Streetworkerin und Schüler wehren sich gegen den Mob

Mobbingerlebnis

Mobbingerlebnis

Wenn man sich ein Ziel setzt, kann man auch etwas erreichen. Gerade bei Schülermobbing ist es wichtig, dass sich gerade Lehrer ihrer Veranwortung klar werden, Opfer beginnen sich zu wehren, auch wenn sie als (uncool) gelten und ein Unterstützer oder Streitschlichter von außen die Verhältnisse anschaut und Lösungen mit den Betroffenen erarbeitet.

So geschehen in Mönchengladbach. Die Streetworkerin Nici Glasmacher hat  am Gymnasium am Geroweiher ein Projekt gegen Diskriminierung und Mobbing ins Leben gerufen, das von Erfolg gekennzeichnet ist.  „Die Diplom-Sozialwissenschaftlerin und Streetworkerin Nici Glasmacher (28) besucht seit zwei Jahren Schulen und Einrichtungen, um mit den Jugendlichen Aktionen zur Vorbeugung von Diskriminierung und Mobbing zu machen. Die Initiative ist Teil einer Zusammenarbeit von Stadt und Awo“.(1)

>>„Mobbing auf dem Pausenhof kommt an allen Schulen vor. Schüler werden verstoßen, beschimpft oder ausgelacht, weil sie etwa keine Markenklamotten tragen“, erklärt Glasmacher. Für die Opfer habe das oft schlimme Folgen: Angst vor der Schule bis hin zu Selbstmordgedanken. „Es ist wichtig, den Jugendlichen klar zu machen, dass es kein Spaß ist, andere fertig zu machen“, so Glasmacher.<< (1)

Und der Erfolg sieht heute so aus, dass bis >>„vor etwa einem Jahr (es) bei uns die ’Coolen’ (gab), die haben ständig auf den ’Uncoolen’ herumgehackt. Damals war ich eine der ’Uncoolen’, aber ich habe mich gewehrt, ich habe mir nie etwas gefallen lassen“, erzählt die 13-Jährige. Klassenkamerad Niclas erinnert sich: „Viele haben das aber alles geschluckt, es gab viele Tränen, die Lehrer mussten sogar eingreifen. Jetzt tut es mir leid, dass wir so gemein waren.“<<(1)

Man kann alleine an diesem Projekt erkennen, wenn man gezielt gegen Mobbing und die Täter vorgeht führt dies auch zum Erfolg und der Mob ändert sich oder hört auf zu schikanieren. Nur wenn man schweigt, nicht handelt und wegschaut wie Politiker, dann erleidet man sehr schnell Schiffbruch und eine Gesellschaft versinkt im Sumpf von Mobbing, Gewalt und Asozialität.

Letzte Änderung am 01.01.2015

1)http://www.westdeutsche-zeitung.de/sro.php?redid=625461

 

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