Übertagung per Internet, was zum Thema gut passen würde und viele Interessenten begrüßen würden. Noch fehlt einfach das Interesse der Veranwortlichen das Thema offensiv und publikumswirksam der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Ideenfindung ist an den deutschen Universitäten noch nicht sehr ausgeprägt, keine Uni hat ein Internetfernsehnprogramm geschaltet, man arbeitet noch mit den Methoden des Mittelalters.

Letzte Änderung am 27.10.2015

1)http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/3489+M5a0b0ead25b.html

Advertisements

Schlagwörter: , , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: