System Mobbing der Post gegen Peer Steinbrück?

Die Post will ihre Gebühren für Briefe bekanntlich erhöhen, das mag ein Grund sein. Doch wenn man das System Mobbing beachtet, dann ensteht ein anderes Bild.

Dem möglichen SPD-Kanzlerkandidat und frühere Bundesfinanzminister Peer Steinbrück wird nun vorgeworfen, er soll Werbund für ein internationales Schachturnier gemacht haben. Die Vorwürfe kommen wohl aus der Post AG und Telekom. (1)

Was soll daran schon fragwürdig sein? Vielmehr sollte man sich mal fragen, warum die Post AG durch die Tochter DHL so viel Geld seit Jahren für den Millionärssohnrummel Formel 1 Rennen ausgibt und ihr dann Geld bei den Einnahmen fehlt, dass sie nun über das Briefporto hofft zu bekommen.

Mein Büro, oder wenn man am Arbeitsplatz bespitzelt wird

Warum sich aber dann aber ein Prof. Dr. Dr. h. c. Uwe H. Schneider mit seltsamen Äußerungen einmischt, macht die Sache noch dubioser. Bekanntlich war und ist der Staat, also wir Bürger Großaktionär bei der Post AG, da sonst die Aktie bei voller Privatisierung bodenlos in den Keller stürzen würden, trotz Formel 1 Zirkus*. So was sollte eigentlich ein  Experte für das Wertpapierhandelsgesetz kennen und wissen. (2)

Ich habe daher eine Mail an Prof. Dr. Dr. h. c. Uwe H. Schneider geschrieben, deren Wortlaut ich hier gerne veröffentliche:

“Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Dr. h. c. Uwe H. Schneider,

 
zu ihren Ausführungen* beim Focus bezüglich des Sponsoren werbens durch Herrn Steinbrück bleibt anzumerken, wir haben bei der Post und Telekom ein Altlastproblem durch ehemalige Mitarbeiter der Stasi, die in einigen Bundesländern, insbesondere in Brandenburg und Berlin bis heute noch nicht zur Rechenschaft gezogen worden sind.
 
Ich denke, es wäre besser Wissenschaftler würden sich mit der Einhaltung der Menschenrechte beschäftigen als mit Schachfiguren. Herr Möllemann hat übrigens sehr große Probleme dadurch gehabt, dass er dubiose Beziehungen zu arabischen Staaten hatte, die mit der Jasminrevolution wohl eindeutig geklärt worden sind.
 
Wär einen akedemischen Titel trägt sollte sich nicht an Mobbing-Attacken durch Journalisten beteiligen, ob man nun den Politiker mag oder nicht. Die Würde des Menschen ist unantastbar, sollten sie mal im Grundgesetz nachlesen und sich mit dem “System Mobbing bei der Post” näher beschäftigen.
 
MfG
Harry Gambler
* Schneider sagte zu FOCUS: „Natürlich können Unternehmen spenden, aber in angemessenem Umfang und nicht für die Liebhaberei des Großaktionärs an dessen Heimatort.“
 
Ich denke, die Hintergünde liegen hier etwas anders als uns die Presse weiß machen will. Offenbar machen hier einige Herren Politik die sich besser um das Grundgesetz und ihr Geschäfts- und Personalpolitik kümmern sollten.  

1)http://www.focus.de/politik/deutschland/post-und-telekom-um-schach-spende-gebeten-so-erklaert-steinbrueck-seine-briefkopf-panne_aid_825394.html

2)http://www.institut-kreditrecht.de/mitarbeiter/schneider.htm

3)http://www.sueddeutsche.de/geld/bayern-lb-gefangen-im-system-ecclestone-1.1042390

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