Mobbing-Klage gegen HSH-Spitzenmanager!

PrècairePolitiker von CDU und FDP mögen wochenlang ihre Wahlsiege feiern. Der grausame Alltag für Mobbingopfer geht jedoch weiter. Gerade in den Finanzkrise zeigt sich, wie Täter mobben und Gelder verbrennen, und wenn sie Pleite sind, hilft ihnen der Staat mit seinen Politikern, die als Beamte ihre Aufsichtspflicht in wichtigen Gremien ignoriert haben.

Der „Beamtenbank“ HSH, die gemeinsame Landesbank von Schleswig-Holstein und Hamburg wird von einer Mitarbeiterin beschuldigt, dass sie durch einen Manager gemobbt worden ist. „Der HSH-Manager habe die Frau laut Klageschrift gemobbt und systematisch diskriminiert, um seiner eigenen Freundin dadurch Vorteile zu verschaffen, berichtete der Sender NDR Info. Der Bank drohten für den Fall einer Verurteilung Schadenersatzforderungen in Millionenhöhe“. (1)

Einer fehlt!

Einer fehlt!

Das Ganze ist aber in New York passiert, denn dort können Mobbingopfer solche Schadensersatzforderungen stellen, bei uns würde das Mobbingopfer maximal mit 30 000 Euro vor einem Gericht abgespeist. Das sind eben die rechtlichen Unterschiede wenn es um die „Würde des Menschen geht“. (1)

„Laut der Klageschrift herrschte in der New Yorker Bank-Filiale eine sexuell aufgeladene Atmosphäre, in der eine Frau nicht vorankam, ohne mit ihrem Boss zu schlafen, berichtete NDR Info. Die HSH Nordbank habe eine Untersuchung der Vorfälle verweigert und die Mitarbeiterin kurz darauf entlassen“. So ist da bei Banken, wenn Beamte dort mitherrschen und regieren. Den Opfern wird einfach gekündigt, die Täter schützt man, alter deutscher moralischer Grundsatz. (1)

Sexuelle Nötigung ist dann wohl in der Bankenbranche so was wie Bonunszahlungen von Mitarbeiterinnen an ihre Vorgesetzten. Schon erschreckend was da so abgeht.

Man darf über den Ausgang der Ermittlungen und den vermutlichen „Prozess“ gespannt sein, denn nicht nur die Frau klagt wegen Mobbing, sondern auch ein weiterer Mitarbeiter hat Klage erhoben. „Nach Angaben der Bank steht die Klage der Frau in Zusammenhang mit einer Klage eines anderen New Yorker Mitarbeiters aus dem Oktober 2008. Dieser hatte ähnliche Anschuldigungen erhoben. >>Die in Rede stehenden Verhaltensweisen sind mit den Unternehmenswerten der HSH Nordbank in keiner Weise vereinbar<<, sagte der Vorstandsvorsitzende der HSH Nordbank, Dirk Jens Nonnenmacher“.(1)

Letzte Änderungen am 22.09.2015

1) http://www.abendblatt.de/hamburg/article1156243/Neue-Mobbing-Klage-gegen-HSH-Spitzenmanager.html

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