Heute schon Mobbingtäter gewesen?

Mein Büro, oder wenn man am Arbeitsplatz bespitzelt wird

Mein Büro, oder wenn man am Arbeitsplatz bespitzelt wird

Mobbingopfer kennen das bis zum Erbrechen. Da wird versucht, die Schuld für Mobbing im Verhalten und Auftreten der Opfer zu suchen. Gut nun wissen wir ja aus der Geschichte, dass wir Deutschen einen Hang zum Täterstaat haben, die ganze Diskussionen um das Dritte Reich, die Stasi und den Globalisierungswahn der Politiker und Manager sind dafür nur Meilensteine.

Nun machen sie jedoch immer mehr Bürger auf und zeigen allen ein ganz anderes Deutschland, das mit Herz und Verstand. Einer davon ist „Mastercousine Pro“, der im Blog Cherevo einen Beitrag verfasst hat, der die Verhältnisse im Mobbing-Paradies Deutschland mal wieder vom Kopf auf die Beine stellt. „Heute schon gemmobbt“ beschäftigt sich mit den Tätern und ihrer deformierten und asozialen Psyche.

Mobbing Improvisation 3

Mobbing Improvisation 3

„Was uns jedoch – beispielsweise in dieser Bloggemeinschaft – viel mehr beschäftigt, ist das Mobben ohne ersichtlichen Grund“. Das gilt jedoch nur so lange, wie diese Täter von einer Gesellschaft der Wegschauer und Nichteinmischer geschützt werden und nicht analysiert und vor Gericht gestellt werden. 

„Mobber und Mobberinnen leiden unter einem überhöhten Geltungsbedürnis bei gleichzeitigem Mangel an Selbstwertgefühl. Sie lieben es, sich über andere zu erheben und sie erleben ein Hochgefühl, wenn sie beim Gegenüber eine Verunsicherung spüren. Mobber weisen alle Anzeichen eines neurotischen Krankheitsbildes auf“.

Mobbing Improvisation 3

Mobbing Improvisation 3

Und so sind sie wirklich, der Anführer meines Mobbingrudels war ein kahlköpfiger Attikaraucher, der ständig mit der Zigarettenschachtel spielte und gerne am Schreibtisch saß, das Zimmerlicht aus, nur die Tischlampe brannte, man sah nie sein kaputtes und asoziles Gesicht, nur diesen übel riechenden Rumpf und diese unfähigen Hände, die mit einer Zigrettenschachtel spielten.

Bogart hat mal einen dieser Psychopathen gespielt, der im Gerichtssaal saß und mit zwei Kugeln spielte. Oder in Schindlers Liste von Spielberg saß der Leiter des KZ Dachaus am Schreibtisch, nur mit dem Licht der Tischlampe erhellt, die sein Gesicht verbergen sollte. Menschen ohne Gesichter sind wie Menschen ohne Schatten. Sie haben keine Persönlichkeit und kennen deshalb nur Haß und Neid.

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