Griechischer Politiker wehrt sich gegen Cybermobbing.

Mobbingopfer MeganNicht überall sind die „Wegschauer“ aus der Politik so erfolgreich wie in Deutschland. Bekanntlich ist Cybermobbing ein internationales „Schlachtfeld“ geworden in dem besonders Minderjährige Opfer von grausamen und asozialen Mobbingattacken werden.

Von daher hat ein Nachfahre von Platon und Aristotels sich an das EU Parlament gewandt und eine Anfrage unter dem Titel,  Mobbing von Minderjährigen im Internet (Cyber-Mobbing)* gerichtet. Schon im Februar diesen Jahres, genau „am 10. Februar 2009, dem Tag des Sicheren Internets (Safer Internet Day) startete die EU eine Informationskampagne zur Bekämpfung des Cyber-Mobbing unter Jugendlichen. Im Rahmen dieser Kampagne wird im Verlauf des Jahres 2009 ein kurzer Fernsehspot auf öffentlich rechtlichen und privaten Fernsehkanälen gesendet der zum Ziel hat, Jugendlich zu ermutigen, kontrolliert im Internet zu surfen“. (1)

MobbingerlebnisNun folgte von  Georgios Papanikolaou eine „MÜNDLICHE ANFRAGE (in der) Fragestunde während der Oktober-Tagung 2009 gemäß Artikel 116 der Geschäftsordnung an die Kommission. Welche weiteren Maßnahmen beabsichtigt sie (die EU Kommission) zu ergreifen. Ist sie der Auffassung, dass die Schule als Institution eine wichtige Rolle bei der Eingrenzung und Verhütung von Internetgewalt zwischen Jugendlichen spielen kann und wenn ja, auf welche Weise?“(1)

Denn bisher wurde nun wieder mal eine „Vereinbarung“ unterzeichnet, die keinerlei rechtliche Bedeutung im Kampf gegen den Mob im Internet hat. Im Gegensatz dazu hat der Bundesstaat Missouri ein Gesetz gegen Mobbing um Straftatbestände wie Cybermobbing erweitert.

Einer fehlt!„Missouris Gouverneur Matt Blunt erweiterte nun bestehende Gesetze gegen Mobbing auf die Möglichkeiten elektronischer Kommunikation verschiedenster Form. >>Soziale Netzwerke und andere Technologien haben Kriminellen und Drangsalierern neue Möglichkeiten gegeben, sich auf ihre Opfer, insbesondere Kinder, zu stürzen<<, sagte Blunt bei der zeremoniellen öffentlichen Unterzeichnung der Gesetzesänderung. >>Dieses neue Gesetz wird sicherstellen, dass uns die nötigen Schutzmöglichkeiten wie Strafen zur Verfügung stehen, um Bürger Missouris vor dem Cybermobbing zu schützen<<.“(2)

Die EU und viele ihre Mitgliedsstaaten sind von einer gesetzlichen Grundlage wie in den USA noch Lichtjahre entfernt und víele Lobbyisten wollen dies wohl auch so. Von daher ist das Anliegen, die Anfrage und die Hartnäckigkeit des Gutmenschen und Politiker  Georgios Papanikolaou nur zu begrüßen.

Wohin?„Die Europäische Kommission hat die Internetprovider erfolgreich dazu gedrängt, eine Vereinbarung zu unterzeichnen, in der sie sich verpflichten, mehr zu einem effektiven Schutz jugendlicher Internetnutzer zu unternehmen. Diese Vereinbarung stellt aber lediglich einen ersten Schritt in Richtung des Schutzes jugendlicher Internetznutzer dar“.(1)

Politiker wie  Georgios Papanikolaou suchen wir in Deutschland vergebens, von daher wird im Kampf gegen Mobbing im klarer, wir brauchen hier die Unterstützung von Demokraten wie Papanikolaou, denn sie lassen sich nicht einschüchtern oder über sich im Wegschauen. Leider bestehen in solch einem Fall immer wieder die sprachlichen Probleme.**

1)http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+QT+H-2009-0348+0+DOC+XML+V0//DE

2)http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,563115,00.html

*Parlamentarische Anfragen, 6. Oktober 2009, MÜNDLICHE ANFRAGE für die Fragestunde während der Oktober-Tagung 2009 gemäß Artikel 116 der Geschäftsordnung von Georgios Papanikolaou an die Kommission.

Betrifft: Mobbing von Minderjährigen im Internet (Cyber-Mobbing)
Am 10. Februar 2009, dem Tag des Sicheren Internets (Safer Internet Day) startete die EU eine Informationskampagne zur Bekämpfung des Cyber-Mobbing unter Jugendlichen. Im Rahmen dieser Kampagne wird im Verlauf des Jahres 2009 ein kurzer Fernsehspot auf öffentlich rechtlichen und privaten Fernsehkanälen gesendet der zum Ziel hat, Jugendlich zu ermutigen, kontrolliert im Internet zu surfen. Cyber-Mobbing, bei dem Schulkinder Opfer aber auch Täter sind, stellt ein ernsthaftes Problem dar, von dem alle EU-Mitgliedstaaten betroffen sind. Die Europäische Kommission hat die Internetprovider erfolgreich dazu gedrängt, eine Vereinbarung zu unterzeichnen, in der sie sich verpflichten, mehr zu einem effektiven Schutz jugendlicher Internetnutzer zu unternehmen. Diese Vereinbarung stellt aber lediglich einen ersten Schritt in Richtung des Schutzes jugendlicher Internetznutzer dar.

Kann die Kommission daher Folgendes mitteilen: Welche weiteren Maßnahmen beabsichtigt sie zu ergreifen. Ist sie der Auffassung, dass die Schule als Institution eine wichtige Rolle bei der Eingrenzung und Verhütung von Internetgewalt zwischen Jugendlichen spielen kann und wenn ja, auf welche Weise?

**

Θέμα: Διαδικτυακή Κακοποίηση Ανηλίκων (Cyberbulling)
Στις 10 Φεβρουαρίου του 2009, την Παγκόσμια Ημέρα για ένα Ασφαλέστερο Διαδίκτυο, η ΕΕ ξεκίνησε εκστρατεία ενημέρωσης κατά της διαδικτυακής κακοποίησης ανηλίκων (cyberbulling). Στα πλαίσια αυτής της εκστρατείας προβάλλεται τόσο σε δημόσια όσο και σε ιδιωτικά τηλεοπτικά κανάλια καθ‘ όλη τη διάρκεια του 2009 ένα σύντομο τηλεοπτικό βίντεο, το οποίο στόχο έχει να ενθαρρύνει τα παιδιά να διατηρούν τον έλεγχο όταν βρίσκονται στο διαδίκτυο. Η κυβερνοτρομοκρατία με θύματα και θύτες μαθητές αποτελεί ένα σοβαρό πρόβλημα που αγγίζει όλα τα κράτη μέλη της ΕΕ. Η Ευρωπαϊκή Επιτροπή επιδίωξε και πέτυχε την υπογραφή συμφωνίας από εταιρείες του διαδικτύου οι οποίες αναλαμβάνουν να συμβάλλουν στην αποτελεσματικότερη προστασία των ανηλίκων που χρησιμοποιούν το διαδίκτυο. Δεδομένου ότι η επίτευξη αυτής της συμφωνίας αποτελεί μόνο ένα πρώτο βήμα προς την προστασία των ανήλικων που χρησιμοποιούν το διαδίκτυο:

Ποιες άλλες δράσεις προτίθεται να αναλάβει η Ευρωπαϊκή Επιτροπή; Θεωρεί ότι ο θεσμός του σχολείου μπορεί να παίξει καθοριστικό ρόλο στον περιορισμό και την αποτροπή φαινομένων διαδικτυακής βίας μεταξύ ανηλίκων; Και αν ναι, με ποιο τρόπο;

Letzte Änderungen am 06.10.2015

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