Nun dürfen sie ihr Brötchen wieder veredeln.

Drei Köpfe 1

Mobbing in der Anstalt „Schwarz-Rot-Gold“.

Dieser Fall hatte lange die Medien beschäftigt und ist in den Tubulenzen der Friakellen- und Maultaschenorgie deutscher Kündigungsfanatiker untergegangen. Zwei Mitarbeiter einer Backwarenfabrik in NRW wurden nach jahrelanger Betriebszugehörigekeit der offenen Krieg um ihre Existenz und ihren Arbeitsplatz erklärt.

Klar ist jedoch nun nach dem Urteil des LAG Hamm, die Kündigungen sind unzulässig. Offenbar gibt es noch Richter auch an Arbeitsgerichten, die es verstehen, Urteile zu fällen und auch zu begründen ohne dass man das Gefühl hat, in einer geschlossenen Anstalt von „Schwarz-Rot-Gold oder Schwarz-Rot oder Scharz-Gelb“ zu sein.

Insel

Reif für die Insel.

„Das Landesarbeitsgericht Hamm hat am 18.09.2009 ein Urteil des Dortmunder Arbeitsgerichts (BeckRS 2009, 55152) bestätigt, wonach einem Bäcker, der einen Brotaufstrich seines Arbeitgebers gegessen hatte, ohne diesen vorher zu bezahlen, nicht fristlos gekündigt werden durfte. Das LAG Hamm stellte unter anderem darauf ab, dass der Wert des Brotaufstrichs unter zehn Cent betragen hatte. Der Arbeitgeber war bei der Kündigung noch davon ausgegangen, dass der Bäcker nicht nur den Belag, sondern auch das Brötchen gestohlen habe (Az.: 13 Sa 640/09)“. (1)

Letzte Änderung am 20.10.2015

1)http://rsw.beck.de/rsw/shop/default.asp?docid=289489&docClass=NEWS&site=Beck%20Aktuell&from=HP.10

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