Bundestagspräsident Lammert mobbt Journalisten

Der Schrei

Der Schrei

Die Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wie ARD und ZDF ist es, uns Bürger ein informatives und nievauvolles Programm anzubieten. Dazu gehören Nachrichten, Reportagen und Unterhaltungssendungen. Ganz bestimmt nicht dazu gehört diese sinnlose und auf „altherren“ Niveau befindlichen wählen von Moderatoren wie die des Bundestagspräsidenten.

Auch wenn der Ich-Mensch Lammert meint, er sei so etwas wie eine Nachricht wert, dass er uns nochmals vier Jahre lang langweilen darf, hat er sich geirrt. Uns Bürger interessieren nicht irgendwelche kahlköpfigen Herren die sich auf gut bezahlte Beamtenposten wählen lassen und es aber nicht einmal für notwendig erachten, wenn Bürger an sie schreiben, diese Briefe auch zu beantworten. Prof. Lammert fehlt einfach die gute Kinderstube, soziales Niveau und Verantwortungsgefühl.

Und statt irgendwelche Shows mit sinnlosen Inhalten stundenlang zu senden, ist es Aufgabe eines guten Journalismus, kurz und knapp über solche Vorgänge wie die der Wahl des schon vorher festlegeten Kandidaten zum Bundestagspräsidenten zu berichten und dafür haben wir dann die Nachrichtensendungen. Auch ist das Wahlergebnis von Herrn Lammert auf DDR-Niveau Ausdruck der Unwichtigkeit eines solchen Ereignisses, das nur für den hausinternen Gebrauch gut ist. „Für den 60-Jährigen stimmten in Berlin 522 von 617 Abgeordneten. Mit Nein stimmten 66 Abgeordnete, 29 enthielten sich der Stimme. Das entspricht einer Zustimmung von 84,6 Prozent, und damit lag Lammert schlechter als vor vier Jahren. Damals hatte er 93,1 Prozent der Stimmen erhalten. Es war das zweitbeste Ergebnis seit 1949″.(1)

Statt dessen sollte Lammert statt Journalisten zu mobben, sich lieber mit der desolaten Arbeit seiner Bundestagsausschüsse beschäftigen. Wenn zum Beispiel der Petitionsausschuss des Bundestages meint, er müsse keine Straftaten zur Anzeige bringen, von denen er erfährt, so zeigt dies nur, auf welch asozialem Niveau heute unser Parlament arbeitet. In England oder Griechenland hätte man schon längt den Rücktritt des Chef von dieser Anstalt gefordert.

„Sowie Sie die Erstattung von Strafanzeigen ansprechen, vermag ich Ihnen nur nochmals aufzuzeigen, dass diese nicht zu den Aufgaben des Petitionsausschuss zählt; …..“(2)  Es gab Zeiten in diesem Land, da hat man nicht über Selbstverständlichkeiten lamentiert, sondern seine Pflicht als Bürger und Politiker wahrgenommen. Von daher sollte Lammert sein mobben von Medienverantwortlichen unterlassen und sich um eine demokratische Arbeit seiner Ausschüsse bemühen.

Letzte Änderung am 06.10.2015

1)http://www.welt.de/politik/deutschland/article4993156/Bundestagspraesident-startet-mit-Kritik-an-ARD-ZDF.html?page=10#article_readcomments

2) Pet 1-16-06-298-016557b, Antwort der Vorsitzenden Naumann vom 08.09.2009

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