Die aktuelle Antimobbingrundschau Nr. 40

Unterschriftenliste[1]Skandalfall Vivantes

Der Schrei

Der Schrei

Die aktuelle Antimobbingrundschau Nr. 40

Jahrgang 2009, AMR 40

1. In eigener Sache

2. Der Fall Brigitte H. vor Gericht

3. Ein Opfer erzählt

Anhang zu Punkt 2.

Bitte weiterleiten, mailen, faxen  oder verschicken!

 

1. In eigener Sache

Absofort hat die aktuelle Antimobbingrundschau, auch liebevoll AMR genannt ein neues Zuhause. Auf WordPress.com erscheinen zu aktuellen Mobbingfällen Artikel, Unterstützungsunterlagen, Prozesstermine usw. Auf Google gab es Probleme, so verschwand der Blog Deutschland wählt 2009 für immer, zu Hintergründen können wir nichts sagen, nur das Google den Blog nicht mehr findet, das ist nun klar.  Von daher soll die AMR nicht das gleiche Schicksal erleiden und wird daher auf Word Press erscheinen.

Die alten Links bleiben als Archiv erhalten, so lange sie nicht für immer bei Google verschwinden sollten.

Neu daher der Link:

https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/

 

2.1. Der Fall Brigitte H. vor Gericht.

Am Mittwoch, den 29. April 2009, findet um 12.00 Uhr vor dem Arbeitsgericht Berlin, Magdeburger Platz 1, Raum 206, der nächste Prozess gegen die Whistle Blowerin oder ethnische Dissidentin statt. Ein Termin den sich niemand entgehen lassen sollte, der teilnehmen kann.

Der Fall Brigitte H oder gilt bei uns noch das Grundgesetz?

Der Fall Brigitte H. in einer neuen Runde.

Bekannt wurde Brigitte H. dadurch, dass sie etwas gemacht hat, was das Anliegen unseres Grundgesetzes ist. Die Würde des Menschen ist unantastbar und somit das einzige und höchste Gut, das alle anderen Artikel des GG und nachfolgende Gesetze unterstützen sollen. Doch die Realität 2009 sieht anders aus, als man das vor 60 Jahren gehofft hatte zu erreichen, als man das Grundgesetz am 23. Mai 2009 verabschiedet hat.

Heute muss man feststellen, die Deutschland GmbH per GG ist gescheitert und ohne die Zwangsmitgliedschaft im Euroclub würde diese Land auf den Wegen von 1933 und folgende Jahren wandeln. Das ist einer der beiden Vorteile, die der Euro uns Demokraten in Deutschland geschenkt hat. Der zweite ist die  Möglichkeit, sich über den „Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte“ gegen eine verkommene und abgewrackte Justiz zu wehren, die sich seit etwa drei Jahrzehnten mehr und mehr in Deutschland durchsetzt.

Ein weiteres Merkmal sei hier nun am Rande erwähnt, die „Ossifizierungswelle“* und ihre Chefideologien, unsere Bundeskanzlerin und in den alten DDR-Angsttagen FDJ-Sekretärin für Propaganda und Agitation“, die „heute sagt: Es ist eine Illusion zu glauben, dass die Bevölkerung sich eine moralisch erhabene politische Klasse wünscht, die völlig anders als sie selbst ist.“

Und wer wie Brigitte H. erlebt hat, was es heißt, wenn Moral fehlt – Frau Merkel hat ja bekanntlich schon mit ihrem Namen Probleme – der braucht mehr den je Unterstützung vieler, die noch immer vom GG und der Demokratie träumen.

Interessant am Fall Brigitte H.** ist einmal die Tatsache, dass sie sich gegen die Verletzung der Würde von „alten und pflegedürftigen“ Menschen gewehrt hat. Gerade die  hilf- und lobbylose Gruppe der pflegebedürftigen Senioren braucht den Schutz der Gesellschaft gegen „asoziale Abzocker und abgewrackte Politfreaks“ mehr den jede andere. Und für diesen Schutz hat die Altenpflegerin Brigitte H. sich vorbildlich eingesetzt, in dem sie die „Missstände in einem Pflegeheim des Berliner Krankenhauskonzerns Vivantes“ der Öffentlichkeit bekannt gemacht hat. Die „asozialen Zustände“ wurde sogar bei der Kontrolle durch den medizinischen Kontrolldienst MDK nachweislich bestätigt. Man müsste also meinen, dass die Altenpflegerin dafür geehrt worden sei.

Doch wer das glaubt, der kennt nicht den langen Arm der „Rache“, gerade wenn dieser Rot-Rot ist, und in Berlin wird nun mal die Politik und Einhaltung des Grundgesetzes durch den Senat bestimmt. Dieser hat als Mehrheitseigentümer zu mindestens weggeschaut, als man Birgitt H. durch Vivantes fertig gemacht hat. Die Altenpflegerin wurde nämlich mit einer waren Kündigungswelle überrollt, wie dies heute in unserem Land gegen Whistle Blower und ethnische Dissidenten üblich ist. Doch was interessiert das unsere „abgewrackten Politiker“, gerade wenn sie aus den Logen der SPD und LINKEN kommen?

Teil 2 folgt.

Letzte Änderung 14.07.2015

Anmerkung: Am Mittwoch, den 29. April 2009, findet um 12.00 Uhr vor dem Arbeitsgericht Berlin, Magdeburger Platz 1, Raum 206, der nächste Prozess gegen die Whistle Blowerin oder ethnische Dissidentin statt. Ein Termin den sich niemand entgehen lassen sollte, der teilnehmen kann.

*http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E268B034D9E5745B48131BFF63261828A~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_feuilleton

**  http://www.menschenwuerdige-pflege.de/

 

2.2 Auch im Fall Brigitte H. folgt eine wahre Kündigungsorgie.

Vorne weg ein Sorry für das Missgeschick mit dem Namen, es muss natürlich Brigitte heißen und nicht Birgitt.

Es sind nur noch wenige Tage bis zum nächsten Prozess* von Brigitte H. Einer Frau die sich mutig gegen den asozialen Zeittrend des Wegschauens gewehrt hat. Als sie in ihrem Arbeitsbereich festgestellt hat, dass pflegebedürftige Menschen im Pensionsalter unter aller Würde behandelt wurden, hat sie die Missstände gemeldet, ohne zu fragen, welche Konsequenzen das für sie selber hat oder haben könnte. Denn gerade in einer Stadt wie Berlin gibt es die Illusion, ein ROT-ROTER Senat verhalte sich anders als ein normaler  „Kapitalist“. Diese primitive, ideologische Sichtweise ist generell falsch und der Fall Brigitte zeigt dies eindeutig.

Sowohl SPD oder auch die LINKE sind in der Lage und tun dies auch ohne Skrupel, jemanden zu schikanieren und zu demütigen. Denn am Mittwoch steht nun Brigitte H. wieder vor dem Arbeitsgericht Berlin und muss sich gegen eine „krankheitsbedingte Kündigung“* wehren, ein Unding an für sich, wenn jemand in der Krankheit gekündigt wird. Es zeigt aber auch, bei uns gibt es kein gesetzlich geregeltes Arbeitsrecht, denn wie könnte es sein, dass Brigitte H. nach zwei Kündigungen, die nun vor dem EU-Gerichtshof zur Verhandlung anstehen, erneut mit einer dritten schikaniert werden kann?

DIE LINKE scheint sich nun wohl doch differenziert dazu zu verhalten, denn aus Saarbrücken meldet uns Peter Schwarz**, dass die LINKE es wohl dort anders sieht, als die Berliner Chefagentur.

„Wir haben für dich eine Unterschriftenaktion gestartet und heute bei den Wahlen zum Landtag und Bund der Linken auch unterschreiben lassen. Auch wenn die Linke Scheiße baut, muss sie es verantworten! Gruß S. E.“

Man  kann nur hoffen, Brigitte H. hat viele solcher Unterstützermails bekommen, doch ehrlich gesagt, es wäre besser die LINKE würde einfach in Berlin handeln und sich entschuldigen und die Hände von solchen Kündigungen lassen.

Gerade der Einsatz von Brigitte H. für den humanen Umgang mit Pflegebedürftigen zeigt einmal mehr, wie weit wir von normalen Zuständen in diesem Lande entfernt sind und das nach 60 Jahren GG.

Und am Rande erwähnt, nach dem nun Dr. Zumwinkel, der Chefideologe aller „Steuerexperten“ sein Bundesverdienstkreuz zurückgegeben hat***, wäre es doch nun an der Zeit, Brigitte H. und ihr couragiertes Auftreten mit dem selbigen zu ehren. Schreiben Sie doch an Herrn Köhler und machen ihm diesen Vorschlag, ein Bundesverdienstkreuz für Brigitte H.

Wir berichten über den Verlauf des Prozesses, doch wer das LAG Berlin-Brandenburg kennt, weiß, hier herrscht des „Emmelyfieber“ oder die Verhaltensnorm vor, die Wolfgang Thierse so treffend in die Runde warf****.

* http://www.menschenwuerdige-pflege.de/

No Mobbing Saar

No Mobbing Saar

** Kontakt über peterschwarz2@arcor.de

***http://www.sueddeutsche.de/politik/198/465784/text/

****http://www.onlinezeitung24.de/article/1411

 

3. Ein Opfer erzählt

Eine mutige Frau aus Österreich, Mutter und Berufschullehrerin hat den Stier bei den Hörnern gepackt und erzählt in einem Video ihren Fall. Dieses Zeitdokument, wenn auch einiges am Rande nur für das österreichische Schulwesen typisch ist, macht uns klar, was Mobbing ist. Man kann nur hoffen, dass viele, viele Opfer den Mut finden und sich ebenfalls per Video mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit trauen. Ein Anfang ist gemacht und der Mobbing-Gegner ist ein ideales Forum dafür.

http://www.mobbing-gegner.de/

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