Firmen wollen lästige Mitarbeiter loswerden

04aAngesichts der hohen Zahl von „asozialen Kündigungen“ hat die BLID-Zeitung heute ihre Leser vor Bagatellkündigungen gewarnt. Man geht offenbar von einer neuen Welle von Kündigungen gegen „ältere, selbstbewusste oder kranke Mitarbeiter“ aus.

Interessant dabei ist, dass die Zeitung nur zwei Bagatellgründe nennt, das sind die Mitnahme von Kugelschreibern und private Kopien, vergessen hat man das jetzt häufige Händewaschen angesichts der Schweinegrippe mit Firmenseife und die Benutzung von firmeneigenem Toilettenpapier für den „Privatarsch„. „Firmen- und Stasirärsche“ wie in Brandenburg unterliegen keinem Reinheitsgebot. (;-)
Eine feine Gesellschaft, die sich da unter dem Banner der spät römischen Banner der Dekadenz formiert hat um den Abgesang auf Bürgerrechte und soziale Werte einzuläuten.

Der Fantasie von Bagatellgründen für Kündigungen ist keine Grenze gesetzt, insbesondere bei den Arbeitsrichtern die wir in Deutschland haben. Da wird auch schon mal eine „gefälschte Lohnsteuerkarte nicht gemeldet, manchmal sind es gleich 2 oder drei. Es gibt wohl die Meldepflicht für Richter, doch da unsere Richter über oder neben Gott stehen, interessiert das keinen.

Der weiß immer noch nicht was eine „Schweizer Clearingstelle“ macht.😉

„Nach § 116 der Abgabenordnung sind nur Gerichte und die Behörden verpflichtet, Tatsachen, die sie dienstlich erfahren haben, dem Bundeszentralamt für Steuern oder den für das Steuerstrafverfahren zuständigen Finanzbehörden mitzuteilen“. Gesetze und Verordnungen sind nicht so das Medie unserer „Götter in Schwarz“, dafür die Vorabsprache mit prozessfremden Personen schon, oder im Fall der Fälle eben die „schweizer Clearingstelle“.

Während die Opfer noch an Gerechtigkeit glauben, sich nervlich in Vergleichsverhandlungen aufreiben, lacht sich der Richter ins Fäustchen über das dämliche Opfer, das da noch hofft auf ein Urteil. Das, das steht nämlich schon fest, bevor der Prozess beginnt, so wie in der Politik, da steht auch immer fest, wer das Schlachtfest der Parlemtarier bezahlt, wenn mal wieder Schulden fällig sind, damit sich einige wenige bedienen dürfen um unter der römischen Sonne – nur die Sonne soll nicht spär römische dekadent sein, sagte jedenfalls Galilei und andere Opfer damals – dürfen.

Alles mit Brief und Siegel einer Juristengilde im Bundestag, die letztendlich die Grundlagen für das Tun und Treiben geschaffen haben und es auch leider weiterhin tun werden.

Klopapier

Klopapier

Und wie man Mobbingopfer fertig macht, erklärt die BILD-Zeitung auch, man dreht den Spieß ganz einfach um. „Mobbing-Vorwürfe: Darauf reagieren Arbeitsgerichte besonders sensibel. Unliebsamen Mitarbeitern wird sexuelle Nötigung (z.B. anzügliche Sprüche, fiese Grabschereien) unterstellt. Der glaubhafte Gegenbeweis – fast unmöglich. Der Job ist dann ganz schnell weg, wenn die Kollegen aus Angst vor dem Chef gemeinsam falsch aussagen“. (1)

Sensibele Arbeitsgerichte? Was soll das bitte sein? Bei Mobbing geht es um  Straftatbestände und die gehören vor ein Strafgericht. Die nächste Welle von „asozialen Kündigungen“ scheint besonders auf die Arbeitnehmer über 50 Jahre zu zurollen.

1)http://www.bild.de/BILD/ratgeber/geld-karriere/2009/10/08/kuendigung/so-werden-firmen-laestige-mitarbeiter-los.html

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